Mit Wasserbüffeln Moore schützen
Sie schmatzen und sie trampeln und bewirken damit vor allem eines: Sie schützen die Biodiversität. Hessenweit beweiden Wasserbüffel und Galloway-Rinder Moore. Besonders die Wasserbüffel leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Wie hier im südhessischen Grasellenbach.
Fein, ganz fein und zart schlängeln sich Moose und Gräser entlang. Bilden das Niedermoor hier in Grasellenbach. Und dann kommen sie, echte Schwergewichte. Fünfzehn Wasserbüffel futtern, was ihnen zwischen die Zähne kommt. Trampeln auf dem Moor herum. Und helfen dem so, sich zu erholen.
Wolfgang Schierenbeck, Landwirt: „Die können besser diese Gräser verdauen. Die haben mehr Bakterien im Pansen. Dadurch sind die geeigneter als ein Rind.“
Außerdem haben die Wasserbüffel ganz spezielle Klauen. Mit denen sinken sie im Moor nicht ein oder beschädigen es. Fressen und trampeln – genau so halten die Tiere die Fläche offen, schützen sie vor Überwucherung. Und halten damit beispielsweise diesen Wald vom Moor fern.
Elisabeth Apel–Isbarn, Regierungspräsidium Darmstadt: „Wald finden wir natürlich grundsätzlich toll und ist auch gegen den Klimawandel toll, wenn man einen gesunden Wald hat. Aber die Bäume entwässern das Moor. Und damit liegt dann der Torf frei oder trocknet aus und setzt eben auch CO2 frei. Und wir haben hier in der kleinen Fläche hinter uns knapp 300 Tonnen CO2 gespeichert. Und wenn wir hier keine Maßnahmen machen, das nicht wieder vernässen und dafür den Wald nicht zurückdrängen, wird die Hälfte davon freigesetzt in den nächsten Jahren.“
Gleichzeitig speichert das Niedermoor nicht nur CO2, sondern auch jede Menge Wasser.
Elisabeth Apel–Isbarn, Regierungspräsidium Darmstadt: „Der Klimawandel bringt es mit sich, dass es immer trockener und heißer wird. Und da ist Wasser in der Landschaft halt enorm wichtig. Dass es auch im Sommer, wenn es heiß ist, immer noch Wasser gibt. Und deswegen ist es ganz, ganz wichtig, dass wir unsere Moore wieder renaturieren und die Moore, die wir haben, erst einmal erhalten.“
Seit vier Jahren läuft das Projekt hier in Grasellenbach. Und zeigt erste Erfolge. Genau so muss es aussehen, wenn man gesundes Torfmoos knautscht.
Elisabeth Apel–Isbarn, Regierungspräsidium Darmstadt: „Das Moor ist eben aus diesen Torfmoosen aufgebaut. Und das Spannende ist, Torfmoose haben keine Wurzeln, sondern wachsen immer weiter, ihr Leben lang. Man sieht das, hier oben ist die lebendige Pflanze. Und unten stirbt das Torfmoos dann ab. Und das bildet dann den Torf. Und das Ganze unter Sauerstoffabschluss und unter Wasser im Idealfall. Und wenn eben das Wasser fehlt, kann das nicht mehr funktionieren, das Torfmoos kann nicht mehr wachsen und dann stirbt das Moor.“
Und damit genau das nicht passiert, sind ja die Wasserbüffel da. Die übrigens nicht nur tüchtige Klimaschützer sind, sondern auch treue Weggefährten.
Wolfgang Schierenbeck, Landwirt: „Bei Fremden sind die Wasserbüffel eher zurückhaltend. Gucken erst einmal, wie es ausgehen könnte, so ungefähr. Aber wenn man sie über Jahre kennt, dann werden die sehr anhänglich.“
Und auch das Moor braucht seine Zeit: Im Schnitt wächst es einen halben Millimeter pro Jahr. Bis hier der Boden also wieder so richtig weich ist und man einsinken kann, werden noch einige tausend Jahre vergehen.
Fein, ganz fein und zart schlängeln sich Moose und Gräser entlang. Bilden das Niedermoor hier in Grasellenbach. Und dann kommen sie, echte Schwergewichte. Fünfzehn Wasserbüffel futtern, was ihnen zwischen die Zähne kommt. Trampeln auf dem Moor herum. Und helfen dem so, sich zu erholen.
Wolfgang Schierenbeck, Landwirt: „Die können besser diese Gräser verdauen. Die haben mehr Bakterien im Pansen. Dadurch sind die geeigneter als ein Rind.“
Außerdem haben die Wasserbüffel ganz spezielle Klauen. Mit denen sinken sie im Moor nicht ein oder beschädigen es. Fressen und trampeln – genau so halten die Tiere die Fläche offen, schützen sie vor Überwucherung. Und halten damit beispielsweise diesen Wald vom Moor fern.
Elisabeth Apel–Isbarn, Regierungspräsidium Darmstadt: „Wald finden wir natürlich grundsätzlich toll und ist auch gegen den Klimawandel toll, wenn man einen gesunden Wald hat. Aber die Bäume entwässern das Moor. Und damit liegt dann der Torf frei oder trocknet aus und setzt eben auch CO2 frei. Und wir haben hier in der kleinen Fläche hinter uns knapp 300 Tonnen CO2 gespeichert. Und wenn wir hier keine Maßnahmen machen, das nicht wieder vernässen und dafür den Wald nicht zurückdrängen, wird die Hälfte davon freigesetzt in den nächsten Jahren.“
Gleichzeitig speichert das Niedermoor nicht nur CO2, sondern auch jede Menge Wasser.
Elisabeth Apel–Isbarn, Regierungspräsidium Darmstadt: „Der Klimawandel bringt es mit sich, dass es immer trockener und heißer wird. Und da ist Wasser in der Landschaft halt enorm wichtig. Dass es auch im Sommer, wenn es heiß ist, immer noch Wasser gibt. Und deswegen ist es ganz, ganz wichtig, dass wir unsere Moore wieder renaturieren und die Moore, die wir haben, erst einmal erhalten.“
Seit vier Jahren läuft das Projekt hier in Grasellenbach. Und zeigt erste Erfolge. Genau so muss es aussehen, wenn man gesundes Torfmoos knautscht.
Elisabeth Apel–Isbarn, Regierungspräsidium Darmstadt: „Das Moor ist eben aus diesen Torfmoosen aufgebaut. Und das Spannende ist, Torfmoose haben keine Wurzeln, sondern wachsen immer weiter, ihr Leben lang. Man sieht das, hier oben ist die lebendige Pflanze. Und unten stirbt das Torfmoos dann ab. Und das bildet dann den Torf. Und das Ganze unter Sauerstoffabschluss und unter Wasser im Idealfall. Und wenn eben das Wasser fehlt, kann das nicht mehr funktionieren, das Torfmoos kann nicht mehr wachsen und dann stirbt das Moor.“
Und damit genau das nicht passiert, sind ja die Wasserbüffel da. Die übrigens nicht nur tüchtige Klimaschützer sind, sondern auch treue Weggefährten.
Wolfgang Schierenbeck, Landwirt: „Bei Fremden sind die Wasserbüffel eher zurückhaltend. Gucken erst einmal, wie es ausgehen könnte, so ungefähr. Aber wenn man sie über Jahre kennt, dann werden die sehr anhänglich.“
Und auch das Moor braucht seine Zeit: Im Schnitt wächst es einen halben Millimeter pro Jahr. Bis hier der Boden also wieder so richtig weich ist und man einsinken kann, werden noch einige tausend Jahre vergehen.









