Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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Weitere Nachrichten im Überblick

Sep. 5, 2025

Unterstützung für kriselnde Autobranche — Frasers  darf auf ehemaligem Flugplatz bauen — Hilfe für  Kinder aus  Gaza  und Israel
Anmoderation:
Bei einem Raubüberfall ist ein 42 Jahre alter Mann in Kirchheimbolanden im Donnersbergkreis verletzt worden. Der Mann gab laut Polizei an, dass am späten Abend drei Männer an seiner Haustür geklingelt, ihn ins Haus gedrängt und niedergeschlagen hätten. Sie hätten eine höhere Summe Geld geraubt und seien mit Sturmhauben maskiert entkommen. Das 42-Jährige Opfer habe Verletzungen am Kopf und Oberkörper erlitten. Die Hintergründe der Tat sind laut Polizei nicht bekannt. Sie leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.

Unterstützung für kriselnde Autobranche
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein begrüßt, dass die Bundesregierung Krisengespräche mit der deutschen Autoindustrie führen will. Die Branche sei das Rückgrat der Wirtschaft. Die Politik lasse sie nicht im Stich. Die Autoindustrie steht stark unter Druck. Sie kämpft mit einer Absatzflaute, der Konkurrenz aus China und den US-Zöllen. Laut einer Analyse wurden innerhalb eines Jahres mehr als 50.000 Arbeitsplätze abgebaut. Auch in Hessen ist die Autoindustrie ein wichtiger Wirtschaftszweig in Hessen, unter anderem mit Opel in Rüsselsheim und VW in Baunatal.
Frasers  darf auf ehemaligem Flugplatz bauen
Der britische Sportartikelhersteller Frasers darf seine Millionen-Investition auf dem ehemaligen Flugplatzgelände in Bitburg  tätigen. Das hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz entschieden. Damit hat der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) den jahrelangen Rechtsstreit verloren. Er hatte gegen die Erlaubnis der Landesnaturschutzbehörde geklagt, auf dem Gelände die Magerwiesen zu bebauen. Sie gelten als Biotop für seltene Vögel. Frasers hatte das Grundstück vor fast vier Jahren gekauft, um dort sein europäisches Hauptquartier zu bauen. Dort sollen hunderte Arbeitsplätze entstehen.
Hilfe für  Kinder aus  Gaza  und Israel
Die Stadt Frankfurt will verletzte und traumatisierte Kinder aus Gaza und Israel aufnehmen. Oberbürgermeister Mike Josef kündigte an, sich einem Appell mehrerer deutscher Stadtoberhäupter anzuschließen. Sie fordern von der Bundesregierung, ein Kontingent zur Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder zu schaffen. Sie sollen in den Städten medizinisch und psychologisch behandelt werden. Josef sagte, die Kinder seien in höchster Not, ihnen müsse geholfen werden.