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Weitere Nachrichten im Überblick

Dez. 6, 2023

Fluthilfe weiterhin sicherstellen — BioNTech muss keine Entschädigung zahlen — Weniger Angebote im Nahverkehr
Anmoderation.
Der Darmstädter Pharmakonzern Merck muss einen herben Rückschlag bei der Arzneimittelentwicklung hinnehmen. Wie der Konzern berichtet, habe ein Medikament gegen Multiple Sklerose in den entscheidenden klinischen Tests nicht die erhofften Resultate erzielt. Merck hatte auf einen Milliardenumsatz gehofft, wäre das Medikament erfolgreich gewesen. Der Börsenkurs des Konzerns brach um mehr als zehn Prozent ein.
Und damit zu weiteren Nachrichten von heute.

Fluthilfe weiterhin sicherstellen
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat die Bundesregierung aufgefordert klarzustellen, dass die Opfer der Flutkatastrophe vom Sommer 2021 auch in den kommenden Jahren die vereinbarte finanzielle Unterstützung aus dem Aufbauhilfefonds erhalten werden. In einem Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz schrieb Dreyer, eine solche Klarstellung würde die verunsicherten Menschen vor Ort beruhigen. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts darf der Bund nicht wie geplant, Kredite aus dem Corona-Sondervermögen unter anderem für den Aufbauhilfefonds verwenden. Dadurch fehlen Milliarden im Bundeshaushalt für das kommende Jahr.
BioNTech muss keine Entschädigung zahlen
Das Landgericht Rottweil hat heute die Klage eines Mannes gegen das Mainzer Pharma-Unternehmen BioNTech wegen eines möglichen Impfschadens abgewiesen. Er hatte BioNTech vorgeworfen, durch eine Corona-Schutzimpfung auf einem Auge erblindet zu sein. Der Mann verlangte 150.000 Euro Schmerzensgeld. Außerdem sollte das Mainzer Unternehmen ihm alle weiteren Schäden ersetzen. Laut der Richter haftet ein Impfhersteller unter anderem nur dann für schädliche Nebenwirkungen, wenn sie insgesamt den Nutzen des Medikaments übersteigen.
Weniger Angebote im Nahverkehr
Die Stadt Frankfurt dünnt den Fahrplan von U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen aus. Das sei eine Folge des Personalmangels. Derzeit fielen in manchen Bereichen mehr als 10 Prozent der Fahrten aus. Nach Angaben der städtischen Verkehrsgesellschaft Traffiq wird jede Haltestelle weiterhin bedient, allerdings werden die zeitlichen Abstände zwischen den Fahrten größer. Außerdem sollen längere U-Bahnzüge und Gelenkbusse eingesetzt werden, um mehr Passagiere zu transportieren. Die Maßnahmen sollen ab dem 27. Januar gelten. Sie sind zunächst bis zu den Sommerferien vorgesehen.
Abmoderation:
Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein geht davon aus, dass der Koalitionsvertrag von CDU und SPD am 18. Dezember unterzeichnet werden kann. Die Verhandlungen befänden sich auf der Zielgeraden, es werde nur noch an Details gefeilt. Allerdings müssen Parteitage den Vertrag noch absegnen, bevor er unterschrieben werden kann. Der neue Landtag tritt am 18. Januar erstmals zusammen. Dann soll auch Boris Rhein als Ministerpräsident wiedergewählt werden.