Nachrichten vom 08.08.2024
Razzia nach Flughafen-Blockade — Klebebordsteine gegen Autoposer — Mehr Unfälle mit E-Scootern — Mehr Badetote
Anmoderation:
Vier Tage nachdem Pilzsammler im Kaufunger Wald bei Kassel die Leiche einer Frau gefunden haben, hat sich ein 62-jähriger Mann der Polizei gestellt. Der Mann stamme aus dem Schwalm-Eder-Kreis – so die Beamten – sei ein Bekannter der 46-jährigen Frau gewesen und habe sie vermutlich schon am vergangenen Mittwoch getötet. Inzwischen sitze der Mann in Untersuchungshaft.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten:
Razzia nach Flughafen-Blockade
Nach der Klebeaktion auf dem Frankfurter Flughafen Ende Juli hat die Polizei auf Antrag der Frankfurter Staatsanwaltschaft die Wohnungen von Mitgliedern der sogenannten Letzten Generation in mehreren Bundesländern durchsucht. Dabei wurden auch DNA-Proben der acht Personen genommen, die sich auf dem Flughafengelände in Frankfurt festgeklebt hatten. Der Flugverkehr musste für Stunden eingestellt werden. Laut Staatsanwaltschaft bestehe der Verdacht der Nötigung, Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs. Der hessische Innenminister Roman Poseck erklärte, derartige Blockade-Aktionen zeugten von einer hohen kriminellen Energie. Hier müsse der Rechtsstaat Härte zeigen.
Klebebordsteine gegen Autoposer
Die Stadt Offenbach hat damit begonnen, hohe Bordsteine auf der Walter-Spiller-Brücke im Hafenviertel anzukleben. Die Bordsteine sollen verhindern, dass Autoposer weiterhin auf der Brücke parken können. Sie hatten sich dort regelmäßig vor allem abends und nachts getroffen, um ihre Autos vorzuführen. Seit Monaten hatten sich Anwohner über die laute Musik und den Müll beschwert. Die Stadt hofft jetzt, dass die Autoposer künftig wegbleiben.
Mehr Unfälle mit E-Scootern
In Hessen wurden im vergangenen Jahr rund 730 Menschen bei Unfällen mit E-Scootern verletzt. Das ist ein Anstieg um 25 Prozent gegenüber 2022. Dabei liegt Frankfurt mit rund 230 Unfällen hessenweit mit Abstand an der Spitze. Nach Angaben von Unfallforschern bergen vor allem Leih-Roller ein hohes Risiko. Die Benutzer seien häufig jung, risikobereit und unerfahren im Straßenverkehr. Häufigste Unfallursache sei das unerlaubte Fahren auf dem Gehweg. Um die Sicherheit zu erhöhen, müssten mehr Radwege gebaut werden. Für Rheinland-Pfalz liegen die Zahlen bislang noch nicht vor.
Mehr Badetote
In Rheinland-Pfalz sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres elf Menschen ertrunken. Wie die DRLG heute mitteilt, waren das deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum, als die Zahl bei vier lag. Auch bundesweit seien die Zahlen auf mehr als 250 Badetote gestiegen. In Hessen dagegen sind weniger Menschen ertrunken. Hier gab es neun Tote, fünf weniger als im vergangenen Jahr. Die DRLG warnt dringend davor, an unbewachten Stellen zu baden. Besonders das Schwimmen in Flüssen sei wegen der starken Strömung und der hohen Sogwirkung durch vorbeifahrende Schiffe lebensgefährlich.
Abmoderation:
Und noch eine Meldung aus Rheinland-Pfalz: Die Polizei in Saarburg hat mitgeteilt, dass in der vergangenen Nacht gegen Mitternacht ein 49-jähriger Radfahrer von einer Gruppe Jugendlicher angehalten worden sei. Kurz danach sei er von einer männlichen Person angepöbelt und mehrfach mit einer Luftdruckpistole beschossen worden. Dabei sei der Radfahrer schwer verletzt worden. Die Polizei bittet deshalb Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich dringend bei der Polizeiinspektion Saarburg zu melden.
Anmoderation:
Vier Tage nachdem Pilzsammler im Kaufunger Wald bei Kassel die Leiche einer Frau gefunden haben, hat sich ein 62-jähriger Mann der Polizei gestellt. Der Mann stamme aus dem Schwalm-Eder-Kreis – so die Beamten – sei ein Bekannter der 46-jährigen Frau gewesen und habe sie vermutlich schon am vergangenen Mittwoch getötet. Inzwischen sitze der Mann in Untersuchungshaft.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten:
Razzia nach Flughafen-Blockade
Nach der Klebeaktion auf dem Frankfurter Flughafen Ende Juli hat die Polizei auf Antrag der Frankfurter Staatsanwaltschaft die Wohnungen von Mitgliedern der sogenannten Letzten Generation in mehreren Bundesländern durchsucht. Dabei wurden auch DNA-Proben der acht Personen genommen, die sich auf dem Flughafengelände in Frankfurt festgeklebt hatten. Der Flugverkehr musste für Stunden eingestellt werden. Laut Staatsanwaltschaft bestehe der Verdacht der Nötigung, Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs. Der hessische Innenminister Roman Poseck erklärte, derartige Blockade-Aktionen zeugten von einer hohen kriminellen Energie. Hier müsse der Rechtsstaat Härte zeigen.
Klebebordsteine gegen Autoposer
Die Stadt Offenbach hat damit begonnen, hohe Bordsteine auf der Walter-Spiller-Brücke im Hafenviertel anzukleben. Die Bordsteine sollen verhindern, dass Autoposer weiterhin auf der Brücke parken können. Sie hatten sich dort regelmäßig vor allem abends und nachts getroffen, um ihre Autos vorzuführen. Seit Monaten hatten sich Anwohner über die laute Musik und den Müll beschwert. Die Stadt hofft jetzt, dass die Autoposer künftig wegbleiben.
Mehr Unfälle mit E-Scootern
In Hessen wurden im vergangenen Jahr rund 730 Menschen bei Unfällen mit E-Scootern verletzt. Das ist ein Anstieg um 25 Prozent gegenüber 2022. Dabei liegt Frankfurt mit rund 230 Unfällen hessenweit mit Abstand an der Spitze. Nach Angaben von Unfallforschern bergen vor allem Leih-Roller ein hohes Risiko. Die Benutzer seien häufig jung, risikobereit und unerfahren im Straßenverkehr. Häufigste Unfallursache sei das unerlaubte Fahren auf dem Gehweg. Um die Sicherheit zu erhöhen, müssten mehr Radwege gebaut werden. Für Rheinland-Pfalz liegen die Zahlen bislang noch nicht vor.
Mehr Badetote
In Rheinland-Pfalz sind in den ersten sieben Monaten dieses Jahres elf Menschen ertrunken. Wie die DRLG heute mitteilt, waren das deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum, als die Zahl bei vier lag. Auch bundesweit seien die Zahlen auf mehr als 250 Badetote gestiegen. In Hessen dagegen sind weniger Menschen ertrunken. Hier gab es neun Tote, fünf weniger als im vergangenen Jahr. Die DRLG warnt dringend davor, an unbewachten Stellen zu baden. Besonders das Schwimmen in Flüssen sei wegen der starken Strömung und der hohen Sogwirkung durch vorbeifahrende Schiffe lebensgefährlich.
Abmoderation:
Und noch eine Meldung aus Rheinland-Pfalz: Die Polizei in Saarburg hat mitgeteilt, dass in der vergangenen Nacht gegen Mitternacht ein 49-jähriger Radfahrer von einer Gruppe Jugendlicher angehalten worden sei. Kurz danach sei er von einer männlichen Person angepöbelt und mehrfach mit einer Luftdruckpistole beschossen worden. Dabei sei der Radfahrer schwer verletzt worden. Die Polizei bittet deshalb Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich dringend bei der Polizeiinspektion Saarburg zu melden.









