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Ex-AWO-Chef Richter verurteilt
Das hessische Landesarbeitsgericht hat den früheren Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt Frankfurt, Jürgen Richter, unter anderem wegen hoher unrechtmäßig gezahlter Honorare verurteilt. Richter muss rund 1,8 Millionen Euro Schadensersatz an den Wohlfahrtsverband zahlen.
Petra Rossbrey, Präsidiumsvorsitzende AWO Frankfurt
„Das ist ein ganz wichtiger Schritt in der Aufarbeitung dieser Richter-Machenschaften. Das ist gerade für unsere Mitglieder und die Mitarbeiter, die durch den Vertrauensbruch der Richter-Machenschaften richtig bitteres Lehrgeld gezahlt haben, eine Genugtuung, dass sie gemerkt haben, Jürgen Richter kommt nicht davon.“
Gegen die Entscheidung kann beim Bundesarbeitsgericht Beschwerde eingelegt werden.
Zweiter Prozess wegen Schießerei
Weil sie beim Eintreiben von Geld acht Schüsse mitten in der Frankfurter Innenstadt abgegeben haben sollen, müssen sich ab heute zwei Männer erneut vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Die Anklage wirft ihnen versuchten Totschlag und schwere räuberische Erpressung vor. Sie räumten ein, am Tattag eine Schusswaffe mitgeführt zu haben. Sie hätten aber niemanden töten wollen. Die Schießerei in der Nähe der Einkaufsstraße Zeil hatte im Mai 2019 einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Die Angeklagten wurden bereits 2020 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil aber auf.
Bilanz der Weinlese
Nach einer ungewöhnlich schnellen Weinlese in diesem Jahr erwartet das Deutsche Weininstitut im rheinland-pfälzischen Bodenheim große regionale Unterschiede bei den Erträgen. Die zwei größten deutschen Weinanbaugebiete Rheinhessen und die Pfalz kämen auf etwa je 2,5 Millionen Hektoliter Weinmost. Das liege im zehnjährigen Mittel. An der Mosel lägen die Erträge 4 Prozent unter dem Durchschnitt, im hessischen Rheingau dagegen bei einem Plus von 6 Prozent.
Abmoderation:
Unbekannte haben in Darmstadt etwa 400 Meter Kupfer-Kabel gewaltsam aus der Tiefgarage eines Rohbaus gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, seien die bereits verlegten Starkstromkabel im Zeitraum zwischen dem 14. und 17. Oktober herausgeschnitten worden. Die Kabel hatten einen Gesamtwert von etwa 13.000 Euro. Wie genau die Täter in dieTiefgarage gelangten, ist laut Polizei noch unklar.









