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Milliarden für Wiederaufbau im Ahrtal — Rhein fordert Sozialreform — DLRG will mehr Geld für Schwimmbäder
Anmoderation:
Die extreme Hitze macht auch den Autobahnen im Land zu schaffen. Jetzt hat sich schon wieder auf einem Strecken-Abschnitt der Autobahn 5 die Fahrbahn aufgewölbt. Durch den Schwerlast-Verkehr seien auf einer Länge von 30 Metern extreme Spurrillen entstanden. Die A5 zwischen Hirschberg und dem Kreuz Weinheim muss deshalb heute Abend ab 20 Uhr bis morgen früh um 6 voll gesperrt werden, um die Fahrbahn ausbessern zu können. Die Gegenrichtung der A5 bleibt befahrbar.
Und jetzt schauen wir auf weitere kurze Nachrichten an diesem Montag aus Rheinland-Pfalz und Hessen.
Milliarden für Wiederaufbau im Ahrtal
Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal vor vier Jahren hat das Land Rheinland-Pfalz bis Mitte Juli mehr als 2 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe“ ausgezahlt. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage des rheinland-pfälzischen AfD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier hervor. Nach seiner Ansicht kommt der Wiederaufbau nur langsam voran. Das rheinland-pfälzische Innenministerium erklärte dagegen, es werde nicht einfach der Zustand vor der Flut wiederhergestellt, sondern hochwasserangepasst und modern aufgebaut. Das nehme Zeit in Anspruch.
Rhein fordert Sozialreform
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein fordert, die Sozialkosten in Deutschland zu senken. Das beinhalte auch Kürzungen beim Bürgergeld. Dann sei eine Senkung der Stromsteuer auch für Privathaushalte finanzierbar. Rhein kritisierte, dass die schwarz-rote Regierungskoalition im Bund die Stromsteuer entgegen der Ankündigung aus Kostengründen nicht für alle senkt. Er zähle jetzt auf Gespräche mit Bundeskanzler Friedrich Merz, damit die Maßnahme doch noch umgesetzt werde.
DLRG will mehr Geld für Schwimmbäder
Der hessische Landesverband der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG fordert vom Land mehr finanzielle Unterstützung für Städte und Gemeinden beim Betrieb ihrer Schwimmbäder. Der laufende Unterhalt der Bäder stelle die oft klammen Kommunen vor große Herausforderungen. Ohne Schwimmbäder gebe es aber keine Schwimmausbildung und irgendwann auch keine Rettungsschwimmer mehr. Der Trend, dass immer weniger Menschen schwimmen könnten, müsse gestoppt werden.
Anmoderation:
Die extreme Hitze macht auch den Autobahnen im Land zu schaffen. Jetzt hat sich schon wieder auf einem Strecken-Abschnitt der Autobahn 5 die Fahrbahn aufgewölbt. Durch den Schwerlast-Verkehr seien auf einer Länge von 30 Metern extreme Spurrillen entstanden. Die A5 zwischen Hirschberg und dem Kreuz Weinheim muss deshalb heute Abend ab 20 Uhr bis morgen früh um 6 voll gesperrt werden, um die Fahrbahn ausbessern zu können. Die Gegenrichtung der A5 bleibt befahrbar.
Und jetzt schauen wir auf weitere kurze Nachrichten an diesem Montag aus Rheinland-Pfalz und Hessen.
Milliarden für Wiederaufbau im Ahrtal
Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Ahrtal vor vier Jahren hat das Land Rheinland-Pfalz bis Mitte Juli mehr als 2 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe“ ausgezahlt. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage des rheinland-pfälzischen AfD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier hervor. Nach seiner Ansicht kommt der Wiederaufbau nur langsam voran. Das rheinland-pfälzische Innenministerium erklärte dagegen, es werde nicht einfach der Zustand vor der Flut wiederhergestellt, sondern hochwasserangepasst und modern aufgebaut. Das nehme Zeit in Anspruch.
Rhein fordert Sozialreform
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein fordert, die Sozialkosten in Deutschland zu senken. Das beinhalte auch Kürzungen beim Bürgergeld. Dann sei eine Senkung der Stromsteuer auch für Privathaushalte finanzierbar. Rhein kritisierte, dass die schwarz-rote Regierungskoalition im Bund die Stromsteuer entgegen der Ankündigung aus Kostengründen nicht für alle senkt. Er zähle jetzt auf Gespräche mit Bundeskanzler Friedrich Merz, damit die Maßnahme doch noch umgesetzt werde.
DLRG will mehr Geld für Schwimmbäder
Der hessische Landesverband der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG fordert vom Land mehr finanzielle Unterstützung für Städte und Gemeinden beim Betrieb ihrer Schwimmbäder. Der laufende Unterhalt der Bäder stelle die oft klammen Kommunen vor große Herausforderungen. Ohne Schwimmbäder gebe es aber keine Schwimmausbildung und irgendwann auch keine Rettungsschwimmer mehr. Der Trend, dass immer weniger Menschen schwimmen könnten, müsse gestoppt werden.
Abmoderation:
Und noch eine Meldung: Hessische Ermittlungs-Behörden sind Anfang Juli in größerem Stil gegen kriminelle Betrugsbanden vorgegangen. Im Visier: Täter, die es auf das Vermögen älterer Menschen abgesehen haben. Sie täuschten Schockanrufe vor, gaben sich als Enkel oder falsche Polizisten aus. In Hessen hat es drei Festnahmen und drei Wohnungsdurchsuchungen gegeben.









