Hitzeaktionsplan für Rheinland-Pfalz
Fast jeder Sommer ist ein neuer Hitze-Rekord-Sommer. Anfang des Monats erlebte die Welt nach vorläufigen Daten die wohl heißeste Woche seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Hitze, die neben der Umwelt auch den Menschen belastet. Im vergangenen Jahr starben in Deutschland hitzebedingt etwa 4.500 Menschen. Zum besseren Schutz erarbeitet die rheinland-pfälzische Landesregierung – als zweites Bundesland nach Hessen – nun einen Hitze-Aktions-Plan.
Eine Möglichkeit zur Abkühlung plätschert direkt vor dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium.
Weitere Tipps gegen Hitze präsentiert die neue Internetseite hitze.rlp.de. Sie ist ein Teil des Hitzeaktionsplans, der bis 2025 fertig sein soll.
Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz
„Es geht darum, Maßnahmen die nötig sind, transparent zu machen, die wir eigentlich alle wissen müssten, aber vielleicht nicht ganz präsent haben. Das fängt an mit ausreichend trinken und für luftige Kleidung sorgen, das geht aber auch weiter, dass ich vielleicht körperliche Tätigkeiten in die Morgen- und Abendstunden verlege. Es geht aber auch darum, deutlich zu machen, was es für Fördermöglichkeiten gibt, z.B. für Kommunen auch zu sagen, ich baue meine Städte so um, dass es mehr Stadtgrün gibt oder verschattete Plätze.“
Für Städte, Gemeinden und Unternehmen bleibt der Plan zunächst bei Empfehlungen und keinen Verpflichtungen. Keine staatlich verordnete Siesta also.
Alexander Schweitzer (SPD), Arbeitsminister Rheinland-Pfalz
„Wo Arbeitgeber die über Arbeitskräfte oder Fachkräftemangel klagen natürlich auch wissen, da, wo ihre Beschäftigten im Außenbereich sind – in der Gastronomie, in der Landwirtschaft, im Baugewerbe – da muss man die Hitze jetzt einfach auch mit einplanen, wenn’s darum geht, gute Arbeit zu organisieren.“
Laut dem Sozialminister sei die gesamte Gesellschaft gefragt, damit Verhaltenstipps und Hitzewarnungen auch ältere, kranke, pflegebedürftige oder wohnungslose Menschen erreichen.
Die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes sollen laut neuem Aktionsplan zukünftig über die einzelnen Bereiche der Landesregierung beispielsweise an Pflegeheime weitergegeben werden.
Zu wenig, sagt die Landespflegekammer und fordert schnelle und effektive Maßnahmen, bereits für diesen Sommer.
Patientenvertreter fordern außerdem bei Neubauten klare baurechtliche Vorgaben, um höchstens 25 Grad, zum Beispiel in Krankenhäusern sicherzustellen.
Ob zusätzliche Grünflächen, Verbot von Schottergärten oder bessere Hitzedämmung: Einzelne Kommunen wie Worms oder Trier gehen in ihren eigenen, schon vorhandenen oder noch geplanten Hitzekonzepten bereits weiter als das Land.
Eine Möglichkeit zur Abkühlung plätschert direkt vor dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium.
Weitere Tipps gegen Hitze präsentiert die neue Internetseite hitze.rlp.de. Sie ist ein Teil des Hitzeaktionsplans, der bis 2025 fertig sein soll.
Clemens Hoch (SPD), Gesundheitsminister Rheinland-Pfalz
„Es geht darum, Maßnahmen die nötig sind, transparent zu machen, die wir eigentlich alle wissen müssten, aber vielleicht nicht ganz präsent haben. Das fängt an mit ausreichend trinken und für luftige Kleidung sorgen, das geht aber auch weiter, dass ich vielleicht körperliche Tätigkeiten in die Morgen- und Abendstunden verlege. Es geht aber auch darum, deutlich zu machen, was es für Fördermöglichkeiten gibt, z.B. für Kommunen auch zu sagen, ich baue meine Städte so um, dass es mehr Stadtgrün gibt oder verschattete Plätze.“
Für Städte, Gemeinden und Unternehmen bleibt der Plan zunächst bei Empfehlungen und keinen Verpflichtungen. Keine staatlich verordnete Siesta also.
Alexander Schweitzer (SPD), Arbeitsminister Rheinland-Pfalz
„Wo Arbeitgeber die über Arbeitskräfte oder Fachkräftemangel klagen natürlich auch wissen, da, wo ihre Beschäftigten im Außenbereich sind – in der Gastronomie, in der Landwirtschaft, im Baugewerbe – da muss man die Hitze jetzt einfach auch mit einplanen, wenn’s darum geht, gute Arbeit zu organisieren.“
Laut dem Sozialminister sei die gesamte Gesellschaft gefragt, damit Verhaltenstipps und Hitzewarnungen auch ältere, kranke, pflegebedürftige oder wohnungslose Menschen erreichen.
Die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes sollen laut neuem Aktionsplan zukünftig über die einzelnen Bereiche der Landesregierung beispielsweise an Pflegeheime weitergegeben werden.
Zu wenig, sagt die Landespflegekammer und fordert schnelle und effektive Maßnahmen, bereits für diesen Sommer.
Patientenvertreter fordern außerdem bei Neubauten klare baurechtliche Vorgaben, um höchstens 25 Grad, zum Beispiel in Krankenhäusern sicherzustellen.
Ob zusätzliche Grünflächen, Verbot von Schottergärten oder bessere Hitzedämmung: Einzelne Kommunen wie Worms oder Trier gehen in ihren eigenen, schon vorhandenen oder noch geplanten Hitzekonzepten bereits weiter als das Land.









