Wahl-O-Mat zur rheinland-pfälzischen Landtagswahl freigeschaltet
„Mietpreisbremse. Ein Thema vor allem natürlich in den Großstädten. Die soll natürlich nicht abgeschafft werden.“
100 Prozent Übereinstimmung mit der SPD. Wenig überraschend, denn Gregory Scholz ist Generalsekretär der rheinland-pfälzischen Sozialdemokraten. Doch was hat der angeklickt, um dieses Ergebnis zu bekommen?
Gregory Scholz (SPD), Generalsekretär RLP
„Natürlich spezifisch sozialdemokratische Sachen. Unterstützung von Menschen in allen Bereichen. Die da natürlich eine Rolle gespielt haben.“
Zur Auswahl stehen Thesen zu aktuellen landespolitischen Themen.
„Das Land soll sich dafür einsetzen, dass die US-amerikanischen Atomwaffen aus Rheinland-Pfalz abgezogen werden. Da bin ich dagegen.“
Damian Lohr (AfD), Parlamentarischer Geschäftsführer RLP
„Abschreckung braucht es halt auch, damit besser gar kein Krieg bei uns passiert und dementsprechend bin ich nicht dafür, dass die Waffen abgezogen werden sollen.“
Entwickelt wurde das interaktive Online-Tool von Jungwählern, Wissenschaftlern und Fachleuten. Schwerpunkte in diesem Jahr: Bildung, Migration und Wirtschaft.
Lea Schrenk, Projektleitung Wahl-O-Mat bei der bpb
„Wir haben uns die Wahlprogramme der Parteien angeschaut und haben überlegt, was sind hier wichtige Themen für den Wahlkampf, wo gibt es Kontroversen und haben daraus 80 Forderungen destilliert. Die gingen an die Parteien. Die Parteien haben sich selbst dazu positioniert, ob sie zustimmen oder ablehnen, konnten Begründungen schreiben und daraufhin haben wir 38 Thesen ausgewählt.“
Ziel des Frage-Antwort-Tools ist es, einen unkomplizierten Zugang zu politischen Positionen zu ermöglichen – und damit idealerweise auch die Wahlbeteiligung zu steigern.
Philipp Fernis (FDP), Justizminister RLP
„Das ist aus meiner Sicht ein wirklich sehr hilfreiches Instrument, weil es vertieft, fundiert recherchiert ist. Die Parteien machen sich Gedanken. Wir haben wirklich auch zum Teil, um die Antworten gerungen auch intern, weil es Fragen sind, die ja differenzieren sollen und das ist gut.“
Wichtig ist: Der Wahl-O-Mat ist keine Wahlempfehlung. Er soll lediglich informieren und Denkanstöße geben. Bis zur Wahl am 22. März kann man sich so das Wählen ganz einfach schmackhaft machen.









