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Juli 14, 2025

Deutlich mehr Abschiebungen — Weniger Geldautomaten gesprengt — Hanau klagt gegen Zensus-Ergebnis
Deutlich mehr Abschiebungen
In Hessen wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 1.017 ausreisepflichtige Migranten in ihre Heimatländer oder in Drittstaaten abgeschoben. Nach Angaben des Innenministeriums sind das 30 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Zugleich sei die Zahl der ankommenden Flüchtlinge um 40 Prozent auf rund 4.100 Asylsuchende gesunken. Innenminister Roman Poseck erklärte, die zahlreichen Maßnahmen wie etwa Grenzkontrollen, Reduzierung des Familiennachzugs und vereinfachte Abschiebefahren zeigten Wirkung.
Weniger Geldautomaten gesprengt
In Rheinland-Pfalz schlagen Geldautomatensprenger mittlerweile deutlich seltener zu als in den Jahren davor. Nach Angaben des Landeskriminalamts wurden bis zum 30. Juni landesweit nur acht Fälle registriert. Im vergangenen Jahr gab es im 1. Halbjahr 15 Sprengungen, 2023 im gleichen Zeitraum sogar noch 27 Fälle. Innenminister Michael Ebling  sieht in dem starken Rückgang ein deutliches Signal, dass die intensive Zusammenarbeit von Polizei, Justiz und Banken im Kampf gegen Geldautomatensprenger erfolgreich ist. Zudem wurden auch einige Geldautomaten geschlossen.
Hanau klagt gegen Zensus-Ergebnis
Im Streit über ihre Bevölkerungsgröße hat die Stadt Hanau jetzt Klage beim Verwaltungsgericht Frankfurt eingereicht. Sie wehrt sich gegen die ihrer Meinung nach zu geringe Einwohnerzahl, die das Statistische Landesamt im Rahmen des Zensus 2022 ermittelt hat. Es kam zu dem Ergebnis, dass in der Stadt anders als im städtischen Melderegister aufgeführt weniger als 100.000 Menschen leben. Damit drohen Hanau finanzielle Nachteile in Millionenhöhe. Wieviel Geld die Kommunen von Land bekommen, hängt auch von der Einwohnerzahl ab. Auch Fulda und Gießen haben Klagen auf den Weg gebracht.