Im Interview: Ministerpräsidentin Malu Dreyer zu Besuch in Japan
Wir blicken wieder nach Japan. Dort ist die rheinland-pfälzische Malu Dreyer mit einer großen Delegation unterwegs.
Bevor sie nun heute mit dem Flieger Richtung Norden in die Partnerregion Iwate abhob, besuchte sie noch einen wahren Touristenmagneten, die Burg Nijo in Kyoto. Hier residierten einst die Shogune. Sie waren mächtiger als die Kaiser, diese waren nur die formalen Herrscher des Reiches. Die Burg überragte den nahen Palast des Kaisers; oben schlägt unten. Das war damals kaum anders als heutzutage in der Politik.
Markus Appelmann, Moderator: Und nun spreche ich mit der Politikerin, die aktuell in Rheinland Pfalz oben steht; mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die nun in Iwate angekommen ist. Guten Tag, Frau Dreyer.
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz: Guten Tag, Herr Appelmann und ein schönes Hallo nach Mainz.
Appelmann: Künstliche Intelligenz war nahezu das Leitmotiv der Reise. Welche neuen Erkenntnisse haben Sie hier gewonnen?
Dreyer: Zum einen wurden wir wieder bestätigt, dass KI wirklich nutzen kann, um die großen Herausforderungen der heutigen Zeit zu bewältigen. Und das teilen Japan und Rheinland-Pfalz natürlich. Und das andere ist: Wissenschaft ist international und es ist ein schönes, großes Vergnügen zu sehen, wie Rheinland-Pfalz wirklich sehr eng verbunden ist mit Japan.
Appelmann: Frau Dreyer, man hört oft, dass der strenge deutsche Datenschutz die Potenziale der Künstlichen Intelligenz begrenzt. Wie sehen Sie die Chancen, dass Deutschland künftig in der KI-Entwicklung vorne mitspielen kann?
Dreyer: Ich bin der Auffassung, dass wir ohnehin schon sehr gut aufgestellt sind mit unserem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern. Und die sind auch sehr gut verbunden mit Japan, mit der Metropolitan University. Das macht viel Spaß zu sehen, wie die Wissenschaftler zusammenarbeiten. Und wir bekommen ja jetzt gerade ein neues Gesetz auf Bundesebene, das uns stärker erlaubt, auch mit Daten besser umzugehen in der Wissenschaft zum Nutzen der Menschen, zum Beispiel in der Medizin. Das brauchen wir auch. Und wenn das gelingt, werden wir mit Sicherheit auch weltweit ganz vorne mit dabei sein.
Appelmann: Heute sind Sie in der Partnerregion Iwate angekommen: Was erwarten Sie für die Partnerschaft von diesem Besuch?
Dreyer: Zum einen die Vertiefung der Freundschaft, denn sie hält immerhin schon fast 24 Jahre lang. Und zum anderen Natürlich wollen wir auch lernen von deren Katastrophenschutz und auch im Bereich Wiederaufbau. Iwate war sehr stark betroffen vom Tsunami, von dieser schrecklichen Katastrophe. Wir sind betroffen durch die Flutkatastrophe im Ahrtal und auch andere Regionen bei uns im Land. Und wir versprechen uns von diesem Besuch auch, dass wir uns im Katastrophenschutz austauschen und auch da etwas lernen können.
Appelmann: Danke Frau Dreyer für das Interview und viele Grüße nach Japan.
Dreyer: Danke schön und viele Grüße nach Mainz.
Bevor sie nun heute mit dem Flieger Richtung Norden in die Partnerregion Iwate abhob, besuchte sie noch einen wahren Touristenmagneten, die Burg Nijo in Kyoto. Hier residierten einst die Shogune. Sie waren mächtiger als die Kaiser, diese waren nur die formalen Herrscher des Reiches. Die Burg überragte den nahen Palast des Kaisers; oben schlägt unten. Das war damals kaum anders als heutzutage in der Politik.
Markus Appelmann, Moderator: Und nun spreche ich mit der Politikerin, die aktuell in Rheinland Pfalz oben steht; mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die nun in Iwate angekommen ist. Guten Tag, Frau Dreyer.
Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz: Guten Tag, Herr Appelmann und ein schönes Hallo nach Mainz.
Appelmann: Künstliche Intelligenz war nahezu das Leitmotiv der Reise. Welche neuen Erkenntnisse haben Sie hier gewonnen?
Dreyer: Zum einen wurden wir wieder bestätigt, dass KI wirklich nutzen kann, um die großen Herausforderungen der heutigen Zeit zu bewältigen. Und das teilen Japan und Rheinland-Pfalz natürlich. Und das andere ist: Wissenschaft ist international und es ist ein schönes, großes Vergnügen zu sehen, wie Rheinland-Pfalz wirklich sehr eng verbunden ist mit Japan.
Appelmann: Frau Dreyer, man hört oft, dass der strenge deutsche Datenschutz die Potenziale der Künstlichen Intelligenz begrenzt. Wie sehen Sie die Chancen, dass Deutschland künftig in der KI-Entwicklung vorne mitspielen kann?
Dreyer: Ich bin der Auffassung, dass wir ohnehin schon sehr gut aufgestellt sind mit unserem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz in Kaiserslautern. Und die sind auch sehr gut verbunden mit Japan, mit der Metropolitan University. Das macht viel Spaß zu sehen, wie die Wissenschaftler zusammenarbeiten. Und wir bekommen ja jetzt gerade ein neues Gesetz auf Bundesebene, das uns stärker erlaubt, auch mit Daten besser umzugehen in der Wissenschaft zum Nutzen der Menschen, zum Beispiel in der Medizin. Das brauchen wir auch. Und wenn das gelingt, werden wir mit Sicherheit auch weltweit ganz vorne mit dabei sein.
Appelmann: Heute sind Sie in der Partnerregion Iwate angekommen: Was erwarten Sie für die Partnerschaft von diesem Besuch?
Dreyer: Zum einen die Vertiefung der Freundschaft, denn sie hält immerhin schon fast 24 Jahre lang. Und zum anderen Natürlich wollen wir auch lernen von deren Katastrophenschutz und auch im Bereich Wiederaufbau. Iwate war sehr stark betroffen vom Tsunami, von dieser schrecklichen Katastrophe. Wir sind betroffen durch die Flutkatastrophe im Ahrtal und auch andere Regionen bei uns im Land. Und wir versprechen uns von diesem Besuch auch, dass wir uns im Katastrophenschutz austauschen und auch da etwas lernen können.
Appelmann: Danke Frau Dreyer für das Interview und viele Grüße nach Japan.
Dreyer: Danke schön und viele Grüße nach Mainz.









