Kampf gegen den Müll an Bundesliga-Spieltagen
Ja, sportlich läuft es für Mainz 05 aktuell wirklich gut. Während der Fußball Bundesligist vergangene Saison um diese Zeit noch gegen den Abstieg gekämpft hat, steht er aktuell auf Tabellenplatz vier. Ein Problem aber, das der Verein schon wirklich lange mit sich herumträgt, ist das hohe Müllaufkommen rund ums Stadion an Heimspieltagen. Wir haben uns beim letzten Heimspiel mal umgeschaut, wie denn aktuell Stand der Dinge ist.
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad: Alle zwei Wochen strömen hier tausende Fans über die vielen Feldwege rund um die Mewa Arena zum Heimspiel. Mit dabei haben sie jede Menge Vorfreude auf das anstehende Fußballspiel. Aber auch:
Manfred Lippold (CDU), Ortsvorsteher Mainz-Bretzenheim: „Müll. Müll und Kippen und viele Flaschen und Dosen. Und all das, was eigentlich nichts in den Feldern zu suchen hat. Das ist ein Problem seitdem das Stadion gebaut worden ist 2011, wir haben jetzt 2025.“
Ein Problem, das auch den Fans selbst bekannt ist.
Marlon Schmidt: „Ich suche mir irgendwo einen Mülleimer, weil hier auf dem Weg sehe ich ja keinen.“
Sören Teichmann: „Man kann es ja mitnehmen zum Stadion und kann es letzten Endes da abgeben. So machen wir das auch. Aber klar, manche denken eben nicht so weit und dann ist es für die Landwirte schon doof, wenn es dann eben aufs Feld geweht wird.“
Ralf: „Und es ist nicht nur so, dass die Flaschen auf den Feldern liegen teilweise, sondern die Leute latschen, in Anführungszeichen latschen, über die Felder. Und das ist nicht gerade richtig.“
Der 1. FSV Mainz 05 erklärt: Man sei darauf angewiesen, dass die Fans ihren Müll nicht einfach wegwerfen. Denn so stoße man schnell an die Grenzen der bestehenden Maßnahmen.
Stephan Bandholz, Arenamanager Mainz 05: „Zum einen haben wir natürlich primär unser Veranstaltungsgelände, das in der jetzigen Lage gut ausgestattet ist mit Mülleimern und Möglichkeiten, den anfallenden Müll zu entsorgen. Wir haben darüber hinaus auch unseren Reinigungsdienst vor und nach den Spieltagen auf den primären Anreisewegen im Einsatz, um dort anfallenden Müll zu entsorgen und dort aufzusammeln im Zweifelsfall.“
Nach eigenen Angaben macht Mainz 05 in einem Radius von rund 400 Metern um das Stadion sauber. Doch was darüber hinaus liegen bleibt, weht der Wind aufs Feld. Manfred Lippold findet auch eine Woche nach dem letzten Heimspiel ein Ticket auf dem Acker.
Manfred Lippold (CDU), Ortsvorsteher Mainz-Bretzenheim: „Hier wird ja angebaut. Hier wird ja sozusagen das, was jeden Tag auf den Essenstisch wandert, das wird hier angebaut. Und ich meine, der Respekt muss ja irgendwo da sein, gegenüber den Landwirten, dass der Müll selbstverständlich dann weggeräumt wird.“
Verein und Ortsvorsteher sind sich einig: Es braucht Mülleimer auf den Wegen zum Stadion. Doch die müsste die Stadt aufstellen und leeren lassen. Und die sieht sich nicht in der Verantwortung, weil sie nicht der Veranstalter der Fußballspiele sei.
Dauerhafte Papierkorblösungen auf Kosten der Stadt Mainz sind aus unserer Warte keine Option.- Stadt Mainz
Manfred Lippold ist sauer, dass sich wohl vorerst keine Lösung für das Müll-Problem in seinem Stadtteil findet.
Manfred Lippold (CDU), Ortsvorsteher Mainz-Bretzenheim: „Wenn ein Stadion mit 33.000 gefüllt ist, muss man danach auch eine gewisse Schuldigkeit haben, den Stall so zu säubern, wie er vorher war.“
Er gibt die Hoffnung nicht auf, dass am Ende doch noch alle an einem Strang ziehen. Denn schließlich soll sich auch für die Landwirte an Heimspieltagen wieder alles ums runde Leder und Heimsiege drehen.
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad: Alle zwei Wochen strömen hier tausende Fans über die vielen Feldwege rund um die Mewa Arena zum Heimspiel. Mit dabei haben sie jede Menge Vorfreude auf das anstehende Fußballspiel. Aber auch:
Manfred Lippold (CDU), Ortsvorsteher Mainz-Bretzenheim: „Müll. Müll und Kippen und viele Flaschen und Dosen. Und all das, was eigentlich nichts in den Feldern zu suchen hat. Das ist ein Problem seitdem das Stadion gebaut worden ist 2011, wir haben jetzt 2025.“
Ein Problem, das auch den Fans selbst bekannt ist.
Marlon Schmidt: „Ich suche mir irgendwo einen Mülleimer, weil hier auf dem Weg sehe ich ja keinen.“
Sören Teichmann: „Man kann es ja mitnehmen zum Stadion und kann es letzten Endes da abgeben. So machen wir das auch. Aber klar, manche denken eben nicht so weit und dann ist es für die Landwirte schon doof, wenn es dann eben aufs Feld geweht wird.“
Ralf: „Und es ist nicht nur so, dass die Flaschen auf den Feldern liegen teilweise, sondern die Leute latschen, in Anführungszeichen latschen, über die Felder. Und das ist nicht gerade richtig.“
Der 1. FSV Mainz 05 erklärt: Man sei darauf angewiesen, dass die Fans ihren Müll nicht einfach wegwerfen. Denn so stoße man schnell an die Grenzen der bestehenden Maßnahmen.
Stephan Bandholz, Arenamanager Mainz 05: „Zum einen haben wir natürlich primär unser Veranstaltungsgelände, das in der jetzigen Lage gut ausgestattet ist mit Mülleimern und Möglichkeiten, den anfallenden Müll zu entsorgen. Wir haben darüber hinaus auch unseren Reinigungsdienst vor und nach den Spieltagen auf den primären Anreisewegen im Einsatz, um dort anfallenden Müll zu entsorgen und dort aufzusammeln im Zweifelsfall.“
Nach eigenen Angaben macht Mainz 05 in einem Radius von rund 400 Metern um das Stadion sauber. Doch was darüber hinaus liegen bleibt, weht der Wind aufs Feld. Manfred Lippold findet auch eine Woche nach dem letzten Heimspiel ein Ticket auf dem Acker.
Manfred Lippold (CDU), Ortsvorsteher Mainz-Bretzenheim: „Hier wird ja angebaut. Hier wird ja sozusagen das, was jeden Tag auf den Essenstisch wandert, das wird hier angebaut. Und ich meine, der Respekt muss ja irgendwo da sein, gegenüber den Landwirten, dass der Müll selbstverständlich dann weggeräumt wird.“
Verein und Ortsvorsteher sind sich einig: Es braucht Mülleimer auf den Wegen zum Stadion. Doch die müsste die Stadt aufstellen und leeren lassen. Und die sieht sich nicht in der Verantwortung, weil sie nicht der Veranstalter der Fußballspiele sei.
Dauerhafte Papierkorblösungen auf Kosten der Stadt Mainz sind aus unserer Warte keine Option.- Stadt Mainz
Manfred Lippold ist sauer, dass sich wohl vorerst keine Lösung für das Müll-Problem in seinem Stadtteil findet.
Manfred Lippold (CDU), Ortsvorsteher Mainz-Bretzenheim: „Wenn ein Stadion mit 33.000 gefüllt ist, muss man danach auch eine gewisse Schuldigkeit haben, den Stall so zu säubern, wie er vorher war.“
Er gibt die Hoffnung nicht auf, dass am Ende doch noch alle an einem Strang ziehen. Denn schließlich soll sich auch für die Landwirte an Heimspieltagen wieder alles ums runde Leder und Heimsiege drehen.









