Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Bei einem Zugunglück in Römerberg im Rhein-Pfalz-Kreis ist heute morgen um 6 Uhr eine Frau ums Leben gekommen. Die 50-Jährige sei am Haltepunkt Heiligenstein von einer S-Bahn erfasst worden, teilt das Polizeipräsidium Rheinpfalz mit. Es wird von einem Unglück ausgegangen – der genaue Unfallhergang wird nun ermittelt. Die Polizei bittet daher mehrere Zeugen, die den Unfall beobachtet haben sollen sich zu melden.
Und damit zu weiteren Nachrichten von heute in der Zusammenfassung.
Unternehmer atmen auf
Die EU will das europäische Lieferkettengesetz zum Schutz von Menschenrechten nur noch in abgeschwächter Form umsetzen. Demnach sollen die Vorgaben künftig nur noch für Großunternehmen mit mehr als 5000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mindestens 1,5 Milliarden Euro gelten. Ursprünglich waren als Grenze 1000 Mitarbeiter und eine Umsatzschwelle von 450 Millionen Euro vorgesehen. Damit sind in Deutschland nur noch rund 150 Großkonzerne von der neuen Regel betroffen.
Hessen leben länger
Wer im vergangenen Jahr in Hessen geboren wurde, wird im Schnitt 81 Jahre alt. Laut statistischem Landesamt haben im Jahr 2024 geborene Mädchen eine durchschnittliche Lebenserwartung von 83,3 Jahren – Jungen können mit einer Lebensspanne von 78,9 Jahren rechnen. Damit hat sich die durchschnittliche Lebenserwartung innerhalb eines halben Jahrhunderts um rund 10 Jahre verlängert. Älter als in Hessen werden die Menschen nur in Baden-Württemberg und Bayern. Rheinland-Pfalz belegt mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von nur 80,7 Jahren den vorletzten Platz im Länder-Ranking vor Bremen.
Verschwendung von Steuergeld?
Die Stadt Frankfurt will im kommenden Jahr deutlich mehr Geld für die Weihnachtsbeleuchtung ausgeben. Laut Stadtmarketing soll dann unter anderem auch die Neue Altstadt festlich illuminiert werden. Zusatzkosten: Rund ½ Million Euro. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „World Design Capital Frankfurt Rhein Main“ stellt die Stadt noch einmal mehr als 2,3 Million Euro für eine weitere Lichtinstallation bereit. Kritik kommt vom Bund der Steuerzahler: Dieser hält die Kosten für unverhältnismäßig hoch, weil es sich bei den Lichtinstallationen nicht um dauerhafte Einrichtungen mit einem echten Mehrwert für die Bürger handle.









