Löwen Frankfurt trennen sich von ihrem russischen Hauptsponsor
Auch der Sport ist unmittelbar finanziell vom Krieg in der Ukraine betroffen ist. So wurden in der Sportwelt bereits einige russische Sponsorenverträge gekündigt. So zum Beispiel bei den Bundesligisten Eintracht Frankfurt und Schalke 04. Auch der hessische Eishockey-Klub Löwen Frankfurt ist jetzt diesen Schritt gegangen. Wohl wissend, dass die finanziellen Folgen verheerend sein könnten.
Für die Löwen Frankfurt geht es um alles. Sowohl sportlich als auch finanziell. Vergangene Woche trennt sich das Eishockeyteam von seinem größten Sponsor. Die russische VTB-Direktbank war jahrelang ein wichtiger Partner.
Stefan Krämer, Geschäftsführer Löwen Frankfurt
„Es ist für uns einfach ein Ding der Unmöglichkeit, dass wir Geld annehmen von einer Bank, die in der Hand eines russischen Despoten liegt, der im Moment gewaltsam versucht mit Panzern und Raketen und mit purer Gewalt Grenzen in Europa zu verschieben.“
Die Trennung von dem Sponsor ist ein großes Risiko. Für die laufende Saison sind die Finanzen gesichert, doch für die Zukunft sind die Löwen auf neue Geldgeber angewiesen.
Stefan Krämer, Geschäftsführer Löwen Frankfurt
„Natürlich stellt sich uns die Frage, wie es weitergeht. Wir sind jetzt Händeringend auf der Suche nach Alternativsponsoren, die sagen: ‚Mensch, die Löwen waren mutig genug, diese Entscheidung so zu treffen und das wollen wir gerne unterstützen‘. Aber wenn alles nicht funktioniert, werden wir nächstes Jahr keinen professionellen Eishockeysport anbieten können.“
Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Denn die Löwen haben aktuell gute Chancen aus der Zweiten in die Erste Deutsche Eishockeyliga aufzusteigen. Dass die Geschäftsführung die moralischen Werte vor den sportlichen Erfolg stellt, wird positiv aufgenommen.
Stefan Krämer, Geschäftsführer Löwen Frankfurt
„Also, durchweg Applaus für den Mut, die Entscheidung so zu treffen, wie wir es eben getan haben letzte Woche am Freitag. Das tut gut, aber hilft uns an der Stelle natürlich finanziell wenig.“
Der Verein befindet sich aktuell in Gesprächen mit neuen Sponsoren. Aber auch mit bereits bestehenden Geldgebern wird verhandelt. Die Fans der Löwen haben eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um ihren Verein zu unterstützen. Auch die Stadt Frankfurt hat ihre Hilfe angekündigt.
Stefan Krämer, Geschäftsführer Löwen Frankfurt
„Wir haben schon Hoffnung dass das funktioniert. Wir kämpfen wie die Löwen dafür, dass wir eine Zukunft haben.“
An den ehemaligen Sponsor erinnert auf der Eisfläche nichts mehr. Das Logo der VTB-Bank wurde auf den Trikots überklebt und auch die Bandenwerbung wurde entfernt. Stattdessen senden die Löwen jetzt eine Botschaft für Frieden in Europa.
Für die Löwen Frankfurt geht es um alles. Sowohl sportlich als auch finanziell. Vergangene Woche trennt sich das Eishockeyteam von seinem größten Sponsor. Die russische VTB-Direktbank war jahrelang ein wichtiger Partner.
Stefan Krämer, Geschäftsführer Löwen Frankfurt
„Es ist für uns einfach ein Ding der Unmöglichkeit, dass wir Geld annehmen von einer Bank, die in der Hand eines russischen Despoten liegt, der im Moment gewaltsam versucht mit Panzern und Raketen und mit purer Gewalt Grenzen in Europa zu verschieben.“
Die Trennung von dem Sponsor ist ein großes Risiko. Für die laufende Saison sind die Finanzen gesichert, doch für die Zukunft sind die Löwen auf neue Geldgeber angewiesen.
Stefan Krämer, Geschäftsführer Löwen Frankfurt
„Natürlich stellt sich uns die Frage, wie es weitergeht. Wir sind jetzt Händeringend auf der Suche nach Alternativsponsoren, die sagen: ‚Mensch, die Löwen waren mutig genug, diese Entscheidung so zu treffen und das wollen wir gerne unterstützen‘. Aber wenn alles nicht funktioniert, werden wir nächstes Jahr keinen professionellen Eishockeysport anbieten können.“
Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt. Denn die Löwen haben aktuell gute Chancen aus der Zweiten in die Erste Deutsche Eishockeyliga aufzusteigen. Dass die Geschäftsführung die moralischen Werte vor den sportlichen Erfolg stellt, wird positiv aufgenommen.
Stefan Krämer, Geschäftsführer Löwen Frankfurt
„Also, durchweg Applaus für den Mut, die Entscheidung so zu treffen, wie wir es eben getan haben letzte Woche am Freitag. Das tut gut, aber hilft uns an der Stelle natürlich finanziell wenig.“
Der Verein befindet sich aktuell in Gesprächen mit neuen Sponsoren. Aber auch mit bereits bestehenden Geldgebern wird verhandelt. Die Fans der Löwen haben eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um ihren Verein zu unterstützen. Auch die Stadt Frankfurt hat ihre Hilfe angekündigt.
Stefan Krämer, Geschäftsführer Löwen Frankfurt
„Wir haben schon Hoffnung dass das funktioniert. Wir kämpfen wie die Löwen dafür, dass wir eine Zukunft haben.“
An den ehemaligen Sponsor erinnert auf der Eisfläche nichts mehr. Das Logo der VTB-Bank wurde auf den Trikots überklebt und auch die Bandenwerbung wurde entfernt. Stattdessen senden die Löwen jetzt eine Botschaft für Frieden in Europa.









