Technologiecampus in Neustadt eröffnet
Das nächste Großprojekt der Firma Niedax findet am Boden statt – genauer an Gleisen. Gemeinsam mit Partnern arbeitet das Unternehmen in Neustadt an der Wied im nördlichen Rheinland-Pfalz am Aufbau eines Glasfasernetzes entlang von rund 33.000 Kilometern Bahnschiene. Und das sorgt für neue Jobs am Hauptsitz.
Bruno Reufels, Geschäftsführer Niedax
„Wir werden hier ein Werk bauen für diese enormen Mengen. 33.000 Kilometer, 33 Millionen Meter Kanal mit 100 Millionen Metern Kabeln, was reinkommt, werden wir circa 500 neue Arbeitsplätze am Standort errichten.“
Das Glasfasernetz ist nach Angaben von Niedax nur schwer zu hacken und mit einem Warnsystem für Unglücke, Gefahren oder Sabotageakte an der Schiene ausgestattet. Seine Technologie präsentiert das Unternehmen heute Bundeskanzler Friedrich Merz, in Begleitung von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder und Bruder Gordon, Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Der Kanzler zeigt sich beeindruckt …
Friedrich Merz (CDU), Bundeskanzler
„… dass wir nämlich mit Glasfaserkabeln eine so gute Überwachung unserer Infrastruktur ermöglichen können, wie das hier gerade vorgeführt worden ist. Daten und Souveränität, Resilienz und Nachhaltigkeit. Diese Themen sind für uns glaube ich für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, aber auch in ganz Europa in den nächsten Jahren entscheidend.“
Mit 2.800 Beschäftigten weltweit zählt Niedax zu den führenden Herstellern von Kabeltragsystemen. Heute eröffnet der neue Technologie-Campus des Unternehmens. Hier soll künftig Forschung, Entwicklung, Produktion und Weiterbildung vereint werden. Ein neuer Standort für neue Innovationen wie die Entwicklung kleiner und mittelgroßer Datenzentren, an dem schon jetzt 100 neue Arbeitsplätze entstanden sind. Ein gutes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Deutschland, das auch den Kanzler optimistisch stimmt.









