Nachrichten vom 28.01.2025
Sorge um CDU-Brandmauer gegen AfD — Erste Tarifrunde gestartet — Neuartige Fußfessel im Einsatz
Anmoderation:
In Daun in der Eifel ist gestern Abend ein Mann bei einem Messerangriff lebensbedrohlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat auf einem Privatgrundstück. Ein 33 Jahre alter Mann habe sein Opfer angegriffen und konnte nur gestoppt werden, weil ein Zeuge eingegriffen habe. Der Tatverdächtige, zu dessen Nationalität die Polizei keine Angabe machte, konnte noch am Tatort festgenommen werden. Der durch die Tat verletzte Mann wurde ins Krankenhaus nach Trier gebracht, sein Zustand sei mittlerweile stabil. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der Tatverdächtige und das Opfer sich kannten.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Sorge um Brandmauer gegen AfD
Die SPD-Ministerpräsidenten, darunter der rheinland-pfälzische Landeschef Alexander Schweitzer, haben einen eindringlichen Appell an ihre Amtskollegen anderer Parteien gerichtet. Sie müssten sich dafür einzusetzen, dass es im Bundestag keine direkte oder indirekte Zusammenarbeit mit verfassungsfeindlichen Kräften gebe. Anlass ist die Ankündigung des Unions-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz, in dieser Woche Anträge und einen Gesetzentwurf für eine verschärfte Migrationspolitik einzubringen – ohne Rücksicht darauf, ob auch die AfD zustimmt. Merz weist den Vorwurf der Zusammenarbeit mit der AfD entschieden zurück.
Erste Tarifrunde gestartet
In Frankfurt haben heute die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG begonnen. Beide Seiten streben eine zügige Einigung an. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 7,6 Prozent mehr Geld für die rund 190.000 Beschäftigten, für die die Tarifverträge der EVG gelten. Die Bahn erklärte, sie habe ein Angebot vorgelegt. Details dazu nannte sie nicht.
Neuartige Fußfessel im Einsatz
Weil er eine Frau immer wieder verfolgt und belästigt hatte, wird jetzt erstmals in Hessen ein Mann für zunächst vier Monate mit einer elektronischen Fußfessel nach dem sogenannten spanischen Modell überwacht. Das hat das Justizministerium heute mitgeteilt. Bei dem Modell kommuniziert die Fußfessel mit einer GPS-Einheit, die das Opfer bei sich trägt. Kommt der Mann trotz eines Kontaktverbots der Frau zu nahe, wird ein Alarm ausgelöst.
Anmoderation:
In Daun in der Eifel ist gestern Abend ein Mann bei einem Messerangriff lebensbedrohlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Tat auf einem Privatgrundstück. Ein 33 Jahre alter Mann habe sein Opfer angegriffen und konnte nur gestoppt werden, weil ein Zeuge eingegriffen habe. Der Tatverdächtige, zu dessen Nationalität die Polizei keine Angabe machte, konnte noch am Tatort festgenommen werden. Der durch die Tat verletzte Mann wurde ins Krankenhaus nach Trier gebracht, sein Zustand sei mittlerweile stabil. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass der Tatverdächtige und das Opfer sich kannten.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten von heute aus Hessen und Rheinland-Pfalz im Überblick.
Sorge um Brandmauer gegen AfD
Die SPD-Ministerpräsidenten, darunter der rheinland-pfälzische Landeschef Alexander Schweitzer, haben einen eindringlichen Appell an ihre Amtskollegen anderer Parteien gerichtet. Sie müssten sich dafür einzusetzen, dass es im Bundestag keine direkte oder indirekte Zusammenarbeit mit verfassungsfeindlichen Kräften gebe. Anlass ist die Ankündigung des Unions-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz, in dieser Woche Anträge und einen Gesetzentwurf für eine verschärfte Migrationspolitik einzubringen – ohne Rücksicht darauf, ob auch die AfD zustimmt. Merz weist den Vorwurf der Zusammenarbeit mit der AfD entschieden zurück.
Erste Tarifrunde gestartet
In Frankfurt haben heute die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG begonnen. Beide Seiten streben eine zügige Einigung an. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 7,6 Prozent mehr Geld für die rund 190.000 Beschäftigten, für die die Tarifverträge der EVG gelten. Die Bahn erklärte, sie habe ein Angebot vorgelegt. Details dazu nannte sie nicht.
Neuartige Fußfessel im Einsatz
Weil er eine Frau immer wieder verfolgt und belästigt hatte, wird jetzt erstmals in Hessen ein Mann für zunächst vier Monate mit einer elektronischen Fußfessel nach dem sogenannten spanischen Modell überwacht. Das hat das Justizministerium heute mitgeteilt. Bei dem Modell kommuniziert die Fußfessel mit einer GPS-Einheit, die das Opfer bei sich trägt. Kommt der Mann trotz eines Kontaktverbots der Frau zu nahe, wird ein Alarm ausgelöst.









