Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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Weitere Nachrichten im Überblick

Nov. 17, 2025

Explosion in Mainzer Wohnhaus — Vater des Attentäters von Hanau: Berufungsprozess beginnt — Sicherheitskonzept für hessische Weihnachtsmärkte
Anmoderation:
Ein 43-jähriger Fahrradfahrer ist an einem Bahnübergang in Jockrim im Kreis Germersheim von einer Lok erfasst und schwer verletzt worden. Wie die Bundespolizei mittelte, habe der Mann die geschlossene Halbschranke und Warnsignale ignoriert und die Gleise überquert. Trotz seiner Verletzungen konnte er noch selbst einen Notruf absetzen. Gegen ihn wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz.

Explosion in Mainzer Wohnhaus
Über 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Technischem Hilfswerk waren gestern Abend in der Mainzer Neustadt im Einsatz. Durch eine Explosion in einem Wohnhaus sind Teile des Eingangsbereiches eingestürzt, einige Fenster sind zersprungen. Zudem verursachte die Explosion einen Brand. Die Feuerwehr brauchte eine Stunde, um die Flammen zu löschen.
Sechs Personen kamen verletzt ins Krankenhaus, teilweise mit Rauchgasvergiftungen.
Aufgrund der Rauchverteilung ist das Haus vorerst unbewohnbar. Die Polizei untersucht jetzt die Ursache für die Explosion.
Berufungsprozess beginnt
Gegen den Vater des Attentäters von Hanau beginnt heute ein neuer Gerichtsprozess, weil er Berufung gegen seine Verurteilung eingelegt hat.
Vor einem Jahr war der heute 78-Jährige unter anderem wegen Volksverhetzung und versuchter Nötigung zu einer Geldstrafe in Höhe von über 21.000 Euro verurteilt worden.
Der Sohn des Angeklagten, hatte am 19. Februar 2020 neun Menschen in Hanau aus rassistischen Motiven erschossen und anschließend seine Mutter und sich selbst getötet.
Zum heutigen Prozessauftakt kommt der Angeklagte nicht – er bleibt dem Verfahren unentschuldigt fern.
Sicherheitskonzept für hessische Weihnachtsmärkte
Der hessische Innenminister Roman Poseck hat sich heute mit kommunalen Vertretern zu Sicherheitsmaßnahmen für die kommenden Weihnachtsmärkte beraten.
So sollen eine erhöhte Polizeipräsenz, verstärkte Kontrollen, Straßensperren sowie Drohnen- und Waffenverbote zu mehr Sicherheit beitragen. Hinweise für eine konkrete Gefahr für hessische Weihnachtsmärkte gebe es bisher nicht.
Für die aufkommenden Sicherheitskosten unterstützt das Land Hessen rund 25 Gemeinden mit über eine halben Million Euro.