Mit 16 in die Kanu-Nationalmannschaft
Wenn’s um Kanu-Slalom geht, kommt man in RLP an Bad Kreuznach nicht vorbei. An dem Bundestützpunkt werden die Sportler mit allen Wassern gewaschen, das Ergebnis sind Aushängeschilder wie die Olympiasiegerin Ricarda Funk. Doch auch erfolgreiche Nachwuchskanuten wie Enrico Dietz aus Langenlonsheim stammen aus der Kaderschmiede. Der mehrfache Deutsche Meister wurde jetzt in die U23 Nationalmannschaft berufen. Besonders dabei: Enrico ist erst 16!
Er reitet sie immer öfter – die Welle des Erfolgs. Und nun ist Enrico Dietz auf dem Weg zu neuen höheren Ufern. Rückblick – mit 9 Jahren klang das Ziel so:
„An die Europameisterschaft würde ich gerne und da was erreichen“
Heute fast auf den Tag genau 7 Jahre später darf Enrico nun sogar zur U23 Weltmeisterschaft. Er rückt für einen verletzten Kanuten nach. Mit 16 Jahren eine faustdicke Überraschung. Seine Gedanken als er nominiert wurde?
Enrico Dietz, Kanu-Slalom-Talent aus Langenlonsheim
„Ich war komplett… nichts ehrlich gesagt, also ich war komplett überwältigt. // Mein Bruder hat mich angerufen, kurz vor einem Wettkampf, das war natürlich besonders. Kurz danach hat mich dann auch der Bundestrainer angerufen, mein jetziger Trainer und ja, auf jeden Fall krass.“
Auch sein Trainer am Bundestützpunkt im Salinental ist mächtig stolz.
Jörg Blees, Trainer
„Ich bin jetzt über 40 Jahre in dem Sport tätig und hatte das noch nie, das der Deutsche Kanuverband entschieden hat, dass ein Juniorensportler eine U23 fahren darf, deshalb ist das sehr außergewöhnlich.“
Für den Erfolg trainiert der junge Spitzensportler hart. Neben der Schule und aktuell noch dem Führerschein, wollen jeden Tag zwei Trainingseinheiten absolviert werden. Sein wichtigster Mentor ist sein älterer Bruder Joshua, der ebenfalls schon mehrere Kanu-Medaillen gesammelt hat. Bei der U23 WM im italienischen Ivrea wird das Bruderpaar zusammen an den Start gehen. Auch die restliche Familie ist mit Herzblut dabei:
Steffen Dietz, Vater von Enrico
„Also das ist ein Familienunternehmen muss man sagen, wir sind da allesamt voll engagiert, es bleibt kein Urlaub mehr übrig und es wird auch mancher Euro der dafür nicht vorgesehen war hineingesteckt. Aber jetzt gilt es, das ist jetzt die Zeit, dieser Lebensabschnitt und wir genießen die Zeit, es ist ein Geschenk für uns, dieses Gemeinsame, mehr Zeit kann man mit den Kindern nicht verbringen, das muss man sagen, das ist einfach schön.“
Trotz Rückendeckung wird Enrico nun in sicherlich kaltes WM-Wasser geworfen. Als Neuling kann man eigentlich nur gewinnen. Aber wie stehen seine Chancen wirklich?
Jörg Blees, Trainer
„Im Prinzip geht’s ums Lernen. Das ist der erste internationale Wettkampf für ihn und er fährt natürlich gegen international erfahrene Sportler. Mit einem deutlich höheren Niveau. Deshalb geht’s eigentlich darum die Qualifikation zu überstehen, also Ziel wäre es unter die ersten 40 zu kommen.“
Nach der U23 soll als nächstes die U18 WM folgen. Keine Zeitreise, sondern nach der Überraschung der logische nächste Schritt. Das Ziel dann?
Enrico Dietz, Kanu-Slalom-Talent aus Langenlonsheim
„Da ins Finale und vorne mitzumischen, so drück ich mich mal aus“
Enrico wird dafür alles geben und weiterhin hart am Paddel bleiben.
Er reitet sie immer öfter – die Welle des Erfolgs. Und nun ist Enrico Dietz auf dem Weg zu neuen höheren Ufern. Rückblick – mit 9 Jahren klang das Ziel so:
„An die Europameisterschaft würde ich gerne und da was erreichen“
Heute fast auf den Tag genau 7 Jahre später darf Enrico nun sogar zur U23 Weltmeisterschaft. Er rückt für einen verletzten Kanuten nach. Mit 16 Jahren eine faustdicke Überraschung. Seine Gedanken als er nominiert wurde?
Enrico Dietz, Kanu-Slalom-Talent aus Langenlonsheim
„Ich war komplett… nichts ehrlich gesagt, also ich war komplett überwältigt. // Mein Bruder hat mich angerufen, kurz vor einem Wettkampf, das war natürlich besonders. Kurz danach hat mich dann auch der Bundestrainer angerufen, mein jetziger Trainer und ja, auf jeden Fall krass.“
Auch sein Trainer am Bundestützpunkt im Salinental ist mächtig stolz.
Jörg Blees, Trainer
„Ich bin jetzt über 40 Jahre in dem Sport tätig und hatte das noch nie, das der Deutsche Kanuverband entschieden hat, dass ein Juniorensportler eine U23 fahren darf, deshalb ist das sehr außergewöhnlich.“
Für den Erfolg trainiert der junge Spitzensportler hart. Neben der Schule und aktuell noch dem Führerschein, wollen jeden Tag zwei Trainingseinheiten absolviert werden. Sein wichtigster Mentor ist sein älterer Bruder Joshua, der ebenfalls schon mehrere Kanu-Medaillen gesammelt hat. Bei der U23 WM im italienischen Ivrea wird das Bruderpaar zusammen an den Start gehen. Auch die restliche Familie ist mit Herzblut dabei:
Steffen Dietz, Vater von Enrico
„Also das ist ein Familienunternehmen muss man sagen, wir sind da allesamt voll engagiert, es bleibt kein Urlaub mehr übrig und es wird auch mancher Euro der dafür nicht vorgesehen war hineingesteckt. Aber jetzt gilt es, das ist jetzt die Zeit, dieser Lebensabschnitt und wir genießen die Zeit, es ist ein Geschenk für uns, dieses Gemeinsame, mehr Zeit kann man mit den Kindern nicht verbringen, das muss man sagen, das ist einfach schön.“
Trotz Rückendeckung wird Enrico nun in sicherlich kaltes WM-Wasser geworfen. Als Neuling kann man eigentlich nur gewinnen. Aber wie stehen seine Chancen wirklich?
Jörg Blees, Trainer
„Im Prinzip geht’s ums Lernen. Das ist der erste internationale Wettkampf für ihn und er fährt natürlich gegen international erfahrene Sportler. Mit einem deutlich höheren Niveau. Deshalb geht’s eigentlich darum die Qualifikation zu überstehen, also Ziel wäre es unter die ersten 40 zu kommen.“
Nach der U23 soll als nächstes die U18 WM folgen. Keine Zeitreise, sondern nach der Überraschung der logische nächste Schritt. Das Ziel dann?
Enrico Dietz, Kanu-Slalom-Talent aus Langenlonsheim
„Da ins Finale und vorne mitzumischen, so drück ich mich mal aus“
Enrico wird dafür alles geben und weiterhin hart am Paddel bleiben.









