Weitere Nachrichten im Überblick vom 04.09.2023
Anmoderation:
Und jetzt kommen wir zu einem Aufruf der Kriminalpolizei Trier. Gesucht wird dieser Mann wegen des Verdachts einer schweren Körperverletzung. Er soll einem anderen Mann während einer Auseinandersetzung lebensbedrohliche Stich-Verletzungen zugefügt haben. Daraufhin soll er geflohen sein. Er hat eine dunkle Hautfarbe, dunkle kurze Haare, ist ca. 20-30 Jahre alt. Er war mit einem roten T-Shirt mit weißer Aufschrift und einer kurzen Jeanshose bekleidet. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.
Und jetzt schauen wir auf die kurzen Nachrichten des Tages.
DGB für Industriestrompreis
Der Deutsche Gewerkschaftsbund Rheinland-Pfalz setzt sich dafür ein, dass der Strompreis für Industrieunternehmen gesenkt wird. In Rheinland-Pfalz hingen hunderttausende Arbeitsplätze an der energieintensiven Industrie. Die Unternehmen müssten auch weiterhin international wettbewerbsfähig bleiben. Allerdings dürfe der Staat den Strompreis nur vorübergehend subventionieren. Die Maßnahme solle der Industrie Zeit geben, in klimaneutrale Produktion und Energieversorgung zu investieren. Bei der Finanzierung des Industriestrompreises müsse zudem gewährleistet sein, dass die Strompreise für andere Verbraucher nicht steigen.
Brandschutz deutlich teurer
Das Land Hessen hat seine Förderung für die Feuerwehren im Haushalt für dieses Jahr um sieben Prozent auf 46 Millionen Euro angehoben. Das geht aus einer Antwort von Innenminister Peter Beuth auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor. Allerdings seien die enormen Preissteigerungen beim Brandschutz bei der Haushaltsplanung nicht vorhersehbar gewesen. In diesem Jahr gebe es keinen Spielraum mehr, die Fördersumme noch einmal zu erhöhen, ohne dass die Mittel an anderer Stelle eingespart werden müssten. Für 2024 stünden dann 47 Millionen Euro zur Verfügung.
Sehr gutes Erntejahr erwartet
Die Winzer in Deutschland rechnen in diesem Jahr mit einer wesentlich besseren Weinernte als 2022. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitteilte, werde die Menge voraussichtlich bei fast 10 Millionen Hektolitern Weinmost liegen. Das seien rund neun Prozent mehr als im Vorjahr. Es habe fast überall genug geregnet und keine größeren Unwetterschäden gegeben. Vor allem an der Mosel, in der Pfalz und in Rheinhessen erwarteten die Winzer deutliche Steigerungen. Nur im Rheingau gebe es leichte Einbußen.
Schnakenbekämpfer erneut im Einsatz
Kurz vor dem Saisonende muss die Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage noch einmal gegen die Stechmücken am Oberrhein vorgehen. Die Larven der Auwald-Stechmücken würden sich bei dem derzeit warmen Wetter schnell entwickeln. Eine zügige Bekämpfung sei daher wichtig. Dazu sei auch ein Helikopter von Baden-Württemberg bis nach Walluf in Hessen unterwegs. Die Experten setzen einen biologischen Wirkstoff ein, der die Larven der Stechmücken tötet.
Abmoderation:
Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn ist in Frankfurt durch einen Stromschlag lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, erlitt der Mann den Stromschlag bei Arbeiten an einer Oberleitung. Wie es dazu kommen konnte, dass die Leitung trotz der geplanten Arbeiten Strom führte, sei jetzt Gegenstand der Ermittlungen. Drei weitere Bahnmitarbeiter erlitten einen Schock.









