AfD-Parteitag in Simmern
Die rheinland-pfälzische AfD hat sich am Wochenende in Simmern im Hunsrück getroffen, um einen neuen Landesvorstand zu wählen. Im Vorfeld gab es viel Protest. Der Stadtrat wollte der AfD die Veranstaltungshalle nicht zur Verfügung stellen. Ein Gericht musste entscheiden. Der Parteitag durfte stattfinden. Und während sich vor der Halle wieder Protest laut machte, wurde drinnen ein neuer, alter Landesvorsitzender gewählt.
Jan Bollinger bleibt an der Spitze der rheinland-pfälzischen Alternative für Deutschland. Mit 79,3 Prozent der Stimmen wird er ohne Gegenkandidaten in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt.
Als einziges Vorstandsmitglied kommt er in der Wahl am Samstag nicht auf ein Ergebnis über 80%. Woran liegt`s?
Jan Bollinger, AfD Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz: „Als Vorsitzender kommt man immer in die Gelegenheit, auch mal Leuten auf die Füße zu treten. Ich bin im Vorstand seit 2015, seit zwei Jahren Landesvorsitzender und natürlich kann man es da nicht jedem recht machen. Das ist bei dem Mann an der Spitze am ausgeprägtesten. Ich nehme das Ergebnis als umfassenden Erfolg für mich und die AfD Rheinland-Pfalz wahr.“
Ein großer Erfolg seien für seine Partei auch die Ergebnisse der Kommunal- und Europawahlen. Die Ampelregierungen in Bund und Land hätten hingegen ausgedient.
Jan Bollinger, AfD Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz: „Natürlich wollen wir regieren, müssen wir regieren, um dieses Land auf einen besseren Weg zu bringen. Ich möchte trotzdem mal festhalten, dass wir jetzt schon aus der Opposition wahnsinnig viel bewegt haben. Denn warum reden die denn jetzt alle über Massenzuwanderung, über Messerkriminalität, über Lebenshaltungskosten. Die reden doch davon, weil wir ihnen im Nacken sitzen und weil sie Angst um ihre Mandate haben.“
Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier, der mit knapp 91% zum Vize-Landesvorsitzenden gewählt wird, führt dazu aus:
Sebastian Münzenmaier, AfD, stellvertretender Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz: „In unseren deutschen Innenstädten werden deutsche Menschen, die sich für die Meinungsfreiheit einsetzen auf offener Straße abgestochen und auf dem Marktplatz um die Ecke wird das Kalifat ausgerufen. Und währenddessen beschäftigt sich die SPD in Rheinland-Pfalz mit Gender-Klos. Ja, die können es nicht, die haben es nicht verstanden und wir müssen dafür sorgen, dass die von der Bildfläche verschwinden.“
Die SPD solle von der Bildfläche verschwinden, die CDU gehöre pulverisiert. Das klingt nicht danach, als wäre die AfD künftig an Koalitionen interessiert, oder?
Jan Bollinger, AfD Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz: „Das ist nicht gesagt worden, das ist auch nicht der Fall. Wir sind grundsätzlich natürlich zu einer Zusammenarbeit bereit, aber das muss eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe sein, in der die Interessen unserer Bürger nicht hinten runter fallen. Und wir haben gesehen, dass das im Moment abgelehnt wird, dass wir kämpfen müssen.“
Große Hoffnung setzt die AfD jetzt in die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg.
Sebastian Münzenmaier, AfD, stellvertretender Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz: „Sie müssen erstmal in Ihren Hochburgen einen Durchbruch schaffen und dann wird das ausstrahlen natürlich auch auf den Westen. Dann wird es, diese Brandmauer wäre dann zum Beispiel weg.“
Doch am Samstag wird auch deutlich, die Partei muss mit Gegenwind rechnen. Unter dem Motto „Der Hunsrück bleibt bunt“ demonstrieren rund 200 Menschen gegen die AfD.
Jan Bollinger bleibt an der Spitze der rheinland-pfälzischen Alternative für Deutschland. Mit 79,3 Prozent der Stimmen wird er ohne Gegenkandidaten in seinem Amt als Landesvorsitzender bestätigt.
Als einziges Vorstandsmitglied kommt er in der Wahl am Samstag nicht auf ein Ergebnis über 80%. Woran liegt`s?
Jan Bollinger, AfD Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz: „Als Vorsitzender kommt man immer in die Gelegenheit, auch mal Leuten auf die Füße zu treten. Ich bin im Vorstand seit 2015, seit zwei Jahren Landesvorsitzender und natürlich kann man es da nicht jedem recht machen. Das ist bei dem Mann an der Spitze am ausgeprägtesten. Ich nehme das Ergebnis als umfassenden Erfolg für mich und die AfD Rheinland-Pfalz wahr.“
Ein großer Erfolg seien für seine Partei auch die Ergebnisse der Kommunal- und Europawahlen. Die Ampelregierungen in Bund und Land hätten hingegen ausgedient.
Jan Bollinger, AfD Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz: „Natürlich wollen wir regieren, müssen wir regieren, um dieses Land auf einen besseren Weg zu bringen. Ich möchte trotzdem mal festhalten, dass wir jetzt schon aus der Opposition wahnsinnig viel bewegt haben. Denn warum reden die denn jetzt alle über Massenzuwanderung, über Messerkriminalität, über Lebenshaltungskosten. Die reden doch davon, weil wir ihnen im Nacken sitzen und weil sie Angst um ihre Mandate haben.“
Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Münzenmaier, der mit knapp 91% zum Vize-Landesvorsitzenden gewählt wird, führt dazu aus:
Sebastian Münzenmaier, AfD, stellvertretender Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz: „In unseren deutschen Innenstädten werden deutsche Menschen, die sich für die Meinungsfreiheit einsetzen auf offener Straße abgestochen und auf dem Marktplatz um die Ecke wird das Kalifat ausgerufen. Und währenddessen beschäftigt sich die SPD in Rheinland-Pfalz mit Gender-Klos. Ja, die können es nicht, die haben es nicht verstanden und wir müssen dafür sorgen, dass die von der Bildfläche verschwinden.“
Die SPD solle von der Bildfläche verschwinden, die CDU gehöre pulverisiert. Das klingt nicht danach, als wäre die AfD künftig an Koalitionen interessiert, oder?
Jan Bollinger, AfD Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz: „Das ist nicht gesagt worden, das ist auch nicht der Fall. Wir sind grundsätzlich natürlich zu einer Zusammenarbeit bereit, aber das muss eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe sein, in der die Interessen unserer Bürger nicht hinten runter fallen. Und wir haben gesehen, dass das im Moment abgelehnt wird, dass wir kämpfen müssen.“
Große Hoffnung setzt die AfD jetzt in die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg.
Sebastian Münzenmaier, AfD, stellvertretender Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz: „Sie müssen erstmal in Ihren Hochburgen einen Durchbruch schaffen und dann wird das ausstrahlen natürlich auch auf den Westen. Dann wird es, diese Brandmauer wäre dann zum Beispiel weg.“
Doch am Samstag wird auch deutlich, die Partei muss mit Gegenwind rechnen. Unter dem Motto „Der Hunsrück bleibt bunt“ demonstrieren rund 200 Menschen gegen die AfD.









