Mainz und Wiesbaden im Abstiegskampf
„Niemals aufgeben“ – das ist das Motto von Mainz 05 im Kampf gegen den Abstieg. Den Rückhalt der Fans sieht man überall in der Stadt. Ganz Mainz steht hinter seiner Mannschaft. Dass ihr Verein in der ersten Liga bleibt, da sind die Fans …
Theresa
„Sehr optimistisch. Ich glaube, das wird was. Die Motivation ist, glaube ich, sehr hoch. Ja.“
Roswitha
„Ja, total optimistisch. Natürlich, wir schaffen das.“
Rainer
„Ja, sehr optimistisch mittlerweile. Weil die Leistung stimmt und ich sehe keinen Grund, da pessimistisch zu sein.“
Rebekka
„Also ich hoffe sehr. Ich glaube, es wird gut mit dem 15. Platz noch enden. Sodass sie nicht ins Relegationsspiel müssen.“
Die Zuversicht der Fans motiviert auch auf die Mainzer Spieler.
Dominik Kohr, Mittelfeldspieler 1.FSV Mainz 05
„Beim Aufwärmen hatte man Gänsehaut gehabt und im Spiel wie die Fans hinter uns standen auch bei Rückschlägen. Die haben uns immer nach vorne gepuscht. Und das gibt uns nochmal zusätzliche Energie. Da wollen wir natürlich jetzt am Wochenende in Wolfsburg einfach den Fans auch nochmal was zurückgeben, weil für sie wars auch keine leichte Saison wie für uns. Und ja, ich glaube, wenn wir am Wochenende das Ding über die Ziellinie bringen, dann können wir alle zusammen feiern.“
Die 05er sind im Aufschwung, seit über zwei Monaten ungeschlagen. Zuletzt haben sie 3:0 gegen Champions-League-Finalist Dortmund gewonnen. Diese Serie wollen die Mainzer zum Saisonabschluss beim VFL Wolfsburg halten. Und das müssen sie auch, wenn sie den Ligaerhalt aus eigener Kraft schaffen wollen.
Aktuell liegt Mainz 05 mit 32 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz. Um sicher in der Liga zu bleiben und Union Berlin hinter sich zu lassen, muss mindestens ein Unentschieden her.
Bo Henriksen, Trainer 1.FSV Mainz 05
„Wir freuen uns drauf und wir lieben es, weil wir vor drei Monaten nie davon geträumt hätten, jetzt hier zu stehen. Jetzt sind wir hier in diesem Finale. Wir müssen rausgehen und spielen, als wäre es das größte Finale überhaupt. Mit viel Mut, viel Kraft, viel Energie und einem großen Glauben an uns selbst. Denn wir haben gezeigt, dass wir ein Team sind, das schwer zu schlagen ist.“
Von der rheinland-pfälzischen in die hessische Landeshauptstadt. Der SV Wehen hat im Vergleich zu Mainz das Momentum gerade nicht auf seiner Seite. Den direkten Klassenerhalt haben die Wiesbadener verpasst. Da bleibt nur die Hoffnung auf die Relegation.
Um die aus eigener Kraft zu erreichen und Platz 16 zu halten, müssen sie am Wochenende gewinnen. Und das gegen den derzeitigen Tabellenführer und frisch gebackenen Aufsteiger FC St. Pauli.
Sascha Mockenhaupt, Kapitän SV Wehen Wiesbaden
„Ich mache mir bei mir persönlich keine Sorgen und auch beim ganzen Rest spüre ich keinen, der irgendwie jetzt Nervenflattern bekommt, weil es ist ja auch keiner in die Saison gegangen und dachte, wir werden einen einstelligen Tabellenplatz haben und alles wird easy. Dass irgendwann mal Drucksituationen dabei sind, war klar. Dass es jetzt am letzten Spieltag ist, hätte nicht unbedingt sein müssen, glaube ich. Aber trotzdem weiß da jeder Bescheid und ist jeder drauf eingestellt.“
Die Wiesbadener gehen selbstbewusst und optimistisch in das entscheidende Spiel. Das merkt man den Spielern auch beim Training an.
Immerhin kann der SV Wehen Wiesbaden am Sonntag zuhause spielen – und so auf die volle Unterstützung der Fans setzen. Denn für Wiesbaden wie für Mainz gilt: Niemals aufgeben.









