Weitere Nachrichten im Überblick vom 06.09.2023
Anmoderation:
Ein 34 Jahre alter Mann ist heute Morgen im Hanauer Stadtteil Großauheim nieder-geschossen worden. Die Polizei fand das Opfer mit blutenden Beinverletzungen vor. Laut Angaben des Mannes habe ein etwa ein Meter achtzig großer, maskierter Unbekannter auf ihn geschossen und sei dann in einem VW Golf geflüchtet. Die Polizei sucht nun mögliche Zeugen der Tat. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten ins Krankenhaus.
Und nun zu weiteren kurzen Nachrichten des Tages.
Trierer Bischof akzeptiert Urteil
Das Arbeitsgericht Trier hat heute entschieden, dass Bischof Stephan Ackermann 20.000 Euro Schmerzensgeld an ein traumatisiertes Missbrauchsopfer zahlen muss. Die Frau ist Mitarbeiterin des Bistums und unter einem Pseudonym bekannt. Sie hatte Ackermann verklagt, weil er bei einer Veranstaltung ihren richtigen Namen genannt hatte. Laut Urteil hat der Bischof damit die Persönlichkeitsrechte der Frau verletzt. Ackermann war trotz einer Anordnung des Gerichts nicht persönlich zur Urteilsverkündung erschienen. Er ließ sich von einem bevollmächtigten Juristen vertreten.
Wintershall Dea baut Stellen ab
Der Kasseler Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea hat neue umfangreiche Sparmaßnahmen angekündigt. Er will seine Kosten wegen der sinkenden Gas- und Ölpreise jährlich um 200 Millionen Euro verringern. Von den weltweit mehr als 2000 Stellen sollen rund 500 gestrichen werden, die meisten davon in Deutschland. Die Zentrale in Hamburg wird aufgegeben, künftig ist Kassel der alleinige Verwaltungssitz. Wintershall Dea gehört zu gut zwei Dritteln zum Ludwigshafener Chemiekonzern BASF.
Termin für Börsengang festgelegt
Der Mainzer Spezialglashersteller Schott will seine Pharmasparte bis Ende des Jahres an die Frankfurter Börse bringen. Der Konzern soll aber Mehrheitseigentümer der Sparte bleiben. Schott Pharma stellt unter anderem Ampullen und Glasflaschen für den Medizinbereich her. Die Sparte profitiert von dem starken Absatz bei Medikamenten, die durch Injektion verabreicht werden. Der Börsengang soll Schott Pharma einen besseren Zugang zum Kapitalmarkt und zu Finanzierungsmitteln bringen.
Hessentag teurer als erwartet
Der diesjährige Hessentag in Pfungstadt hat 13,3 Millionen Euro gekostet, 2,7 Millionen Euro mehr als veranschlagt. Nach Angaben der Stadt lag das unter anderem an den Kosten für den Sicherheitsdienst, für die Gastronomie und den gestiegenen Energiepreisen. Sie werde jetzt mit der Landesregierung klären, welchen Teil der Kosten die Stadt tragen müsse und wieviel das Land übernehme. Zuvor war das Budget für das Landesfest in diesem Jahr bereits erhöht worden.









