Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

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Weitere Nachrichten im Überblick

Okt. 27, 2023

Studie zu Lebenshaltungskosten — Nachbesserungen bei LKW-Maut gefordert — Abschuss von Wölfen genehmigt
Anmoderation:
Wegen fehlendem Personal wird der Zugverkehr rund um Ludwigshafen und Mannheim am Samstag zwischen 6 und 13 Uhr und am Sonntag zwischen 1 Uhr 30 und 18 Uhr eingestellt. Grund dafür seien die vielen kranken Mitarbeiter in den Stellwerken, teilte die Deutsche Bahn heute mit. Außerdem seien im Bereich Darmstadt-Eberstadt Bauarbeiten notwendig. Alle Bahnkunden sollten sich vor Reiseantritt erkundigen, wann welcher Zug fahre und an welchen Stationen er halte.
Und damit kommen wir zu weiteren kurzen Nachrichten:
Studie zu Lebenshaltungskosten
Frankfurt ist die teuerste Stadt Hessens. Für Wohnen, Lebensmittel und Freizeitaktivitäten müssen die Bürger der Mainmetropole rund 16 Prozent mehr zahlen als im bundesdeutschen Schnitt. Das geht aus einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft und der Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervor. Demnach liegt Frankfurt im bundesweiten Ranking auf Platz 3. In Rheinland-Pfalz ist Mainz die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten. Sie liegen rund 10 Prozent über dem Durchschnitt. Damit ist Mainz bundesweit im oberen Mittelfeld. In beiden Bundesländern liegt es vor allem an den Wohnkosten, ob das Leben in einer Stadt günstig oder teuer ist.
Nachbesserungen bei LKW-Maut gefordert
Der Verband des Verkehrsgewerbes Rheinland mit Sitz in Koblenz kritisiert, dass die LKW-Maut durch einen CO2-Aufschlag zum 1. Dezember teurer wird. Viele Speditionen im nördlichen Rheinland-Pfalz fürchteten um ihre Existenz. Sie könnten die höheren Kosten nicht komplett an ihre Kunden weitergeben. Zudem verlangt der Verband, dass die Bundesregierung die Mehreinnahmen von bis zu 7 Milliarden Euro nicht wie geplant vorrangig in den Schienenverkehr investiert. Auch auf der Straße werde der Güterverkehr in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Darauf müsse die Politik vorbereitet sein.

Abschuss von Wölfen genehmigt
Das Regierungspräsidium Kassel hat zum ersten Mal in Hessen erlaubt, dass zwei der streng geschützten Tiere in der Rhön getötet werden dürfen. Trotz Schutzzäunen hätten die Wölfe mehr als 30 Schafe in Hessen und im angrenzenden Bayern gerissen. Es sei zu erwarten, dass sie weiterhin Nutztiere angreifen würden. Das Regierungspräsidium rief die Halter von Weidetieren in Hessen dazu auf, moderne Schutzzäune zu installieren, um Angriffe von Wölfen zu verhindern.