Weitere Nachrichten im Überblick
Anmoderation:
Das traditionsreiche Schuh-Unternehmen Birkenstock geht an die New Yorker Börse! Finanzkreise schätzen, dass das Unternehmen mit Hauptsitz in Linz am Rhein mit rund neun Milliarden Dollar bewertet werden könnte. Birkenstock will die Aktien zu einem Preis von 46 Dollar je Papier anbieten.
Und damit zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages.
Wrack mit Leiche geborgen
Spezialtauchern aus Mainz und Koblenz ist es gestern Abend gelungen, das Wrack des abgestürzten Gyrokopters mit dem toten Piloten im Cockpit an das Ufer des Laacher Sees in der Eifel zu bringen. Die Unfallursache ist weiterhin unklar. Die Leiche des 58-Jährigen aus Mainz wird jetzt obduziert. Außerdem wird ein Gutachter den Gyrokopter untersuchen. Das Fluggerät war am Montag in den Laacher See gestürzt und schnell untergegangen. Spaziergänger konnten eine 33-jährige Passagierin leicht verletzt aus dem Wasser retten. Der Pilot wurde zunächst vermisst. Das Wrack mit seiner Leiche wurde schließlich in 37 Metern Tiefe gefunden.
Immer mehr Geldautomaten gesprengt
In Rheinland-Pfalz wurden in diesem Jahr von Januar bis September 39 Geldautomaten gesprengt. Das waren fünf mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Wegen der steigenden Zahlen hat das Bundeskriminalamt in Wiesbaden die Banken dringend aufgefordert, die gemeinsam beschlossenen Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Die deutsche Polizeigewerkschaft Rheinland-Pfalz sieht auch die Politik in der Pflicht. Der Gesetzgeber müsse den Banken und Sparkassen Vorgaben für die Sicherung der Geldautomaten machen. Zudem müssten die Polizisten besser ausgerüstet werden, um die sehr gut organisierten kriminellen Banden bekämpfen zu können.
Kommunen wollen alle Bußgelder behalten
Auf Initiative der Stadt Wiesbaden haben insgesamt 11 größere hessische Städte bei Ministerpräsident Boris Rhein beantragt, die Bußgeldverfahren neu zu regeln. Sie wollen künftig die Verfahren selbst bearbeiten und die Einnahmen in vollem Umfang behalten. Bislang ist die zentrale Bußgeldstelle in Kassel dafür zuständig. Das Land behält für diese Dienstleistung 60 Prozent der Einnahmen. Sie lagen im vergangenen Jahr bei rund 89 Millionen Euro. Durch die aktuelle Regelung hat die Stadt Wiesbaden 2022 nach eigenen Angaben rund 2 Millionen Euro an das Land abgeben müssen.









