Regierungserklärung im Hessischen Landtag
Ob körperliche Gewalt oder Kinderpornographie im Internet: Kindesmissbrauch hat viele Gesichter. Das Tragische – immer mehr Kinder sind betroffen. Die Zahlen sind alarmierend. Wie der Staat Kinder besser schützen kann diskutiert heute der hessische Landtag noch bis vor wenigen Minuten.
Noch nie gab es in Hessen so viele Gefährdungen für das Kindeswohl: Im Jahr 2023 zählen die Behörden über 6.000 Kinder und Jugendliche, die unter anderem Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt waren. Das sind zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Diana Stolz (CDU) – Familienministerin Hessen
„Es gibt Babys, die geschüttelt werden. Es gibt Kinder, die aus der eigenen Familie heraus über Jahre geschlagen, gedemütigt oder sexualisiert berührt und/oder vergewaltigt werden. Das Internet hat darüber hinaus neue und furchtbare Straftaten mit sich gebracht. All diese Kinder tragen das Trauma dessen, was ihnen angetan wurde, ein Leben lang mit sich.“
Für besseren Kinderschutz soll unter anderem die Speicherung von IP-Adresse sorgen. Der hessische Gesetzentwurf wurde im Bundesrat vor wenigen Tagen gebilligt. Jetzt wird sich der Bundestag mit dem Antrag befassen.
Diana Stolz (CDU) – Familienministerin Hessen
„Damit wollen wir die effektive Strafverfolgung von schweren Straftaten, vor allem den Kampf gegen sexuellen Missbrauch und Kinderpornografie stärken. Für uns gilt: Datenschutz darf kein Täterschutz sein.“
Die hessische Landesregierung möchte Kinder mit Missbrauchserfahrungen besser unterstützen. Dafür gibt es seit einem Jahr ein Childhood-Haus in Frankfurt. Das ist eine zentrale Anlaufstelle für Kinder, die von sexualisierter oder körperlicher Gewalt betroffen sind oder davon Zeuge wurden.
Diana Stolz (CDU) – Familienministerin Hessen
„Mich hat das Konzept des Childhood-Hauses in Frankfurt beeindruckt und überzeugt. Die Erfahrungen sind sehr gut. Und deswegen freut es mich, heute verkünden zu können, dass wir ein weiteres Childhood-Haus realisieren werden – und zwar in Nordhessen!“
Die Opposition unterstützt den Ausbau der Childhood-Häuser. Die Grünen kritisieren aber dass die Familienministerin in ihrer Regierungserklärung nichts Neues vorzuweisen habe:
Kathrin Anders (Bündnis 90/Die Grünen), Abgeordnete Landtag Hessen
„Alle Maßnahmen zum Kinderschutz sind bereits unter Schwarz-Grün initiiert worden, hat ein grüner Minister auf den Weg gebracht. Wenn wir eine Kultur des Hinsehens etablieren wollen, wenn wir mehr für Kinderschutz tun müssen, dann braucht es weitere Maßnahmen und eine deutliche Ausweitung dessen, was jetzt schon da ist.“
Die AfD kritisiert die aktuelle Sexualaufklärung. Sie sei ein Problem für den Kinderschutz.
Gerhard Bärsch (AfD), Abgeordneter Landtag Hessen
„Eine Sexualpädagogik in Krippen, Kindergärten und an Schulen, die weit über eine angemessene Erklärung natürlicher Unterschiede zwischen Mann und Frau hinausgeht, sorgt bei Kindern im Hinblick auf ihre sexuelle Identität für Verunsicherung, läuft dem Kinderschutz zuwider und muss deshalb konsequent unterbunden werden.“
„Hinsehen und Handeln“ – so heißt es in der Regierungserklärung, damit in Zukunft weniger Kinder und Jugendliche Opfer von Missbrauch werden.
Noch nie gab es in Hessen so viele Gefährdungen für das Kindeswohl: Im Jahr 2023 zählen die Behörden über 6.000 Kinder und Jugendliche, die unter anderem Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt waren. Das sind zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Diana Stolz (CDU) – Familienministerin Hessen
„Es gibt Babys, die geschüttelt werden. Es gibt Kinder, die aus der eigenen Familie heraus über Jahre geschlagen, gedemütigt oder sexualisiert berührt und/oder vergewaltigt werden. Das Internet hat darüber hinaus neue und furchtbare Straftaten mit sich gebracht. All diese Kinder tragen das Trauma dessen, was ihnen angetan wurde, ein Leben lang mit sich.“
Für besseren Kinderschutz soll unter anderem die Speicherung von IP-Adresse sorgen. Der hessische Gesetzentwurf wurde im Bundesrat vor wenigen Tagen gebilligt. Jetzt wird sich der Bundestag mit dem Antrag befassen.
Diana Stolz (CDU) – Familienministerin Hessen
„Damit wollen wir die effektive Strafverfolgung von schweren Straftaten, vor allem den Kampf gegen sexuellen Missbrauch und Kinderpornografie stärken. Für uns gilt: Datenschutz darf kein Täterschutz sein.“
Die hessische Landesregierung möchte Kinder mit Missbrauchserfahrungen besser unterstützen. Dafür gibt es seit einem Jahr ein Childhood-Haus in Frankfurt. Das ist eine zentrale Anlaufstelle für Kinder, die von sexualisierter oder körperlicher Gewalt betroffen sind oder davon Zeuge wurden.
Diana Stolz (CDU) – Familienministerin Hessen
„Mich hat das Konzept des Childhood-Hauses in Frankfurt beeindruckt und überzeugt. Die Erfahrungen sind sehr gut. Und deswegen freut es mich, heute verkünden zu können, dass wir ein weiteres Childhood-Haus realisieren werden – und zwar in Nordhessen!“
Die Opposition unterstützt den Ausbau der Childhood-Häuser. Die Grünen kritisieren aber dass die Familienministerin in ihrer Regierungserklärung nichts Neues vorzuweisen habe:
Kathrin Anders (Bündnis 90/Die Grünen), Abgeordnete Landtag Hessen
„Alle Maßnahmen zum Kinderschutz sind bereits unter Schwarz-Grün initiiert worden, hat ein grüner Minister auf den Weg gebracht. Wenn wir eine Kultur des Hinsehens etablieren wollen, wenn wir mehr für Kinderschutz tun müssen, dann braucht es weitere Maßnahmen und eine deutliche Ausweitung dessen, was jetzt schon da ist.“
Die AfD kritisiert die aktuelle Sexualaufklärung. Sie sei ein Problem für den Kinderschutz.
Gerhard Bärsch (AfD), Abgeordneter Landtag Hessen
„Eine Sexualpädagogik in Krippen, Kindergärten und an Schulen, die weit über eine angemessene Erklärung natürlicher Unterschiede zwischen Mann und Frau hinausgeht, sorgt bei Kindern im Hinblick auf ihre sexuelle Identität für Verunsicherung, läuft dem Kinderschutz zuwider und muss deshalb konsequent unterbunden werden.“
„Hinsehen und Handeln“ – so heißt es in der Regierungserklärung, damit in Zukunft weniger Kinder und Jugendliche Opfer von Missbrauch werden.









