Erfolreiche Zustellung – Hessens Wirtschaftsminister besucht DHL-Stützpunkt
Mit der Post kommt ein hessischer Wirtschaftsminister, wechselt Anzugsschuhe gegen Arbeitsschuhe und sortiert dann selbst. Rund 18.000 Briefe und 3000 Pakete fertigen die Mitarbeiter hier täglich ab, am Zustellstützpunkt der DHL-Group in Langenselbold.
Kaweh Mansoori (SPD), Wirtschaftsminister Hessen
“Es ist hier doch sehr zackig, ich hoffe, ich bringe die Abläufe nicht zu sehr durcheinander. Es wird dann doch häufiger, als ich es mir hätte vorstellen können, entschieden, wo man einen Schwerpunkt setzt, wenn an einem anderen Tag mehr zugestellt wird, als an einem anderen.“
Die Zustellstützpunkte sind die letzte Station auf dem Weg eines Briefs oder eines Pakets in Richtung Empfänger. In den großen Paketzentren sortieren größtenteils die Maschinen die Sendungen – und verteilen sie dann auf die bundesweit 2.600 Zustellstützpunkte weiter.
Ganz anders läuft es in den Stützpunkten, hier braucht es Handarbeit – Maschinen oder Künstliche Intelligenz sind keine Konkurrenz.
Rene Nolte, Betriebsleiter Zustellstützpunkt Langenselbold
“ Tatsächlich, weil wir zum Glück keine Maschinen haben, die die Zustellung machen können. Durch den technischen Fortschritt und die Digitalisierung wird natürlich immer weniger Vorbereitungszeit für den Zusteller, das heißt der Zusteller kriegt morgens seine Sendung, muss dann weniger Nacharbeit machen oder vorbereiten, sondern kann direkt auf den Zustellgang gehen, aber ansonsten wird der Zusteller, wie er heute da ist, auch in Zukunft noch da sein.“
Jeder Zusteller fährt eine festgelegte Route: Entlang dieser Route muss er seine Sendungen sortieren. Neben der Denkarbeit ist aber auch die körperliche Arbeit anstrengender geworden – denn durch den gewachsenen Online-Handel ist die Zahl der Pakete stark gestiegen; die können bis zu 31 Kilo schwer sein. Dem Wirtschaftsminister sind gute Arbeitsbedingungen wichtig.
Kaweh Mansoori (SPD), Wirtschaftsminister Hessen
“Nur dann kann auch der Arbeitskräfte- und Fachkräftebedarf gedeckt werden. Wir sehen bei der Konkurrenz ganz gut, die im Vergleich zur Konkurrenz sich nicht verstecken muss mit den Arbeitsbedingungen, dass sie es leichter hat, gute Leute auch in dieser Branche zu finden.“
DHL fordert von der Politik eine Obergrenze: Paketsendungen sollen nicht mehr als 20 Kilo wiegen. Gut möglich also, dass Kaweh Mansoori heute auf seiner Zustell-Tour noch schwerere Pakete schleppen muss.









