Schaltgespräch mit der rheinland-pfälzischen Weinbauministerin Daniela Schmitt
Das wollen wir genauer wissen und sprechen deshalb jetzt mit der rheinland-pfälzischen Weinbau-Ministerin Daniela Schmitt.
Guten Tag.
Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Schönen guten Tag.
Eva Dieterle: Die Probleme im Weinbau sind seit vielen Jahren bekannt. War das jetzt heute ein Schritt, der wirklich was bewegen wird. Es klingt zunächst ja nicht nach dem ganz großen Wurf?
Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Ich finde, es war ein ganz, ganz wichtiges Signal. Durchaus auch überfällig. Aber gut, dass wir uns auf den Weg gemacht haben, nämlich erstmals mit den Ministerinnen und Minister der Weinbauländer aus ganz Deutschland zu treffen und wichtige Beschlüsse zu diskutieren. Aber auch einen Appell an Bund und die EU zu adressieren, dass wir mehr Unterstützung brauchen. Denn die Weinbaubetriebe, sie sind in einer schwierigen Lage, und deswegen brauchen wir Unterstützung von allen Ebenen.
Eva Dieterle: Viele Winzer im Weinland Rheinland-Pfalz kämpfen ums Überleben – und sie fragen sich: Wann werden wir denn von dem, was die Weinbauminister heute besprochen haben, konkret etwas spüren?
Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Wir haben viele Themen diskutiert und uns war es auch wichtig, dass die Dinge jetzt auch direkt ankommen. Aber zunächst will ich einen Appell noch mal aussprechen. Wir merken, dass in Deutschland lediglich 42 % deutscher Wein konsumiert wird. Und das, finde ich, muss uns noch mal klar sein Sowohl den Verbrauchern als auch den Marktteilnehmern, dass wir hier noch Luft nach oben haben. Und darüber hinaus haben wir über die Herkunftsbezeichnung diskutiert, noch mal Profilschärfung vorzunehmen. Denn in der ganzen Welt muss man wissen Was ist bei einem Riesling von der Mosel drin? Wie schmeckt er, dass hier auch eine Klarheit herrscht? Und darüber hinaus haben wir konkret diskutiert und auch beschlossen, dass es im Bürokratieabbau schneller vorangehen muss. Hier liegen über 190 Vorschläge in Berlin beim Bundesminister vor. Das brauchen die Betriebe. Gleiches gilt für die Investitionsförderung. Hier brauchen wir auch flexiblere Möglichkeiten, damit auch in den Unternehmen wieder investiert wird und das genau solche Investitionen auch noch besser, zielgerichteter gefördert werden. Dazu haben wir uns ausgesprochen und das werden die Betriebe auch sehr, sehr kurzfristig spüren.
Eva Dieterle: Die Welt-Gesundheits-Organisation sagt ganz deutlich: Beim Alkoholkonsum gibt es KEINE unbedenkliche Menge. Das bedeutet ja, dass der sinkende Weinkonsum aus gesundheitlicher Sicht eine GUTE Nachricht ist. Ist das auch ein Thema mit dem sich Ihr Ministerium und auch die Winzer künftig intensiver beschäftigen müssen?
Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Wir beschäftigen uns damit. Aber zunächst mal will ich sagen Wein ist ein Genussmittel und deswegen brauchen wir hier auch ein klares Signal, dass Genuss in Maßen immer auch was ganz Wunderschönes sein kann. Wir haben tolle Initiativen, beispielsweise Wein in Moderation und wie Twino, wo wir klar machen, es geht immer auch um diesen Genuss und den besonderen Moment. Und ein Glas Wein trinkt man dann, wenn man einen schönen Tag hat. Wenn man was feiern möchte, wenn man mit Freunden zusammen ist. Und deswegen brauchen wir auch eine Ausgewogenheit in der Debatte und am Schluss auch ein Stück weit Eigenverantwortung. Aber ein klarer Appell, ein klares Signal, das Wein zu uns in Rheinland-Pfalz dazugehört. Und dass wir auch alles dafür unternehmen werden, dass wir solche Genussmomente in Zukunft auch miteinander haben können.
Eva Dieterle: Die Weinbranche muss mit der Zeit gehen. Frau Schmitt, vielen Dank für das Interview.
Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Ich danke Ihnen.
Guten Tag.
Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Schönen guten Tag.
Eva Dieterle: Die Probleme im Weinbau sind seit vielen Jahren bekannt. War das jetzt heute ein Schritt, der wirklich was bewegen wird. Es klingt zunächst ja nicht nach dem ganz großen Wurf?
Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Ich finde, es war ein ganz, ganz wichtiges Signal. Durchaus auch überfällig. Aber gut, dass wir uns auf den Weg gemacht haben, nämlich erstmals mit den Ministerinnen und Minister der Weinbauländer aus ganz Deutschland zu treffen und wichtige Beschlüsse zu diskutieren. Aber auch einen Appell an Bund und die EU zu adressieren, dass wir mehr Unterstützung brauchen. Denn die Weinbaubetriebe, sie sind in einer schwierigen Lage, und deswegen brauchen wir Unterstützung von allen Ebenen.
Eva Dieterle: Viele Winzer im Weinland Rheinland-Pfalz kämpfen ums Überleben – und sie fragen sich: Wann werden wir denn von dem, was die Weinbauminister heute besprochen haben, konkret etwas spüren?
Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Wir haben viele Themen diskutiert und uns war es auch wichtig, dass die Dinge jetzt auch direkt ankommen. Aber zunächst will ich einen Appell noch mal aussprechen. Wir merken, dass in Deutschland lediglich 42 % deutscher Wein konsumiert wird. Und das, finde ich, muss uns noch mal klar sein Sowohl den Verbrauchern als auch den Marktteilnehmern, dass wir hier noch Luft nach oben haben. Und darüber hinaus haben wir über die Herkunftsbezeichnung diskutiert, noch mal Profilschärfung vorzunehmen. Denn in der ganzen Welt muss man wissen Was ist bei einem Riesling von der Mosel drin? Wie schmeckt er, dass hier auch eine Klarheit herrscht? Und darüber hinaus haben wir konkret diskutiert und auch beschlossen, dass es im Bürokratieabbau schneller vorangehen muss. Hier liegen über 190 Vorschläge in Berlin beim Bundesminister vor. Das brauchen die Betriebe. Gleiches gilt für die Investitionsförderung. Hier brauchen wir auch flexiblere Möglichkeiten, damit auch in den Unternehmen wieder investiert wird und das genau solche Investitionen auch noch besser, zielgerichteter gefördert werden. Dazu haben wir uns ausgesprochen und das werden die Betriebe auch sehr, sehr kurzfristig spüren.
Eva Dieterle: Die Welt-Gesundheits-Organisation sagt ganz deutlich: Beim Alkoholkonsum gibt es KEINE unbedenkliche Menge. Das bedeutet ja, dass der sinkende Weinkonsum aus gesundheitlicher Sicht eine GUTE Nachricht ist. Ist das auch ein Thema mit dem sich Ihr Ministerium und auch die Winzer künftig intensiver beschäftigen müssen?
Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Wir beschäftigen uns damit. Aber zunächst mal will ich sagen Wein ist ein Genussmittel und deswegen brauchen wir hier auch ein klares Signal, dass Genuss in Maßen immer auch was ganz Wunderschönes sein kann. Wir haben tolle Initiativen, beispielsweise Wein in Moderation und wie Twino, wo wir klar machen, es geht immer auch um diesen Genuss und den besonderen Moment. Und ein Glas Wein trinkt man dann, wenn man einen schönen Tag hat. Wenn man was feiern möchte, wenn man mit Freunden zusammen ist. Und deswegen brauchen wir auch eine Ausgewogenheit in der Debatte und am Schluss auch ein Stück weit Eigenverantwortung. Aber ein klarer Appell, ein klares Signal, das Wein zu uns in Rheinland-Pfalz dazugehört. Und dass wir auch alles dafür unternehmen werden, dass wir solche Genussmomente in Zukunft auch miteinander haben können.
Eva Dieterle: Die Weinbranche muss mit der Zeit gehen. Frau Schmitt, vielen Dank für das Interview.
Daniela Schmitt (FDP), Weinbauministerin Rheinland-Pfalz: Ich danke Ihnen.









