Ukrainer in Hessen und Rheinland-Pfalz sorgen sich um Familienangehörige in der Ukraine
Stell dir vor, du wachst auf und plötzlich ist Krieg. So geht es seit gestern vielen tausenden Ukrainern nachdem russische Truppen ins Land einmarschiert sind. Städte werden vom Boden und aus der Luft angegriffen, vor allem die ukrainische Hauptstadt Kiew steht heute im Fokus der Attacken. Bange Stunden auch für Ukrainer in Deutschland, die sich in erster Linie um ihre Angehörigen sorgen.
Lada Rivkina und ihre Tochter Marta sind vor 20 Jahren aus der Ukraine nach Deutschland gekommen. Mittlerweile sind sie deutsche Staatsbürger und leben in Wiesbaden. Ladas Eltern und ihre Schwester aber leben in der Westukraine.
Täglich telefonieren Mutter und Tochter mit der Familie. Im Westen sei es noch ruhig, erzählt die Mutter am Telefon, die Situation in Kiew habe sich in der letzten Nacht aber dramatisch zugespitzt:
„Die Umstände sind wirklich schrecklich. Sie haben ein Haus in Kiew im Fernsehen gezeigt, das vollständig ausgebrannt ist. Das ist nicht weit weg von da, wo unsere Bekannten wohnen. Und noch ein zweistöckiges Haus ist abgebrannt. Alles ist vollkommen zerstört. Keiner weiß ob die Leute dort sich retten konnten.“
Eigentlich wollten Lada und ihre Tochter die Familie so schnell es geht nach Deutschland holen, doch Eltern und Schwester wollen nicht flüchten.
Lada Rivkina, Gebürtige Ukrainerin
„Und die haben gesagt, dass wenn wir müssen sterben, dann mindestens Zuhause. Da habe ich auch meine Schwester und sie möchte nicht wegfahren, weil sie den Mann hat. Und er muss in der Ukraine bleiben, er möchte in der Ukraine bleiben. Der möchte das Land schützen. Und sie wird ihn nicht verlassen in dieser Situation. Sie hat gesagt, sie wird dann neben ihm stehen.“
Der Schock über den Krieg sitzt tief. In vielen Städten finden gestern Abend spontane Mahnwachen statt. So auch in Frankfurt. Hier kommen 1500 Menschen an der Katharinenkirche zusammen.
Petro Tschawarga, Stammt aus der Westukraine: „Ich unterstütze das Land und wir werden es weiterhin unterstützen. Soweit wir können, klar mit finanziellen Mitteln, auf die Straßen gehen. Auch der Regierung in Deutschland zeigen, dass es Menschen gibt, die das anders sehen, als die Regierung in Deutschland.“
Svetlana Dyachemko, Gebürtige Ukrainerin aus Charkiw: „Und ich bitte alle alle alle – ich appelliere an die ganze Europäische Union, an die ganze Menschheit – bitte unterstützt die Ukraine, bitte helft uns.“
Vadym Kostiuk, Generalkonsul der Ukraine: „Und natürlich brauchen wir auch finanzielle Unterstützung, genauso wie Verteidigungswaffen. Damit wir uns auch verteidigen können und dürfen.“
Die Rheinland-Pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeigt sich heute ebenfalls solidarisch und nimmt in Mainz an einem ökumenischen Friedensgebet für die Ukraine teil.
Malu Dreyer, SPD, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
„Wir stehen für die Demokratie, für die Wahrheit und nicht für die Propaganda. Putin führt nicht nur diesen schrecklichen Krieg. Er führt auch Propaganda in seinem eigenen Land. Bezeichnet die Ukraine und ihren Präsidenten als Faschisten. Und wir müssen dagegen ankämpfen und deutlich machen; wir stehen hier zusammen für die Demokratie, für die Wahrheit.“
Die Solidarität mit der Ukraine ist groß. Das gibt auch Lada Rivkina und ihrer Tochter Marta viel Kraft.
Lada Rivkina, Kam vor 20 Jahren aus der Ukraine nach Deutschland
„Ich bin wirklich sehr froh, dass viele mir geschrieben haben und angerufen. Auch russische Leute, dass sie mit uns stehen. Die leiden mit uns. Die weinen mit uns. Und das ist mir sehr wichtig.“
Es sei kein Krieg zwischen den Bürgern, sagt die gebürtige Ukrainerin, sondern ein politischer Krieg. Die letzte Hoffnung der beiden ist, dass sich das russische Volk nun gegen Präsident Putin auflehnt. Sonst so befürchten sie, wird die Ukraine nie mehr frei sein.
Marta Chervinka, 24 Jahre alt, gebürtige Ukrainerin
„Ich hab Angst, dass ich halt nie wieder meine Heimat sehen werde. Da, wo ich geboren wurde. Und ich jetzt immernoch denke, ob ich überhaupt nochmal da hin komme und es so aussieht. Dass ich meine Familie verliere. Und wir sind hier in Deutschland, wir sind geschützt und ich kann mir gar nicht vorstellen, was die Leute da denken. Oder was sie fühlen.“
Lada Rivkina und ihre Tochter Marta haben einen großen Wunsch, dass der Krieg schnell vorbei geht, damit sie ihre Familie wieder sicher in die Arme schließen können.
Lada Rivkina und ihre Tochter Marta sind vor 20 Jahren aus der Ukraine nach Deutschland gekommen. Mittlerweile sind sie deutsche Staatsbürger und leben in Wiesbaden. Ladas Eltern und ihre Schwester aber leben in der Westukraine.
Täglich telefonieren Mutter und Tochter mit der Familie. Im Westen sei es noch ruhig, erzählt die Mutter am Telefon, die Situation in Kiew habe sich in der letzten Nacht aber dramatisch zugespitzt:
„Die Umstände sind wirklich schrecklich. Sie haben ein Haus in Kiew im Fernsehen gezeigt, das vollständig ausgebrannt ist. Das ist nicht weit weg von da, wo unsere Bekannten wohnen. Und noch ein zweistöckiges Haus ist abgebrannt. Alles ist vollkommen zerstört. Keiner weiß ob die Leute dort sich retten konnten.“
Eigentlich wollten Lada und ihre Tochter die Familie so schnell es geht nach Deutschland holen, doch Eltern und Schwester wollen nicht flüchten.
Lada Rivkina, Gebürtige Ukrainerin
„Und die haben gesagt, dass wenn wir müssen sterben, dann mindestens Zuhause. Da habe ich auch meine Schwester und sie möchte nicht wegfahren, weil sie den Mann hat. Und er muss in der Ukraine bleiben, er möchte in der Ukraine bleiben. Der möchte das Land schützen. Und sie wird ihn nicht verlassen in dieser Situation. Sie hat gesagt, sie wird dann neben ihm stehen.“
Der Schock über den Krieg sitzt tief. In vielen Städten finden gestern Abend spontane Mahnwachen statt. So auch in Frankfurt. Hier kommen 1500 Menschen an der Katharinenkirche zusammen.
Petro Tschawarga, Stammt aus der Westukraine: „Ich unterstütze das Land und wir werden es weiterhin unterstützen. Soweit wir können, klar mit finanziellen Mitteln, auf die Straßen gehen. Auch der Regierung in Deutschland zeigen, dass es Menschen gibt, die das anders sehen, als die Regierung in Deutschland.“
Svetlana Dyachemko, Gebürtige Ukrainerin aus Charkiw: „Und ich bitte alle alle alle – ich appelliere an die ganze Europäische Union, an die ganze Menschheit – bitte unterstützt die Ukraine, bitte helft uns.“
Vadym Kostiuk, Generalkonsul der Ukraine: „Und natürlich brauchen wir auch finanzielle Unterstützung, genauso wie Verteidigungswaffen. Damit wir uns auch verteidigen können und dürfen.“
Die Rheinland-Pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeigt sich heute ebenfalls solidarisch und nimmt in Mainz an einem ökumenischen Friedensgebet für die Ukraine teil.
Malu Dreyer, SPD, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
„Wir stehen für die Demokratie, für die Wahrheit und nicht für die Propaganda. Putin führt nicht nur diesen schrecklichen Krieg. Er führt auch Propaganda in seinem eigenen Land. Bezeichnet die Ukraine und ihren Präsidenten als Faschisten. Und wir müssen dagegen ankämpfen und deutlich machen; wir stehen hier zusammen für die Demokratie, für die Wahrheit.“
Die Solidarität mit der Ukraine ist groß. Das gibt auch Lada Rivkina und ihrer Tochter Marta viel Kraft.
Lada Rivkina, Kam vor 20 Jahren aus der Ukraine nach Deutschland
„Ich bin wirklich sehr froh, dass viele mir geschrieben haben und angerufen. Auch russische Leute, dass sie mit uns stehen. Die leiden mit uns. Die weinen mit uns. Und das ist mir sehr wichtig.“
Es sei kein Krieg zwischen den Bürgern, sagt die gebürtige Ukrainerin, sondern ein politischer Krieg. Die letzte Hoffnung der beiden ist, dass sich das russische Volk nun gegen Präsident Putin auflehnt. Sonst so befürchten sie, wird die Ukraine nie mehr frei sein.
Marta Chervinka, 24 Jahre alt, gebürtige Ukrainerin
„Ich hab Angst, dass ich halt nie wieder meine Heimat sehen werde. Da, wo ich geboren wurde. Und ich jetzt immernoch denke, ob ich überhaupt nochmal da hin komme und es so aussieht. Dass ich meine Familie verliere. Und wir sind hier in Deutschland, wir sind geschützt und ich kann mir gar nicht vorstellen, was die Leute da denken. Oder was sie fühlen.“
Lada Rivkina und ihre Tochter Marta haben einen großen Wunsch, dass der Krieg schnell vorbei geht, damit sie ihre Familie wieder sicher in die Arme schließen können.









