Polizei löst bei Großrazzia Kampfsport-Event auf
Die Polizei hat am Samstag im Westerwald ein Treffen von 130 Personen aufgelöst. Sie waren in Hachenburg zu einer Kampfsport-Veranstaltung gekommen. Die Sicherheitsbehörden vermuten allerdings einen rechtsextremen Hintergrund.
130 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland kommen am Samstagabend in die Fassfabrik nach Hachenburg, darunter auch Minderjährige. Offiziell zu einer Kampfsportveranstaltung. Da das Event aber von der als nationalsozialistisch eingestuften Kleinstpartei „Der dritte Weg“ organisiert worden sein soll, verdichtet sich bei der Polizei der Verdacht, dass es einen rechtsextremen Hintergrund gibt.
Rund 200 Beamte rücken aus und sperren das Gelände weiträumig ab. Bei der Razzia finden sie einen eingerichteten Boxring und Personen in Kampfsportkleidung vor. Darüber hinaus werden laut Polizei zahlreiche Gegenstände sichergestellt, die auf eine rechtsextreme Gesinnung deuten, darunter Schriften und Abzeichen mit verfassungsfeindlichen Symbolen. Ob damit strafrechtliche Tatbestände erfüllt sind, wird noch geprüft.
Zudem soll es bei der Veranstaltung in Hachenburg zu Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz gekommen sein. Festnahmen gab es allerdings keine.
Jürgen Fachinger, Sprecher Polizeipräsidium Koblenz: „Die Maßnahme an sich ist relativ ruhig verlaufen. Sehr wohl merkt man bei dem Ein oder Anderen, dass die Person mit der Maßnahme – ja aus deren Sicht vermutlich verständlicherweise – nicht einverstanden waren. Aber letztendlich gabs es zumindest bislang keine Widerstandshandlungen, die entsprechend bei uns zu entsprechenden Maßnahmen geführt haben.“
Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling teilt mit, dass Kampfsportveranstaltungen, wie die in Hachenburg, in der rechtsradikalen Szene gezielt genutzt würden, um das rechtsextremistische Netzwerk zu stärken und das Gewaltpotenzial zu erhöhen. Dem trete man entschlossen entgegen.
Die Razzia dauert bis in die frühen Morgenstunden. Jetzt ermittelt die Polizei die Hintergründe.
130 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland kommen am Samstagabend in die Fassfabrik nach Hachenburg, darunter auch Minderjährige. Offiziell zu einer Kampfsportveranstaltung. Da das Event aber von der als nationalsozialistisch eingestuften Kleinstpartei „Der dritte Weg“ organisiert worden sein soll, verdichtet sich bei der Polizei der Verdacht, dass es einen rechtsextremen Hintergrund gibt.
Rund 200 Beamte rücken aus und sperren das Gelände weiträumig ab. Bei der Razzia finden sie einen eingerichteten Boxring und Personen in Kampfsportkleidung vor. Darüber hinaus werden laut Polizei zahlreiche Gegenstände sichergestellt, die auf eine rechtsextreme Gesinnung deuten, darunter Schriften und Abzeichen mit verfassungsfeindlichen Symbolen. Ob damit strafrechtliche Tatbestände erfüllt sind, wird noch geprüft.
Zudem soll es bei der Veranstaltung in Hachenburg zu Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz gekommen sein. Festnahmen gab es allerdings keine.
Jürgen Fachinger, Sprecher Polizeipräsidium Koblenz: „Die Maßnahme an sich ist relativ ruhig verlaufen. Sehr wohl merkt man bei dem Ein oder Anderen, dass die Person mit der Maßnahme – ja aus deren Sicht vermutlich verständlicherweise – nicht einverstanden waren. Aber letztendlich gabs es zumindest bislang keine Widerstandshandlungen, die entsprechend bei uns zu entsprechenden Maßnahmen geführt haben.“
Der rheinland-pfälzische Innenminister Michael Ebling teilt mit, dass Kampfsportveranstaltungen, wie die in Hachenburg, in der rechtsradikalen Szene gezielt genutzt würden, um das rechtsextremistische Netzwerk zu stärken und das Gewaltpotenzial zu erhöhen. Dem trete man entschlossen entgegen.
Die Razzia dauert bis in die frühen Morgenstunden. Jetzt ermittelt die Polizei die Hintergründe.









