Ehrenamtliche Dorfprojekte ausgezeichnet
In Nordhessen gibt es viele kleine Gemeinden, die auf finanzielle Hilfe des Landes angewiesen sind, wenn es um die Verschönerung ihres Dorfes geht. Heute gab es Schecks vom Land – wir waren dabei und fragen uns: Bringt dieses Gießkannenprinzip überhaupt etwas?
Die ersten Tropfen aus der Gießkanne des Landes erhält das 125-Seelen-Dorf Vöhl-Niederorke. Hier werden die Kosten für ein Vordach des Gemeinschaftshauses übernommen. Mit Hilfe eines Förderbescheids des hessischen Finanzministeriums in Höhe von 5.000 Euro.
Über das Geld freut man sich, auch wenn allen klar ist, dass das ohne die Initiative der Dorfgemeinschaft nicht möglich gewesen wäre.
Rainer Groß, Vorsitzender „Wir im Orketal e.V.“
„Es geht nur über die Dorfgemeinschaft. Das Miteinander und dass wir Zusammenhalten, um die kleine Dorfgemeinschaft auch am Leben zu erhalten. Das ist eine ganz wichtige Aufgabe, die wir hier auch als Vereinsgemeinschaft auch über den Verein ‚Wir im Orketal‘ über den Verein hinaus auch Leben wollen.“
Beim Förderprogramm „Starke Dörfer“ können sich engagierte Gemeinden mit ihren Projekten an das Land Hessen wenden. Dort wird dann entschieden, welche Initiativen mit bis zu 5.000 Euro unterstützt werden.
Von 2018 bis heute haben so ca. 750 Projekte profitiert, insgesamt gab es vom Land dafür rund 2,8 Millionen Euro.
Auch Wetterburg, ein Stadtteil von Bad Arolsen, bekommt Geld aus der Gießkanne und zwar für eine neue Schaukel. Im Vergleich zu den Projekten, die der kleine Ort in Eigenregie bereits gestemmt hat, eine minimale Anschaffung.
Gerd Frese (CDU), Ortsvorsteher Wetterburg
„Und trotzdem sind diese kleinen Sachen, die man, sag‘ ich ganz ehrlich, als Ehrenamtlicher mitnehmen sollte, auch etwas, was dazu beiträgt, Lebensqualität zu schaffen und es auch unkomplizierter, diesen Antrag zu stellen, bekommt man ihn genehmigt, kann man doch relativ gut und schnell die Maßnehmen umsetzten und das war für uns wichtig.“
Die Idee hinter dem Programm: unkompliziert und schnell an kleinere Summen kommen.
Wir haben Finanzstaatssekretär Martin Worms, der die Förderbescheide heute verteilen darf, gefragt, wie viel Symbolpolitik da eigentlich drinsteckt. Und ob dieses Gießkannen-Prinzip denn wirklich etwas bringt? Er sagt ganz klar: Ja!
Martin Worms (parteilos), Staatssekretär Finanzministerium Hessen
„Denn wir wollen nicht wenige großformatige Maßnahmen unterstützen, sondern möglichst breit den ländlichen Raum und das bedingt einfach die Gießkanne. Mehr geht natürlich immer, das ist klar, aber es ist auch mehr als ein Symbol, denn es hilft wirklich“
Die Menschen, die wir heute in den Dörfern getroffen haben, würden das wohl unterschreiben. Die neue Seilbahn in Waldeck kommt – wie man sieht – sehr gut an.
Wenn auch ihr hessisches Dorf vom Förderprogramm profitieren möchte – die Anmeldefrist beim Finanzministerium läuft noch bis Ende September.
Die ersten Tropfen aus der Gießkanne des Landes erhält das 125-Seelen-Dorf Vöhl-Niederorke. Hier werden die Kosten für ein Vordach des Gemeinschaftshauses übernommen. Mit Hilfe eines Förderbescheids des hessischen Finanzministeriums in Höhe von 5.000 Euro.
Über das Geld freut man sich, auch wenn allen klar ist, dass das ohne die Initiative der Dorfgemeinschaft nicht möglich gewesen wäre.
Rainer Groß, Vorsitzender „Wir im Orketal e.V.“
„Es geht nur über die Dorfgemeinschaft. Das Miteinander und dass wir Zusammenhalten, um die kleine Dorfgemeinschaft auch am Leben zu erhalten. Das ist eine ganz wichtige Aufgabe, die wir hier auch als Vereinsgemeinschaft auch über den Verein ‚Wir im Orketal‘ über den Verein hinaus auch Leben wollen.“
Beim Förderprogramm „Starke Dörfer“ können sich engagierte Gemeinden mit ihren Projekten an das Land Hessen wenden. Dort wird dann entschieden, welche Initiativen mit bis zu 5.000 Euro unterstützt werden.
Von 2018 bis heute haben so ca. 750 Projekte profitiert, insgesamt gab es vom Land dafür rund 2,8 Millionen Euro.
Auch Wetterburg, ein Stadtteil von Bad Arolsen, bekommt Geld aus der Gießkanne und zwar für eine neue Schaukel. Im Vergleich zu den Projekten, die der kleine Ort in Eigenregie bereits gestemmt hat, eine minimale Anschaffung.
Gerd Frese (CDU), Ortsvorsteher Wetterburg
„Und trotzdem sind diese kleinen Sachen, die man, sag‘ ich ganz ehrlich, als Ehrenamtlicher mitnehmen sollte, auch etwas, was dazu beiträgt, Lebensqualität zu schaffen und es auch unkomplizierter, diesen Antrag zu stellen, bekommt man ihn genehmigt, kann man doch relativ gut und schnell die Maßnehmen umsetzten und das war für uns wichtig.“
Die Idee hinter dem Programm: unkompliziert und schnell an kleinere Summen kommen.
Wir haben Finanzstaatssekretär Martin Worms, der die Förderbescheide heute verteilen darf, gefragt, wie viel Symbolpolitik da eigentlich drinsteckt. Und ob dieses Gießkannen-Prinzip denn wirklich etwas bringt? Er sagt ganz klar: Ja!
Martin Worms (parteilos), Staatssekretär Finanzministerium Hessen
„Denn wir wollen nicht wenige großformatige Maßnahmen unterstützen, sondern möglichst breit den ländlichen Raum und das bedingt einfach die Gießkanne. Mehr geht natürlich immer, das ist klar, aber es ist auch mehr als ein Symbol, denn es hilft wirklich“
Die Menschen, die wir heute in den Dörfern getroffen haben, würden das wohl unterschreiben. Die neue Seilbahn in Waldeck kommt – wie man sieht – sehr gut an.
Wenn auch ihr hessisches Dorf vom Förderprogramm profitieren möchte – die Anmeldefrist beim Finanzministerium läuft noch bis Ende September.









