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Weitere Nachrichten im Überblick

Juli 26, 2023

Weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und Hessen im Überblick.
LKW-Streik weitet sich aus
Auf der Raststätte Gräfenhausen an der A5 bei Weiterstadt sind mittlerweile 120 Lastwagen einer polnischen Speditionsfirma Mazur gestrandet. Die Fahrer – größtenteils Georgier und Usbeken – sind in einen Streik getreten, da ihnen ihr Chef kein Gehalt auszahlt. Das könne nicht geduldet werden, sagt der Deutsche Gewerkschaftsbund.
Michael Rudolph, Vorsitzender DGB Hessen-Thüringen: „Wenn Spediteure mehrfach auffallen mit solchen Praktiken und auch mafiösem Verhalten, wie hier im Frühjahr, dass sie die Transportlizenz in Europa verlieren. Ich erwarte, dass der Bundesverkehrsminister sich deswegen auch mit seinem polnischen Amtskollegen in Verbindung setzt und sich genau dafür einsetzt.“
Der Rastplatz Gräfenhausen West ist mittlerweile so überfüllt, dass die Polizei die Zufahrt beschränken musste. Auch auf dem Rastplatz auf der anderen Seite der Autobahn sammeln sich deshalb nun LKW. Die Polizei rechnet weiterhin mit einer Zunahme an streikenden Fahrern. Bereits im April hatten rund 60 Fahrer desselben Unternehmens wochenlang gestreikt, um ihre Lohnforderungen durchzusetzen. Wie lange der Streik diesmal dauern wird, lässt sich nicht absehen.
Oldtimer-Werkstatt ausgebrannt
Ein Brand in Hosenfeld in Osthessen hat gestern Abend für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt.  Im Ortsteil Hainzell war eine Scheune in Brand geraten. 120 Einsatzkräfte konnten den Brand schnell eindämmen und ein Übergreifen der Flammen auf Wohngebäude verhindern. 3 Personen erlitten jedoch eine Rauchgasvergiftung. Brandursache könnten möglicherweise Schweißarbeiten sein. Laut Feuerwehr wurden in der Scheune Oldtimer repariert sowie Kraftstoffe, Reifen und Gasflaschen gelagert. Bei den Löscharbeiten war es zu einer großen Explosion gekommen. Der Sachschaden wird auf 250.000 Euro geschätzt.
Deutsche Bank legt Quartalszahlen vor
Im zweiten Quartal dieses Jahres hat die Deutsche Bank mit Sitz in Frankfurt 763 Millionen Euro Gewinn erzielt. Das sind 27 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gründe für den Gewinnrückgang  sind die Kosten für den Konzernumbau, Rechtsstreitigkeiten und die Erhöhung der Rücklagen. Vorstandschef Christian Sewing sieht das Institut dennoch auf einem guten Weg; im gesamten ersten Halbjahr habe die Bank mit fast 3,3 Milliarden Euro den höchsten Vorsteuergewinn seit 2011 erzielt.