Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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Weitere Nachrichten im Überblick

März 13, 2025

Riedbahn: Sanierungskosten um 15 Prozent gestiegen — Gewinn-Einbruch bei K+S — Bilanz zu Badetoten
Anmoderation:
Ein Mann in Oberursel soll seine Frau und seinen Sohn getötet haben. Die Polizei nahm den 81-Jährigen heute Morgen nach eigenen Angaben widerstandslos fest. Nach dem Hinweis auf eine Straftat seien die Beamten zu dem Wohnhaus ausgerückt. Dort fanden sie den Mann, sowie die Leichen seiner 72 Jahre alten Ehefrau und seines 49-jährigen Sohnes. Beim Eintreffen der Polizei sollen Sie bereits mehrere Stunden tot gewesen sein. Der 81-jährige mutmaßliche Täter soll morgen dem Haftrichter vorgeführt werden.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.

Sanierungskosten um 15 Prozent gestiegen
Die Deutsche Bahn musste für die Generalsanierung der Riedbahnstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim im vergangenen Jahr deutlich mehr ausgeben als geplant. Statt der veranschlagten 1,3 Milliarden Euro kosteten die Bauarbeiten inklusive der fünf Monate langen Vollsperrung 1,5 Milliarden Euro. Grund für die Mehrkosten war laut Bahn, dass der Zustand der viel befahrenen Strecke noch viel schlechter war als angenommen. Die Bahn musste ihre Investitionen etwa in die Oberleitungen, die elektronischen Stellwerke und die Signaltechnik erhöhen.
Gewinn-Einbruch bei K+S
Der Kasseler Salz- und Düngemittelhersteller K+S hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von nur noch 3,6 Millionen Euro gemacht. Im Jahr zuvor standen unter dem Strich noch rund 162 Millionen Euro. Der Umsatz sank um rund sechs Prozent auf 3,7 Milliarden Euro.  Der Rückgang lag unter anderem an den anhaltend niedrigen Preisen für Kali. Für das laufende Jahr ist das nordhessische Unternehmen vorsichtig optimistisch. Die Nachfrage sei gut und die Kalipreise würden wieder steigen.
Bilanz zu Badetoten
In Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Badetoten im vergangenen Jahr gestiegen. Wie die DLRG heute mitteilt, starben 15 Menschen. Das waren fünf mehr als im Vorjahr. Auch bundesweit seien mehr Menschen ertrunken. Erstmals seit 2019 habe es wieder über 400 Badetote gegeben. In Hessen dagegen ging die Zahl zurück. Hier gab es 12 tödliche Unglücke in Gewässern, sechs weniger als im Vorjahr. Laut DLRG starben in beiden Bundesländern die meisten Menschen beim Schwimmen in einem Fluss.

Abmoderation:
Eine milchige Flüssigkeit hat den Rhein zwischen Bobenheim-Roxheim und Mainz-Budenheim verunreinigt – und das hat auch Auswirkungen auf mehrere Binnenhäfen. Wie die Wasserschutzpolizei mitteilte, enthalte die Flüssigkeit Mineralöl. Die Behörden gehen davon aus, dass sie bei Worms in den Rhein gelangte. Die Suche nach dem Verursacher blieb bislang ohne Ergebnis. Die Feuerwehr richtete in mehreren Häfen Ölsperren ein.