Weitere Nachrichten im Überblick
Warnstreiks im öffentlichen Dienst — Mehr Schutz für Mieter gefordert — Sorge um deutsche Industriestandorte
Warnstreiks im öffentlichen Dienst
Wegen der stockenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen haben die Gewerkschaften ver.di und GEW für morgen zu Warnstreiks in Frankfurt und Umgebung aufgerufen. Unter anderem ist der U-Bahn- und Straßenbahnverkehr in Frankfurt betroffen. Die Verkehrsgesellschaft Traffiq rechnet damit, dass alle Linien bestreikt werden. Busse und S-Bahnen sollen normal fahren. Auch in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes soll im Rhein-Main-Gebiet ganztägig gestreikt werden, darunter bei Stadtverwaltungen, der Altenhilfe und in Kitas. Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung um acht Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat.
Mehr Schutz für Mieter gefordert
Die Grünen im Hessischen Landtag wollen verhindern, dass die Menschen durch steigende Mieten immer mehr belastet werden. Die Landesregierung müsse sich am kommenden Freitag im Bundesrat dafür einsetzen, dass die Mietpreisbremse verlängert wird. Für die Kommunen müsse es weiterhin möglich sein, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zu unterbinden. Außerdem müsse mehr Geld in den sozialen Wohnungsbau fließen. Weil dort 400 Millionen Euro fehlten, würden tausende Sozialwohnungen weniger gebaut, als möglich gewesen wären.
Sorge um deutsche Industriestandorte
Die IG Metall hat heute in Frankfurt vor einem schleichenden Abbau der industriellen Strukturen in Deutschland gewarnt. Allein im Bezirk Mitte mit den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen planten 36 größere Unternehmen, insgesamt mehr als 14.000 Arbeitsplätze zu streichen. Das habe eine Umfrage unter Betriebsräten ergeben. Statt innovative Produkte zu entwickeln, würden die Arbeitgeber nur einen Weg kennen, nämlich Arbeitsplätze abzubauen oder zu verlagern. Die Gewerkschaft fordert Politik und Unternehmen auf, in den kommenden 10 Jahren mindestens 60 Milliarden Euro jährlich zu investieren.
Warnstreiks im öffentlichen Dienst
Wegen der stockenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen haben die Gewerkschaften ver.di und GEW für morgen zu Warnstreiks in Frankfurt und Umgebung aufgerufen. Unter anderem ist der U-Bahn- und Straßenbahnverkehr in Frankfurt betroffen. Die Verkehrsgesellschaft Traffiq rechnet damit, dass alle Linien bestreikt werden. Busse und S-Bahnen sollen normal fahren. Auch in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes soll im Rhein-Main-Gebiet ganztägig gestreikt werden, darunter bei Stadtverwaltungen, der Altenhilfe und in Kitas. Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung um acht Prozent, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat.
Mehr Schutz für Mieter gefordert
Die Grünen im Hessischen Landtag wollen verhindern, dass die Menschen durch steigende Mieten immer mehr belastet werden. Die Landesregierung müsse sich am kommenden Freitag im Bundesrat dafür einsetzen, dass die Mietpreisbremse verlängert wird. Für die Kommunen müsse es weiterhin möglich sein, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zu unterbinden. Außerdem müsse mehr Geld in den sozialen Wohnungsbau fließen. Weil dort 400 Millionen Euro fehlten, würden tausende Sozialwohnungen weniger gebaut, als möglich gewesen wären.
Sorge um deutsche Industriestandorte
Die IG Metall hat heute in Frankfurt vor einem schleichenden Abbau der industriellen Strukturen in Deutschland gewarnt. Allein im Bezirk Mitte mit den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen planten 36 größere Unternehmen, insgesamt mehr als 14.000 Arbeitsplätze zu streichen. Das habe eine Umfrage unter Betriebsräten ergeben. Statt innovative Produkte zu entwickeln, würden die Arbeitgeber nur einen Weg kennen, nämlich Arbeitsplätze abzubauen oder zu verlagern. Die Gewerkschaft fordert Politik und Unternehmen auf, in den kommenden 10 Jahren mindestens 60 Milliarden Euro jährlich zu investieren.









