Schüler musizieren mit Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Keziah bei ihrem Auftritt. Es ist die letzte Probe zusammen mit den 80 Profimusikern der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz.
Keziah Manetchou, Grundschülerin
„Also in der dritten Klasse, da war ich auch im Musiktheater, da habe ich einfach so gemerkt, es ist einfach so toll Kostüme anzuziehen, sehr viel zu singen und halt sehr viel Text auswendig zu lernen. Das ist einfach so mein Ding.“
Es ist auch das Ding von Jakob. Er probt seinen Einsatz als Zauberer. Zusammen mit einem berühmten Orchester aufzutreten, ist für ihn kein Problem.
Jakob Dackler, Grundschüler
„Meine Eltern sagen auch, ich wäre so eine richtige Rampensau. Es macht mir auch sehr viel Spaß dann, halt auf die Bühne zu gehen, aber den Text lernen ist halt auch sehr viel.“
Die Texte haben die Schüler zusammen mit den Lehrern geschrieben, die Lieder stammen von einem professionellen Arrangeur. Es gibt nur eine gemeinsame Probe mit dem Philharmonieorchester.
Beat Fehlmann, Intendant Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
„Ein unglaubliches Gefühl, ich freue mich wahnsinnig, dass das alles möglich ist, und ich glaube, es gibt für uns alle einen Abend mit einem unvergesslichen Erlebnis.“
Alle 180 Grundschüler sind in der Turnhalle verteilt und singen mit.
Lothar Seutter, Musiklehrer
„Wir improvisieren ganz viel einfach hier, wir sind auch alle keine Profis.“
Die Klingbachschule ist mit dem MusikuSpreis ausgezeichnet worden, weil hier viel Zeit in die musikalische Früherziehung der Schüler investiert wird.
Christine Gein, Schulleiterin Klingbachschule
„Seit über zehn Jahren ist hier eine der beiden Musikstunden für die dritten und vierten Klassen geblockt. Das heißt, dass die Kinder sich in einer Stunde frei zuwählen können, je nach Angebot, ob das Schulband ist oder Musical, oder Tanz, oder auch hier Trommel und Rhythmus.“
Das gemeinsame Konzert ist nicht nur für die Kinder etwas ganz besonders.
Ralph Rudolph, Tubist
„Es ist herausfordernd, es ist schön, es ist erfrischend, vor allem weil Kinder unbefangen sind und die einfach auch lossingen und musizieren, so wie sie es fühlen. Und das ist für uns – also wir müssen reagieren – hochinteressant.“
500 Eltern und Freunde passen in die Turnhalle. Lampenfieber?
Keziah Manetchou, Grundschülerin
„Wenn man halt auf der Bühne ist, dann vergisst man einfach alles, das fühlt sich dann ganz anders an.“
Jakob Dackler, Grundschüler
„So kurz vor dem Auftritt ist es dann schon so, dass ich sehr aufgeregt bin.“
Wer keinen Platz in der Halle findet, für den wird draußen Public Viewing angeboten. Wir wünschen allen Kids und natürlich auch den Profis: Toi,Toi,Toi!









