Speedweek – Raserkontrollen in Frankfurt
Obwohl so langsam das sommerliche Wetter zurückkehrt, hat es heute in Rheinland-Pfalz und Hessen ordentlich geblitzt. Das lag aber nicht an dunklen Wolken am Himmel, sondern an der europaweiten „Speedweek“ der Polizei. Eine ganze Woche lang überprüfen Beamte fleißig die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer auf den Straßen, denn überhöhte Geschwindigkeit ist die häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle. Wir haben eine Kontrolle in Frankfurt begleitet.
Patsch – und wieder einer. Fast im Minutentakt löst der Blitzer an der Frankfurter Miquelallee aus. Tempo 50 ist erlaubt, doch viele scheinen es heute besonders eilig zu haben. Die Fahrzeugdaten der geblitzten Autos leiten die Beamten an der Kontrollstelle dann umgehend an ihre Kollegen weiter.
Ein paar Hundert Meter weiter werden die Temposünder dann aus dem Verkehr gezogen. Diese Fahrerin war zwar „nur“ 17 km/h zu schnell. Bei der Kontrolle fällt aber zusätzlich auf, dass ein Kind auf der Rückbank keinen geeigneten Kindersitz hat. Ohne den darf das Auto nicht weiterfahren – die Frau hatte es eilig, jetzt muss sie erstmal warten.
Ina Seitenzahl:
„Ich habe Stress wegen der Zeit, weil ich arbeite und jetzt um 11 muss ich unbedingt beim Kinderarzt sein. Und wegen der Zeit war ich ein bisschen schnell und dann habe ich das zu spät gesehen, dass unser Freund auf der Straße da ist.“
Weniger gefasst ist der Fahrer dieses weißen Lieferwagens. Er hat den Beamten am Blitzer den Mittelfinger gezeigt und versucht sich herauszureden. Seine Aussage, er habe mit dem Mittelfinger nur eine Fliege auf der Scheibe zerdrücken wollen, glauben ihm die Beamten nicht. Die Folge: eine Strafanzeige wegen Beleidigung.
Inzwischen ist auch der Vater des Kindes mit dem angeforderten Kindersitz angekommen. Die Fahrt kann weitergehen. Für die 50 Euro Bußgeld hat die Verkehrsteilnehmerin Verständnis.
Ina Seitenzahl:
„Ich weiß, dass das mein Fehler war. Für mich wird das für die Zukunft ein gutes Beispiel sein, nicht so schnell zu fahren, auch wenn ich knapp in der Zeit bin. Egal was passiert, man muss regulär auf der Straße sein.“
Den Fahrer dieses KIA hat der Blitzer mit 87 Sachen gemessen. Doch damit ist er nicht einmal der Tagesschnellste.
Klemens Hahn, Polizeipräsidium Frankfurt:
„Bei der Kontrolle heute ist unser negativer Rekordhalter etwa mit 50 km/h zu schnell gewesen. Am Montag hatten wir allerdings schon einen Fahrzeugführer, der mit 101 km/h zu viel geblitzt wurde. Dem blüht ein sehr hohes Bußgeld. Das liegt ungefähr bei 800 Euro und da kommen dann noch Zusatzkosten dabei, da ist noch ein Fahrverbot dabei und so werden die Kosten dann immer höher.“
Die Speedweek findet noch die gesamte Woche in ganz Deutschland statt. Für Verkehrsteilnehmer gilt also noch mehr als sowieso schon: Fuß vom Gas.
Patsch – und wieder einer. Fast im Minutentakt löst der Blitzer an der Frankfurter Miquelallee aus. Tempo 50 ist erlaubt, doch viele scheinen es heute besonders eilig zu haben. Die Fahrzeugdaten der geblitzten Autos leiten die Beamten an der Kontrollstelle dann umgehend an ihre Kollegen weiter.
Ein paar Hundert Meter weiter werden die Temposünder dann aus dem Verkehr gezogen. Diese Fahrerin war zwar „nur“ 17 km/h zu schnell. Bei der Kontrolle fällt aber zusätzlich auf, dass ein Kind auf der Rückbank keinen geeigneten Kindersitz hat. Ohne den darf das Auto nicht weiterfahren – die Frau hatte es eilig, jetzt muss sie erstmal warten.
Ina Seitenzahl:
„Ich habe Stress wegen der Zeit, weil ich arbeite und jetzt um 11 muss ich unbedingt beim Kinderarzt sein. Und wegen der Zeit war ich ein bisschen schnell und dann habe ich das zu spät gesehen, dass unser Freund auf der Straße da ist.“
Weniger gefasst ist der Fahrer dieses weißen Lieferwagens. Er hat den Beamten am Blitzer den Mittelfinger gezeigt und versucht sich herauszureden. Seine Aussage, er habe mit dem Mittelfinger nur eine Fliege auf der Scheibe zerdrücken wollen, glauben ihm die Beamten nicht. Die Folge: eine Strafanzeige wegen Beleidigung.
Inzwischen ist auch der Vater des Kindes mit dem angeforderten Kindersitz angekommen. Die Fahrt kann weitergehen. Für die 50 Euro Bußgeld hat die Verkehrsteilnehmerin Verständnis.
Ina Seitenzahl:
„Ich weiß, dass das mein Fehler war. Für mich wird das für die Zukunft ein gutes Beispiel sein, nicht so schnell zu fahren, auch wenn ich knapp in der Zeit bin. Egal was passiert, man muss regulär auf der Straße sein.“
Den Fahrer dieses KIA hat der Blitzer mit 87 Sachen gemessen. Doch damit ist er nicht einmal der Tagesschnellste.
Klemens Hahn, Polizeipräsidium Frankfurt:
„Bei der Kontrolle heute ist unser negativer Rekordhalter etwa mit 50 km/h zu schnell gewesen. Am Montag hatten wir allerdings schon einen Fahrzeugführer, der mit 101 km/h zu viel geblitzt wurde. Dem blüht ein sehr hohes Bußgeld. Das liegt ungefähr bei 800 Euro und da kommen dann noch Zusatzkosten dabei, da ist noch ein Fahrverbot dabei und so werden die Kosten dann immer höher.“
Die Speedweek findet noch die gesamte Woche in ganz Deutschland statt. Für Verkehrsteilnehmer gilt also noch mehr als sowieso schon: Fuß vom Gas.









