Eigene Briefwahlboten in Maikammer
Luca Kiefer ist heute wieder in wichtiger Mission in Maikammer unterwegs. Der 19-Jährige ist einer von drei Boten, der den Wählern in der Verbandsgemeinde ihre Briefwahlunterlagen direkt zustellt.
Luca Kiefer, Auszubildender Verbandsgemeinde Maikammer
„Es dürften so um die 400, 500, die wir hier alle als Boten, wir sind ja mehrere Boten, also ich denke, dass am Ende so zwischen 300 und 500 Briefe unterwegs waren.“
Denn das Wählen per Post wird immer beliebter. Allein in der Verbandsgemeinde haben über die Hälfte der 6.400 Wahlberechtigten Unterlagen zur Briefwahl beantragt. Normalerweise läuft sie innerhalb von viereinhalb bis fünf Wochen ab. In diesem Jahr bleiben für die Durchführung nur zwei Wochen. Eine zusätzliche Herausforderung, doch die Aufgaben im Rathaus sind klar verteilt, damit alles reibungslos ablaufen kann.
Gabriele Flach (CDU), Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Maikammer
„Die Anträge gehen bei uns ein. Dann werden sie hier bearbeitet, die Wahlscheine ausgedruckt. Und dann haben wir hier Blanko-Unterlagen, die dann zusammengefasst werden. Wir haben hier schon pro Ortsgemeinden die Unterlagen zusammengefasst in Umschläge mit den Stimmzetteln, sodass sie dann schnell an die Bürger versandt werden können, beziehungsweise den Boten übergeben.“
Der Einsatz von Boten hat sich bereits in der Vergangenheit bewährt. Deshalb ist Bürgermeisterin Gabriele Flach auch optimistisch, dass alle Bürger ihre Unterlagen pünktlich zur Wahl abgeben können.
Gabriele Flach (CDU), Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Maikammer
„Wir haben da immer so einen Pool von Leuten, die da auch bereit sind kurzfristig einzuspringen, die die Örtlichkeiten sehr gut kennen, zeitlich flexibel sind. Der Vorteil ist einfach, dass wir recht sicher gehen können, dass die Unterlagen auch rechtzeitig bei den Antragstellern ankommen sind und zum zweiten, dass wir den Prozess einfach viel besser überwachen können, wenn dann Rückfragen sind der Wählerinnen und Wähler, wie der Bearbeitungsstand ihrer Antragsunterlagen ist.“
Luca Kiefer ist zwar in Maikammer aufgewachsen, trotzdem muss er bei manchen Zustellungen doppelt prüfen, ob er die Post auch an die richtige Adresse liefert.
Luca Kiefer, Auszubildender Verbandsgemeinde Maikammer
„Tatsächlich ist es so, man kennt sich in Maikammer sehr, sehr gut aus, aber es gibt immer noch eins, zwei Ecken, wo man nur vorbeigefahren ist, aber nie drin war. Und das ist tatsächlich mit den Botengängen gut, weil da kommt man in jede Ecke.“
So wird Brief um Brief von Boten wie Luca zugestellt, damit die ausgefüllten Wahlunterlagen spätestens bis Sonntagabend ihren Weg wieder zurück ins Wahlbüro finden.









