Endspurt im Weihnachtsgeschäft
Kaufen Sie ihre Weihnachtsgeschenke über das Jahr verteilt oder doch eher auf den letzten Drücker? So oder so – der Einzelhandel zählt auf Sie, denn das Weihnachtsshopping macht bei so manchem Händler gerne mal ein Viertel des Jahresumsatzes aus. Wir haben uns heute mal in den Mainzer Vorweihnachtstrubel gestürzt und wollten wissen: Wie läuft es denn dieses Jahr mit dem Weihnachtsgeschäft – bei den Händlern und den Kunden?
„Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke oder sind Sie noch auf der Suche?“
Ute Mai:
„Ich habe schon alle Weihnachtsgeschenke. Schon lange angefangen – ich glaube schon im November. Anfang November.“
Julia Karda:
„Ich bin tatsächlich Last-Minute unterwegs. Also zumindest fürs Wichtelgeschenk muss ich noch was besorgen.“
Petra Köster:
„Wir machen das eher so, dass wir uns im Jahr was schenken. Dann haben wir mehr Ruhe dafür.“
Angesichts der stetig steigenden Lebenshaltungskosten müssen immer mehr Menschen finanziell kürzer treten. Aber gilt das auch für Geschenke?
Julia Karda:
„Wir wichteln mal und das hilft ja auch ein bisschen. Man muss nicht mehr 20 Geschenke besorgen sondern vielleicht nur zwei, drei und das kommt natürlich auch dem Portmonee zugute.“
Ute Mai:
„Ich glaube das hat sich eher dahin verschoben, dass man wieder eher etwas Praktisches kauft und nicht mehr einfach nur just-for-fun. Sondern das ist etwas, was man gebrauchen kann.“
James Ruppert:
„Ich gebe das Geld einfach aus. Ich habe einen kleinen Neffen und eine Nichte und deswegen macht das mit dem Geld nichts. Ich gebe es einfach aus. Dann spare ich dafür im Sommer.“
Zumindest die Händler auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt spüren, dass das Geschäft noch nicht wieder das alte Niveau erreicht hat. Kunsthandwerker Wolfgang Ringel hat dafür eine einfache Erklärung.
Wolfgang Ringel, Kunsthandwerker aus Beselich:
„Die Onlinefirmen rauben uns auch schon einen guten Teil des Geschäfts. Weil viele wollen gar nicht mehr rausgehen. Die bestellen lieber vom Sofa aus. Und das ist halt schade für das Geschäft, weil an sich hat der Weihnachtsmarkt ja schon seinen besonderen Flair.“
Eine Einschätzung, die auch der Handelsverband Hessen bestätigt.
Sven Rohde, Geschäftsführer Handelsverband Hessen:
„Wir haben aktuell natürlich Mitspieler, bei uns auf dem Markt, die nicht nach unseren Regeln spielen. Das sind die asiatischen Plattformen, die hier aktuell ungefähr 500.000 Pakete täglich in den bundesdeutschen Markt drücken.“
Sorgenfalten also beim Einzelhandel. Für die Kunden aber dürfte am Ende nur eines zählen: das morgen Abend alle Geschenke rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen.
„Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke oder sind Sie noch auf der Suche?“
Ute Mai:
„Ich habe schon alle Weihnachtsgeschenke. Schon lange angefangen – ich glaube schon im November. Anfang November.“
Julia Karda:
„Ich bin tatsächlich Last-Minute unterwegs. Also zumindest fürs Wichtelgeschenk muss ich noch was besorgen.“
Petra Köster:
„Wir machen das eher so, dass wir uns im Jahr was schenken. Dann haben wir mehr Ruhe dafür.“
Angesichts der stetig steigenden Lebenshaltungskosten müssen immer mehr Menschen finanziell kürzer treten. Aber gilt das auch für Geschenke?
Julia Karda:
„Wir wichteln mal und das hilft ja auch ein bisschen. Man muss nicht mehr 20 Geschenke besorgen sondern vielleicht nur zwei, drei und das kommt natürlich auch dem Portmonee zugute.“
Ute Mai:
„Ich glaube das hat sich eher dahin verschoben, dass man wieder eher etwas Praktisches kauft und nicht mehr einfach nur just-for-fun. Sondern das ist etwas, was man gebrauchen kann.“
James Ruppert:
„Ich gebe das Geld einfach aus. Ich habe einen kleinen Neffen und eine Nichte und deswegen macht das mit dem Geld nichts. Ich gebe es einfach aus. Dann spare ich dafür im Sommer.“
Zumindest die Händler auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt spüren, dass das Geschäft noch nicht wieder das alte Niveau erreicht hat. Kunsthandwerker Wolfgang Ringel hat dafür eine einfache Erklärung.
Wolfgang Ringel, Kunsthandwerker aus Beselich:
„Die Onlinefirmen rauben uns auch schon einen guten Teil des Geschäfts. Weil viele wollen gar nicht mehr rausgehen. Die bestellen lieber vom Sofa aus. Und das ist halt schade für das Geschäft, weil an sich hat der Weihnachtsmarkt ja schon seinen besonderen Flair.“
Eine Einschätzung, die auch der Handelsverband Hessen bestätigt.
Sven Rohde, Geschäftsführer Handelsverband Hessen:
„Wir haben aktuell natürlich Mitspieler, bei uns auf dem Markt, die nicht nach unseren Regeln spielen. Das sind die asiatischen Plattformen, die hier aktuell ungefähr 500.000 Pakete täglich in den bundesdeutschen Markt drücken.“
Sorgenfalten also beim Einzelhandel. Für die Kunden aber dürfte am Ende nur eines zählen: das morgen Abend alle Geschenke rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen.









