Mainz leuchtet
Am Schillerplatz, in der Augustinergasse oder am Dom. Überall in der Mainzer Innenstadt werden Fassaden zur Leinwand und Gebäude zu Kunstwerken. Das Festival „Mainz leuchtet“ lässt bekannte Bauwerke im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht erstrahlen.
Entwickelt wurden die Projektionen von Studenten der Mainzer Hochschule. Mit viel Technik und aufwendigen Messungen bringen sie ihre Visionen an die Mainzer Häuserwände.
Emmelie Weber, Studentin „Zeitbasierte Medien“ an der Hochschule Mainz
„Die Spezialeffekte sind entstanden mit einem 3D-Scan des Gebäudes. Da macht man ganz viele Fotos von dem Gebäude. Das setzt sich dann mithilfe einer Software zusammen und hat dann ein 3D-Modell von dem Gebäude. So kann man dann praktisch mit den korrekten Lichtverhältnissen die Effekte erschaffen.“
An einzelnen Stationen werden die Projektionen mit Musik kombiniert. Die Songs wurden extra für das Lichtfestival von Komponisten von der Mainzer Hochschule geschrieben.
Malte Kropp, Student „Zeitbasierte Medien“ an der Hochschule Mainz
„Wie man vielleicht im Hintergrund hört: Sehr dramatische Orgel betonte Musik. Ich habe dann quasi erst in Zusammenarbeit mit ihm überlegt, was könnte denn jetzt zu dieser Dramaturgie auf dem Dom visuell passieren. Und da kam uns dann diese Lichtidee, dass man dieses Gefühl der Orgel dann auch visuell widerspiegeln kann.“
Manche Projektionen lassen sich von den Besuchern sogar selbst steuern. Und trotz des strömenden Regens am Eröffnungstag: Die Mainzer Innenstadt ist voll.
Mhamed Ikan
„Als Mainzer musst du das mitmachen und egal bei welchem Wetter“
Anne Müller
„Es ist beeindruckend. Und zwar jedes Jahr wieder. Man könnte meinen es wird langweilig, wenn man jedes Jahr dann dieselben Gebäude anstrahlt, aber die lassen sich echt immer etwas Neues einfallen.“
Noch bis Samstag können Besucher die Lichtprojektionen bestaunen und die Mainzer Innenstadt mit anderen Augen wahrnehmen.









