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Weitere Nachrichten im Überblick

Nov. 24, 2025

Millionenverlust bei Stadtwerken — Ahrtalbahn fährt bald wieder — Untersuchungsausschuss geht zu Ende
Anmoderation:
Ermittler haben in Frankfurt drei Männer festgenommen, die sich als Polizisten und Bank-Mitarbeiter ausgegeben haben sollen. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, sollen sie bei einem Opfer angerufen und ihm erklärt haben, seine Wertgegenstände seien nicht mehr sicher und müssten abgegeben werden. So sollen sie Gold- und Diamant-Schmuck im Wert von 10.000 Euro und die Bankkarte des Opfers erbeutet haben. Bei einem weiteren Betrugsversuch seien die drei Männer dann festgenommen worden sein.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute.

Millionenverlust bei Stadtwerken
Nach einer neuen Schätzung der Stadt Frankfurt, wird die Stadtwerke-Holding in diesem Jahr fast 100 Millionen Euro Verlust machen. Das hat der Stadtkämmerer mitgeteilt. Das Defizit muss aus dem Haushalt der Stadt ausgeglichen werden, um eine Insolvenz der Stadtwerke zu verhindern. Teil der Holding sind unter anderen der Energieversorger Mainova, die Verkehrsbetriebe VGF und die Frankfurter Bäderbetriebe. Für den Fehlbetrag sorgten enorme Kosten für die Umrüstung eines Heizkraftwerkes von Kohle zu Gas und die hohen Verluste der VGF.
Ahrtalbahn fährt bald wieder
Nach mehr als vier Jahren ist die bei der Flutkatastrophe zerstörte Ahrstrecke der Bahn bald wieder komplett befahrbar. Am 12. Dezember könnten Interessierte die Strecke erstmalig erleben, teilt die Deutsche Bahn mit. Ein kostenloser Sonderzug soll dann zwischen Dernau und Ahrbrück pendeln.
Weite Teile der Ahrstrecke waren bei der Flutkatastrophe im Sommer 2021 im Ahrtal zerstört worden. Seit Sommer 2023 ist der Abschnitt zwischen Wahlporzheim und Ahrbrück völlig neu gebaut worden, darunter etwa 15 Brücken, fünf Tunnel und sechs Stationen.
Untersuchungsausschuss geht zu Ende
Der hessische Untersuchungsausschuss zur Entlassung der Staatssekretärin Lamia Messari-Becker hat heute zum letzten Mal getagt. Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hatte im Juli 2024 die Entlassung seiner Staatssekretärin Messari-Becker bekanntgegeben und ihr vorgeworfen, ihr Amt im privaten Bereich als Druckmittel missbrauch zu haben. Der Ausschuss hatte 27 Zeugen vernommen, drei Sachverständige angehört und veranschlagte Kosten von rund einer Million Euro verursacht. Den Abschlussbericht des Ausschusses hat heute die  Mehrheit aus CDU und SPD abgesegnet. Die Oppositionsparteien lehnten ihn als „zu einseitig“ ab.