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Rüsselsheim: Opfer erliegt Schussverletzungen — Ganztägiger Warnstreik bei der Telekom — Krankenstand in Rheinland-Pfalz weiter hoch — Mehr offene Verfahren bei den hessischen Staatsanwaltschaften
Anmoderation:
Das Land Hessen nimmt neue Schulden auf, um seine Beteiligung an der Heleba, der Landesbank Hessen-Thüringen, umzubauen. Wie das Finanzministerium mitteilt, werden zwei Milliarden Euro verwendet, um Anforderungen der Europäischen Bankenaufsicht zu erfüllen. Sie hatte kritisiert, dass das Land in Krisenzeiten nicht genug Eigen-kapital-reserve bereithalte. Hessen baut seine Beteiligung an der Helaba damit von 8 auf 30 Prozent aus.
Weitere Meldungen kurz zusammengefasst gibt es jetzt.
Opfer erliegt Schussverletzungen
Der 45-jährige Mann, der am vergangenen Montag in der Rüsselsheimer Waldstraße durch Schüsse schwer verletzt wurde, ist heute in einem Krankenhaus gestorben. Das hat die Polizei mitgeteilt. Eine Mordkommission fahndet weiterhin nach dem Täter. Aktuell ermitteln rund 20 Beamte in dem Fall. Die Staatsanwaltschaft sucht Zeugen, die am 22. April gegen 9.00 Uhr im Bereich eines Imbisses verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Ganztägiger Warnstreik bei der Telekom
Zu Beginn der dritten Runde der Tarifverhandlungen haben heute rund 1.500 Mitarbeiter der Telekom aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland in Mainz demonstriert. Mit ihrer Kundgebung wollten sie den Lohn-Forderungen der Gewerkschaft ver.di Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaft will eine Entgelt-Steigerung von 12 Prozent, mindestens aber 400 Euro mehr pro Monat erreichen. Die Angebote der Telekom nannte sie unkonkret und nicht ausreichend. Was das Unternehmen bislang schon zugesagt hat, ist nicht bekannt.
Krankenstand weiter hoch
In Rheinland-Pfalz konnten innerhalb der ersten drei Monate des Jahres 6,2 Prozent der Beschäftigten wegen Krankheit zeitweise nicht arbeiten. Das geht aus einer Analyse der DAK-Gesundheit hervor. Die Beschäftigten seien durchschnittlich rund sechs Tage krankgemeldet gewesen, vor allem wegen Atemwegserkrankungen. Rheinland-Pfalz habe bei den Fehltagen über dem bundesweiten Mittel von 5,8 Prozent gelegen. Die Lage im Land habe sich weiterhin nicht verbessert. Deshalb bleibe der Gesundheitsschutz ein wichtiges Thema für die Arbeitgeber.
Mehr offene Verfahren
Bei den hessischen Staatsanwaltschaften gibt es immer mehr unerledigte Fälle. Nach Angaben des Deutschen Richterbundes erhöhte sich die Zahl im vergangenen Jahr auf rund 108.000 Verfahren. Das sei ein Anstieg um mehr als 30 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Ein Grund dafür sei, dass es deutlich mehr Verfahren gebe. Unter anderem hätten die Straftaten im Bereich Hass und Hetze im Netz sowie der Kinderpornographie zugenommen. Der Strafjustiz fehle Personal, um mit der Entwicklung Schritt zu halten.
Anmoderation:
Das Land Hessen nimmt neue Schulden auf, um seine Beteiligung an der Heleba, der Landesbank Hessen-Thüringen, umzubauen. Wie das Finanzministerium mitteilt, werden zwei Milliarden Euro verwendet, um Anforderungen der Europäischen Bankenaufsicht zu erfüllen. Sie hatte kritisiert, dass das Land in Krisenzeiten nicht genug Eigen-kapital-reserve bereithalte. Hessen baut seine Beteiligung an der Helaba damit von 8 auf 30 Prozent aus.
Weitere Meldungen kurz zusammengefasst gibt es jetzt.
Opfer erliegt Schussverletzungen
Der 45-jährige Mann, der am vergangenen Montag in der Rüsselsheimer Waldstraße durch Schüsse schwer verletzt wurde, ist heute in einem Krankenhaus gestorben. Das hat die Polizei mitgeteilt. Eine Mordkommission fahndet weiterhin nach dem Täter. Aktuell ermitteln rund 20 Beamte in dem Fall. Die Staatsanwaltschaft sucht Zeugen, die am 22. April gegen 9.00 Uhr im Bereich eines Imbisses verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Ganztägiger Warnstreik bei der Telekom
Zu Beginn der dritten Runde der Tarifverhandlungen haben heute rund 1.500 Mitarbeiter der Telekom aus Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland in Mainz demonstriert. Mit ihrer Kundgebung wollten sie den Lohn-Forderungen der Gewerkschaft ver.di Nachdruck verleihen. Die Gewerkschaft will eine Entgelt-Steigerung von 12 Prozent, mindestens aber 400 Euro mehr pro Monat erreichen. Die Angebote der Telekom nannte sie unkonkret und nicht ausreichend. Was das Unternehmen bislang schon zugesagt hat, ist nicht bekannt.
Krankenstand weiter hoch
In Rheinland-Pfalz konnten innerhalb der ersten drei Monate des Jahres 6,2 Prozent der Beschäftigten wegen Krankheit zeitweise nicht arbeiten. Das geht aus einer Analyse der DAK-Gesundheit hervor. Die Beschäftigten seien durchschnittlich rund sechs Tage krankgemeldet gewesen, vor allem wegen Atemwegserkrankungen. Rheinland-Pfalz habe bei den Fehltagen über dem bundesweiten Mittel von 5,8 Prozent gelegen. Die Lage im Land habe sich weiterhin nicht verbessert. Deshalb bleibe der Gesundheitsschutz ein wichtiges Thema für die Arbeitgeber.
Mehr offene Verfahren
Bei den hessischen Staatsanwaltschaften gibt es immer mehr unerledigte Fälle. Nach Angaben des Deutschen Richterbundes erhöhte sich die Zahl im vergangenen Jahr auf rund 108.000 Verfahren. Das sei ein Anstieg um mehr als 30 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Ein Grund dafür sei, dass es deutlich mehr Verfahren gebe. Unter anderem hätten die Straftaten im Bereich Hass und Hetze im Netz sowie der Kinderpornographie zugenommen. Der Strafjustiz fehle Personal, um mit der Entwicklung Schritt zu halten.









