Kellerduell in der Bundesliga: Mainz empfängt Heidenheim
2:0 geführt – und am Ende doch nicht gewonnen. Nach dem bitteren 2:2 Unentschieden am Wochenende bei Union Berlin ist die Stimmung bei Mainz 05 weiterhin mehr als trist. Trainer Urs Fischer hadert noch mit der vergebenen Chance, in der Tabelle etwas Boden gutzumachen.
Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05
„Dass wir in Führung liegen und ein Resultat auch mal über die Zeit bekommen müssen. Aber logisch, für dieses Selbstverständliche, für dieses Normale ‚Das bringen wir über die Zeit‘ brauchst du auch Erfolgserlebnisse. Also das ist sicherlich ein Punkt, an dem gilt‘s zu arbeiten, das bekommst du nicht geschenkt. Das musst du dir erarbeiten.“
Schlusslicht der Liga, mit schon fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Für die Nullfünfer ist das Spiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Heidenheim fast schon sowas wie ein Schicksalsspiel. Der Gegner von der Ostalb weiß genau, worauf sich alle Beteiligten morgen Abend unter Flutlicht hier in der Mewa-Arena einzustellen haben.
Frank Schmidt, Trainer 1. FC Heidenheim
„Da kommt Abstiegskampf auf uns zu. Zwei Mannschaften, die momentan die beiden direkten Abstiegsplätze belegen. Die Voraussetzungen sind klar: Es kommt für beiden Mannschaften darauf an, dass man gut verteidigt, dass man leidenschaftlich verteidigt, dass man keinem Zweikampf aus dem Weg geht. Dass wir Kämpferherz zeigen.“
Ein echtes Kampfspiel – auf voraussichtlich schwierigem Geläuf.
Urs Fischer, Trainer 1. FSV Mainz 05
„Ich glaube auch, der Platz wird sein Nötiges dazu beitragen. In dieser Jahreszeit sind die Plätze nicht immer einfach zu bespielen. Am Schluss werden wir nach dem Spiel nicht fragen, wie wir die Punkte geholt haben, sondern wichtig, dass wir sie holen.“
Der Tabellenletzte Mainz 05 gegen den Vorletzten Heidenheim – Anstoß in der Mewa-Arena ist morgen um 20 Uhr 30.









