Weitere Nachrichten im Überblick
Schwierige Zeiten für Pflegeeinrichtungen — Stada wächst weiter — LKW-Fahrer beauftragen Vermittler
Anmoderation:
In der Affäre um einen gefälschten Parkausweis hat das Amtsgericht Wiesbaden gegen den SPD-Landtagsabgeordneten Marius Weiß einen Strafbefehl erlassen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft unterschrieb eine Richterin einen Strafbefehl über 80 Tagessätze zu jeweils 160 Euro. Damit gilt der Parlamentarier als nicht vorbestraft. Eine Eintragung ins Führungszeugnis erfolgt erst ab 90 Tagessätzen. Marius Weiß hatte im Juni gestanden, dass er einen Parkausweis für das Landtagsgelände rechtswidrig kopiert hatte und hatte dafür um Entschuldigung gebeten. Heute teilt er mit, er habe den Strafbefehl noch nicht erhalten. Er werde ihn aber ohne Wenn und Aber akzeptieren. Und damit zu weiteren Nachrichten des Tages.
Schwierige Zeiten für Pflegeeinrichtungen
In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben in Hessen 38 Pflegeinrichtungen ihren Betrieb eingestellt. Nach Angaben des Sozialministeriums betraf das vor allem Altenheime und Tagespflegeeinrichtung. In 17 Fällen sei der Grund für die Schließung Insolvenz oder fehlende Wirtschaftlichkeit gewesen. Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe erwartet noch weitere Pleiten, wenn sich die Rahmenbedingungen für die Heimbetreiber nicht ändern. Die Pflegeinrichtungen könnten weder die Preise erhöhen, noch hätten sie Einfluss auf die Zuschüsse oder auf die Bürokratie. Dabei gebe es jetzt schon zu wenige Heimplätze und der Bedarf steige.
Stada wächst weiter
Der hessische Arzneimittelhersteller Stada hat seinen Umsatz in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf rund 2 Milliarden Euro gesteigert. Wie das Unternehmen heute in Bad Vilbel mitteilte, waren das 16 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Gewinn wuchs um fast acht Prozent auf rund 180 Millionen Euro. Vor allem das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten legte deutlich zu. Stada hat einige frei verkäufliche Produkte neu eingeführt und Marken des Pharmaunternehmens Sanofi übernommen.
LKW-Fahrer beauftragen Vermittler
Vier Wochen nach dem Beginn des neuen Streiks auf der Autobahnraststätte Gräfenhausen bei Darmstadt haben die LKW-Fahrer aus Osteuropa und Zentralasien einen Vermittler beauftragt. Edwin Atema von der europäischen Transportarbeitergewerkschaft soll ihre Lohnforderungen gegenüber dem polnischen Arbeitgeber vertreten. Er hatte bereits beim ersten Streik in Gräfenhausen für LKW-Fahrer derselben Spedition verhandelt. Im aktuellen Ausstand gibt es seit Wochen keine Gespräche mehr zwischen den beiden Seiten. Nach Angaben von Atema haben mittlerweile alle Streikenden Kündigungsschreiben erhalten, auf denen auch ihre Unterschriften ständen. Diese seien aber gefälscht.
Anmoderation:
In der Affäre um einen gefälschten Parkausweis hat das Amtsgericht Wiesbaden gegen den SPD-Landtagsabgeordneten Marius Weiß einen Strafbefehl erlassen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft unterschrieb eine Richterin einen Strafbefehl über 80 Tagessätze zu jeweils 160 Euro. Damit gilt der Parlamentarier als nicht vorbestraft. Eine Eintragung ins Führungszeugnis erfolgt erst ab 90 Tagessätzen. Marius Weiß hatte im Juni gestanden, dass er einen Parkausweis für das Landtagsgelände rechtswidrig kopiert hatte und hatte dafür um Entschuldigung gebeten. Heute teilt er mit, er habe den Strafbefehl noch nicht erhalten. Er werde ihn aber ohne Wenn und Aber akzeptieren. Und damit zu weiteren Nachrichten des Tages.
Schwierige Zeiten für Pflegeeinrichtungen
In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben in Hessen 38 Pflegeinrichtungen ihren Betrieb eingestellt. Nach Angaben des Sozialministeriums betraf das vor allem Altenheime und Tagespflegeeinrichtung. In 17 Fällen sei der Grund für die Schließung Insolvenz oder fehlende Wirtschaftlichkeit gewesen. Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe erwartet noch weitere Pleiten, wenn sich die Rahmenbedingungen für die Heimbetreiber nicht ändern. Die Pflegeinrichtungen könnten weder die Preise erhöhen, noch hätten sie Einfluss auf die Zuschüsse oder auf die Bürokratie. Dabei gebe es jetzt schon zu wenige Heimplätze und der Bedarf steige.
Stada wächst weiter
Der hessische Arzneimittelhersteller Stada hat seinen Umsatz in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf rund 2 Milliarden Euro gesteigert. Wie das Unternehmen heute in Bad Vilbel mitteilte, waren das 16 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Gewinn wuchs um fast acht Prozent auf rund 180 Millionen Euro. Vor allem das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten legte deutlich zu. Stada hat einige frei verkäufliche Produkte neu eingeführt und Marken des Pharmaunternehmens Sanofi übernommen.
LKW-Fahrer beauftragen Vermittler
Vier Wochen nach dem Beginn des neuen Streiks auf der Autobahnraststätte Gräfenhausen bei Darmstadt haben die LKW-Fahrer aus Osteuropa und Zentralasien einen Vermittler beauftragt. Edwin Atema von der europäischen Transportarbeitergewerkschaft soll ihre Lohnforderungen gegenüber dem polnischen Arbeitgeber vertreten. Er hatte bereits beim ersten Streik in Gräfenhausen für LKW-Fahrer derselben Spedition verhandelt. Im aktuellen Ausstand gibt es seit Wochen keine Gespräche mehr zwischen den beiden Seiten. Nach Angaben von Atema haben mittlerweile alle Streikenden Kündigungsschreiben erhalten, auf denen auch ihre Unterschriften ständen. Diese seien aber gefälscht.









