Weitere Nachrichten im Überblick
Krankenhaus Remagen wird geschlossen — Schweitzer mit Appell zu Grenzkontrollen — Orange Day zu Gewalt an Frauen — Zahl der Lehramtsstudierenden in Hessen sinkt
Anmoderation:
Nach hunderten Bombendrohungen in ganz Deutschland ist heute das Bundes-Kriminalamt mit einer Razzia gegen Mitglieder der mutmaßlich dafür verantwortlichen Gruppe vorgegangen. Das teilten das BKA und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität in Frankfurt mit. Unter den Verdächtigen soll auch ein Mann aus Frankfurt sein. Zwei der insgesamt vier Beschuldigten seien noch minderjährig. Die vorgetäuschten Bomben-Drohungen gegen Schulen, Bahnhöfe und Einkaufs-Zentren hätten große Polizeieinsätze zur Folge gehabt. Dabei hätten die Verdächtigen eine größtmögliche Verunsicherung in der Bevölkerung auslösen wollen.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten an diesem Dienstag.
Krankenhaus Remagen wird geschlossen
Das insolvente Krankenhaus Maria Stern in Remagen macht endgültig dicht, das steht seit heute fest. Die Verhandlungen mit einem Investor aus Bonn seien gestern Abend gescheitert, wie der Insolvenzverwalter mitteilte. Es sei nun rechtlich notwendig den Klinikbetrieb einzustellen. Am Freitag sollen voraussichtlich die letzten Patienten entlassen werden. 118 Mitarbeiter erhalten ihre Kündigung, der andere Teil des Personals soll künftig im Verbundkrankenhaus in Linz tätig sein.
Schweitzer mit Appell zu Grenzkontrollen
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat sich in einem Schreiben an Innenminister Alexander Dobrindt gewandt und ihn gebeten die Grenzkontrollen zu überdenken. Die derzeitigen Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg würden die wirtschaftlichen Verflechtungen beeinträchtigen. Viele Unternehmen spürten Umsatzrückgänge und Zeitverluste im Lieferverkehr. Es sei wünschenswert die Kontrollen zu verändern; etwa durch bevorzugte Spuren für Pendler und Wirtschaftsverkehr sowie digitale Kontrollsysteme. Die Frist für die Grenzkontrollen läuft vorerst im März 2026 aus. Wie es danach weitergeht ist unklar.
Orange Day zu Gewalt an Frauen
Mit mehreren Aktionen wird heute auf den „Orange Day“, den internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht. In Mainz gab es unter anderem einen großen Protestzug in der Innenstadt. Zudem wurden blutverschmierte Schuhe aufgestellt, die als Mahnmal für Gewalt an Frauen stehen. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 308 Frauen und Mädchen getötet – die meisten durch Partner, Ex-Partner oder andere Familienmitglieder.
Zahl der Lehramtsstudierenden sinkt
In Hessen ist die Zahl der Lehramtsstudierenden im vergangenen Jahr zurückgegangen. Im Sommer- und Wintersemester gab es insgesamt rund 3.550 Anfänger. Das geht aus einer Antwort des Kultusministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion hervor. Im Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2023 gab es jährlich mehr als 4.200 Studieneinsteiger. Das entspricht einem Rückgang von 17 Prozent.
Anmoderation:
Nach hunderten Bombendrohungen in ganz Deutschland ist heute das Bundes-Kriminalamt mit einer Razzia gegen Mitglieder der mutmaßlich dafür verantwortlichen Gruppe vorgegangen. Das teilten das BKA und die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität in Frankfurt mit. Unter den Verdächtigen soll auch ein Mann aus Frankfurt sein. Zwei der insgesamt vier Beschuldigten seien noch minderjährig. Die vorgetäuschten Bomben-Drohungen gegen Schulen, Bahnhöfe und Einkaufs-Zentren hätten große Polizeieinsätze zur Folge gehabt. Dabei hätten die Verdächtigen eine größtmögliche Verunsicherung in der Bevölkerung auslösen wollen.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten an diesem Dienstag.
Krankenhaus Remagen wird geschlossen
Das insolvente Krankenhaus Maria Stern in Remagen macht endgültig dicht, das steht seit heute fest. Die Verhandlungen mit einem Investor aus Bonn seien gestern Abend gescheitert, wie der Insolvenzverwalter mitteilte. Es sei nun rechtlich notwendig den Klinikbetrieb einzustellen. Am Freitag sollen voraussichtlich die letzten Patienten entlassen werden. 118 Mitarbeiter erhalten ihre Kündigung, der andere Teil des Personals soll künftig im Verbundkrankenhaus in Linz tätig sein.
Schweitzer mit Appell zu Grenzkontrollen
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat sich in einem Schreiben an Innenminister Alexander Dobrindt gewandt und ihn gebeten die Grenzkontrollen zu überdenken. Die derzeitigen Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg würden die wirtschaftlichen Verflechtungen beeinträchtigen. Viele Unternehmen spürten Umsatzrückgänge und Zeitverluste im Lieferverkehr. Es sei wünschenswert die Kontrollen zu verändern; etwa durch bevorzugte Spuren für Pendler und Wirtschaftsverkehr sowie digitale Kontrollsysteme. Die Frist für die Grenzkontrollen läuft vorerst im März 2026 aus. Wie es danach weitergeht ist unklar.
Orange Day zu Gewalt an Frauen
Mit mehreren Aktionen wird heute auf den „Orange Day“, den internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen aufmerksam gemacht. In Mainz gab es unter anderem einen großen Protestzug in der Innenstadt. Zudem wurden blutverschmierte Schuhe aufgestellt, die als Mahnmal für Gewalt an Frauen stehen. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 308 Frauen und Mädchen getötet – die meisten durch Partner, Ex-Partner oder andere Familienmitglieder.
Zahl der Lehramtsstudierenden sinkt
In Hessen ist die Zahl der Lehramtsstudierenden im vergangenen Jahr zurückgegangen. Im Sommer- und Wintersemester gab es insgesamt rund 3.550 Anfänger. Das geht aus einer Antwort des Kultusministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion hervor. Im Durchschnitt der Jahre 2018 bis 2023 gab es jährlich mehr als 4.200 Studieneinsteiger. Das entspricht einem Rückgang von 17 Prozent.
Abmoderation:
Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern in einem Einkaufszentrum in Dietzenbach im Kreis Offenbach sind drei Beteiligte verletzt worden. Das teilte die Polizei mit. Ein 19-Jhriger soll dabei einen Gleichaltrigen und einen 18-jährigen angegriffen haben. Den ebenfalls verletzten Tatverdächtigen konnte die Polizei in der Nähe des Tatortes festnehmen. Gegen ihn wird jetzt wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.









