Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz hofft auf volle Konzerte
Was beim Fußball die Dauerkarte ist, das ist beim Orchester das Abonnement. Die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz – das größte Orchester bei uns – hat trotz Corona die Zahl der Abos um mehr als 50 Prozent gesteigert. Die Orchesterleitung hat wohl einiges richtig gemacht und ist dafür auch ausgezeichnet worden. Wir waren in Ludwigshafen bei der Vorstellung des neuen Programms mit dabei.
Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz probt Brahms 4. Symphonie. Das Orchester ist immer on Tour. Eine eigene Halle gibt es nicht. Gerade wird für Konzerte in Wörth, Kaiserslautern und Worms geprobt. – Ganz besonders freut sich der Chefdirigent auf ein Beethoven-Konzert im Ludwigshafener Pfalzbau. Beethoven arrangiert von Gustav Mahler.
Michael Francis, Chefdirigent Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: „Ja, Mahler hat seine eigene Version kreiert. Mit mehr Instrumenten. Er hat Kleinigkeiten verändert. Man erkennt immer noch Beethoven, aber es ist mehr Beethoven auf Steroiden. Das sollten sie nicht verpassen.“
Der „gedopte Beethoven“ wird erst im Herbst gespielt. Das Programm der neuen Saison hat Intendant Beat Fehlmann jetzt vorgestellt. Applaus gibt es dabei für eine große Auszeichnung, die er Ende des Monats verliehen bekommt. Den Kulturpreis der deutschen Orchester.
Beat Fehlmann, Intendant der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. „Eine große Ehre und vor allem eine unglaubliche Überraschung. Ich hätte nie damit gerechnet. Das ist für mich aus heiterem Himmel gefallen und macht mich immer noch ein bisschen sprachlos.“
Das Orchester hat mittlerweile Probenbesuch bekommen. Schüler einer zweiten Klasse. Die Staatsphilharmonie spielt regelmäßig auch Konzerte für ganz junge Zuhörer, um ihnen klassische Musik näher zu bringen. – Ein Grund für die Deutsche Orchestervereinigung, den Intendanten mit dem renommierten Kulturpreis auszuzeichnen. Ein weiterer: die Innovationsfreude trotz oder gerade wegen Corona. Zum Beispiel: Playlists für jede Stimmungslage, kostenlose Konzerte von hoch oben, die fast ganz Ludwigshafen hören kann, oder auch das Verteilen von Medikamenten gegen chronischen Musikentzug. „Duromoll“: ein MinzPastillen-Gag. Aktionen, die trotz Pandemie zu 51 Prozent mehr Abonnenten geführt haben. Verantwortlich für so viel Kreativität ist der Chef, doch dahinter stehen viele Ideengeber.
Beat Fehlmann, Intendant Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: „Mit einem Team, das zusammenarbeitet. Das sich die Bälle zuspielt, das sich sagt, was könnten wir noch tun, wie könnten wir noch unsere Musikerinnen und Musiker auf eine spielerische Art und Weise dem Publikum näher bringen.“
Zum Beispiel mit einem Orchester-Quartettspiel. Oder mit einem Wunschkonzert zum Saisonabschluss. Ob Brahms, Beethoven auf Steroiden, oder etwas ganz anderes. Die Musiker der Deutschen Staatsphilharmonie wollen jeden Zuschauerwunsch erfüllen.
Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz probt Brahms 4. Symphonie. Das Orchester ist immer on Tour. Eine eigene Halle gibt es nicht. Gerade wird für Konzerte in Wörth, Kaiserslautern und Worms geprobt. – Ganz besonders freut sich der Chefdirigent auf ein Beethoven-Konzert im Ludwigshafener Pfalzbau. Beethoven arrangiert von Gustav Mahler.
Michael Francis, Chefdirigent Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: „Ja, Mahler hat seine eigene Version kreiert. Mit mehr Instrumenten. Er hat Kleinigkeiten verändert. Man erkennt immer noch Beethoven, aber es ist mehr Beethoven auf Steroiden. Das sollten sie nicht verpassen.“
Der „gedopte Beethoven“ wird erst im Herbst gespielt. Das Programm der neuen Saison hat Intendant Beat Fehlmann jetzt vorgestellt. Applaus gibt es dabei für eine große Auszeichnung, die er Ende des Monats verliehen bekommt. Den Kulturpreis der deutschen Orchester.
Beat Fehlmann, Intendant der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. „Eine große Ehre und vor allem eine unglaubliche Überraschung. Ich hätte nie damit gerechnet. Das ist für mich aus heiterem Himmel gefallen und macht mich immer noch ein bisschen sprachlos.“
Das Orchester hat mittlerweile Probenbesuch bekommen. Schüler einer zweiten Klasse. Die Staatsphilharmonie spielt regelmäßig auch Konzerte für ganz junge Zuhörer, um ihnen klassische Musik näher zu bringen. – Ein Grund für die Deutsche Orchestervereinigung, den Intendanten mit dem renommierten Kulturpreis auszuzeichnen. Ein weiterer: die Innovationsfreude trotz oder gerade wegen Corona. Zum Beispiel: Playlists für jede Stimmungslage, kostenlose Konzerte von hoch oben, die fast ganz Ludwigshafen hören kann, oder auch das Verteilen von Medikamenten gegen chronischen Musikentzug. „Duromoll“: ein MinzPastillen-Gag. Aktionen, die trotz Pandemie zu 51 Prozent mehr Abonnenten geführt haben. Verantwortlich für so viel Kreativität ist der Chef, doch dahinter stehen viele Ideengeber.
Beat Fehlmann, Intendant Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: „Mit einem Team, das zusammenarbeitet. Das sich die Bälle zuspielt, das sich sagt, was könnten wir noch tun, wie könnten wir noch unsere Musikerinnen und Musiker auf eine spielerische Art und Weise dem Publikum näher bringen.“
Zum Beispiel mit einem Orchester-Quartettspiel. Oder mit einem Wunschkonzert zum Saisonabschluss. Ob Brahms, Beethoven auf Steroiden, oder etwas ganz anderes. Die Musiker der Deutschen Staatsphilharmonie wollen jeden Zuschauerwunsch erfüllen.









