Hildegard von Bingen und das Kloster Disibodenberg
Hildegard von Bingen – viele fasziniert noch heute ihr Wissen. Sie war Natur- und Heilkundlerin, Dichterin, Theologin – und sie lebte und wirkte in Rheinland-Pfalz. Unter anderem direkt an der Nahe. Von ihrem Kloster hoch oben auf einem Berg in der Nähe von Bad Kreuznach stehen heute nur noch die Grundmauern, doch auch die sind faszinierend. Sie erzählen von längst vergangenen Zeiten.
Im 7. Jahrhundert baute hier der heilige Disibod mit seinen Gefährten eine Taufkapelle. Dadurch bekam der Berg seinen außergewöhnlichen Namen.
Im 12. Jahrhundert errichteten dann Benediktiner hier eine gewaltige Klosteranlage. 1136 wird Hildegard von Bingen hier Äbtissin. Und auch heute noch ist es so, als wäre ihr Geist nie gegangen.
Luise von Racknitz, Vorsitzende der Disibodenberger Scivias-Stiftung
„Das Besondere vom Disbodenberg ist – was viele Menschen auch empfinden – ist die Ausstrahlung, die dieser Platz hier oben einfach bietet. Das kann man in Worte kaum fassen. Es sind nicht nur die Bäume, es ist irgendwie eine ganz besondere Atmosphäre hier oben.“
Um die Sicherung und den Erhalt der Klosterruine kümmert sich heute eine Stiftung. Sie fördert auch Forschungsarbeiten, die hier weiterhin stattfinden. Am Fuße des Berges gibt es ein kleines Museum.
Dort erfährt man auch, dass Zisterzienser im Hochmittelalter das Kloster übernommen und es zu wirtschaftlicher Blüte geführt haben. Davon ist heute nichts mehr übrig. Die Natur hat die Mauerreste erobert.
Luise von Racknitz, Vorsitzende der Disibodenberger Scivias-Stiftung
„Es ist eine große Fläche – ungefähr drei Hektar – auf der die heutigen Ruinen zu sehen sind. Nach der Reformation ist dieses Kloster im Grunde als Steinbruch genutzt worden, weshalb einfach nur noch Reste der Ruinen erhalten sind. Insgesamt – wenn man hier spazieren geht – erschließt sich einem aber doch, dass es ein enormes Monument immer noch ist, obwohl die Gebäude im Grunde bis auf Ausnahmen auf die Grundmauern zurückgesetzt worden sind.“
Der heilige Disibod, der vor über 1.300 Jahren starb, wird hier in der Region noch immer verehrt.
Ebenso wie Hildegard von Bingen, die hier schon als kleines Mädchen lebte. Und an sie richtigen Spaziergänger bis heute in einer kleinen Kapelle Dankesworte.
„Danke für alles, was du uns in Form deines Wissens hinterlassen hast.“
„Es war heilsam, den Weg der Stille zu gehen.“
„Ein wunderbarer Kraftort, an dem ich für alles, was ich habe im Leben, DANKE sagen möchte.“
Dankbarkeit, Stille, Heilung.
Das Kloster Disibodenberg hat seine ganz eigene Magie.
Wer hier einmal zu Besuch kommt, der wird es erfahren.
Im 7. Jahrhundert baute hier der heilige Disibod mit seinen Gefährten eine Taufkapelle. Dadurch bekam der Berg seinen außergewöhnlichen Namen.
Im 12. Jahrhundert errichteten dann Benediktiner hier eine gewaltige Klosteranlage. 1136 wird Hildegard von Bingen hier Äbtissin. Und auch heute noch ist es so, als wäre ihr Geist nie gegangen.
Luise von Racknitz, Vorsitzende der Disibodenberger Scivias-Stiftung
„Das Besondere vom Disbodenberg ist – was viele Menschen auch empfinden – ist die Ausstrahlung, die dieser Platz hier oben einfach bietet. Das kann man in Worte kaum fassen. Es sind nicht nur die Bäume, es ist irgendwie eine ganz besondere Atmosphäre hier oben.“
Um die Sicherung und den Erhalt der Klosterruine kümmert sich heute eine Stiftung. Sie fördert auch Forschungsarbeiten, die hier weiterhin stattfinden. Am Fuße des Berges gibt es ein kleines Museum.
Dort erfährt man auch, dass Zisterzienser im Hochmittelalter das Kloster übernommen und es zu wirtschaftlicher Blüte geführt haben. Davon ist heute nichts mehr übrig. Die Natur hat die Mauerreste erobert.
Luise von Racknitz, Vorsitzende der Disibodenberger Scivias-Stiftung
„Es ist eine große Fläche – ungefähr drei Hektar – auf der die heutigen Ruinen zu sehen sind. Nach der Reformation ist dieses Kloster im Grunde als Steinbruch genutzt worden, weshalb einfach nur noch Reste der Ruinen erhalten sind. Insgesamt – wenn man hier spazieren geht – erschließt sich einem aber doch, dass es ein enormes Monument immer noch ist, obwohl die Gebäude im Grunde bis auf Ausnahmen auf die Grundmauern zurückgesetzt worden sind.“
Der heilige Disibod, der vor über 1.300 Jahren starb, wird hier in der Region noch immer verehrt.
Ebenso wie Hildegard von Bingen, die hier schon als kleines Mädchen lebte. Und an sie richtigen Spaziergänger bis heute in einer kleinen Kapelle Dankesworte.
„Danke für alles, was du uns in Form deines Wissens hinterlassen hast.“
„Es war heilsam, den Weg der Stille zu gehen.“
„Ein wunderbarer Kraftort, an dem ich für alles, was ich habe im Leben, DANKE sagen möchte.“
Dankbarkeit, Stille, Heilung.
Das Kloster Disibodenberg hat seine ganz eigene Magie.
Wer hier einmal zu Besuch kommt, der wird es erfahren.









