CDU wählt Boris Rhein zum Spitzenkandidaten
In Darmstadt fand am Wochenende der Parteitag der Hessen-CDU statt und Ministerpräsident Boris Rhein wurde zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl gekürt.
Der Landesparteitag in Darmstadt, er war voll und ganz auf ihn zugeschnitten. 100% der Stimmen für Boris Rhein. Die Stimmung fast ausgelassen. Da stören auch nicht die technischen Schwierigkeiten zu Beginn von Rheins Rede.
Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident Hessen
„Dieses Rednerpult verselbständigt sich. Ich hab‘ doch die große Bitte, dass ihr da oben die Finger davon lasst. Ich kann das schon selbst steuern. Dankeschön. Dankeschön.“
Ansonsten läuft es. Für Rhein und die CDU, die seit fast 25 Jahren in Hessen regiert. Die Christdemokraten wollen „Hessen weiter führen“, so der Slogan. Rhein wirbt mit Wahlversprechen: finanzielle Hilfe für Familien beim Hauskauf, eine kostenfreie Meisterausbildung, Fußfesseln für Frauenschläger, ein eigenes Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Forst und Jagd. Jagd machen will Rhein auf den Wolf, der sich in Hessen ausbreite und deshalb seinen Schutzstatus verlieren soll. Rhein selbst ist – politisch gesehen – der Gejagte, seit er vor einem Jahr das Amt als Regierungschef übernommen hat. Er kontert die Aussage von SPD-Spitzenkandidatin Nancy Faeser, die Rhein auf ihrem Parteitag einen „Grüßaugust“ genannt hatte, der sich oft auf Jahrmärkten aufhalte.
Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen
„Ich kann Ihnen dazu sagen: Ja, in der Tat bin ich auf Jahrmärkten unterwegs. Und zwar wir sind vor allem draußen bei den Leuten. Ja, auf den Jahrmärkten. Ja, auf den Festen. Und genau da gehören wir hin. Uns anhören, was die Probleme sind. Mit den Menschen sprechen. Sich um ihre Sorgen kümmern. Sich um ihre Nöte kümmern. Das ist die Politik der CDU. So arbeiten Christdemokraten. Wir sind nicht abgehoben.“
Minutenlange Standing Ovations schon während der Rede. Den grünen Koalitionspartner lässt Rhein hingegen nahezu ungeschoren davonkommen. Dafür eine Ansage an die in Umfragen zuletzt starke AfD. Ihr will Rhein politische Inhalte entgegensetzen.
Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen
„Klare Antworten auf die Fragen, die Menschen auf den Nägeln brennen. Beispielsweise bei der Zuwanderung, beispielsweise bei der Staatsangehörigkeit, beispielsweise beim Verbrenner-Aus oder bei so vielen anderen Fragen sind das beste Mittel gegen die AfD. Gute Politik ist das beste Mittel gegen die AfD. Keine Politik mit Streit so wie auf Bundesebene.“
Einigkeit statt Streit. Es ist das Zeichen, das die CDU von ihrem Parteitag aus versenden will. Und auch wenn Boris Rhein den guten Umfragen keinen Glauben schenken will, mit einer Gewissheit kann der Ministerpräsident in den Wahlkampf starten: Er hat seine Partei hinter sich.
Der Landesparteitag in Darmstadt, er war voll und ganz auf ihn zugeschnitten. 100% der Stimmen für Boris Rhein. Die Stimmung fast ausgelassen. Da stören auch nicht die technischen Schwierigkeiten zu Beginn von Rheins Rede.
Boris Rhein, CDU, Ministerpräsident Hessen
„Dieses Rednerpult verselbständigt sich. Ich hab‘ doch die große Bitte, dass ihr da oben die Finger davon lasst. Ich kann das schon selbst steuern. Dankeschön. Dankeschön.“
Ansonsten läuft es. Für Rhein und die CDU, die seit fast 25 Jahren in Hessen regiert. Die Christdemokraten wollen „Hessen weiter führen“, so der Slogan. Rhein wirbt mit Wahlversprechen: finanzielle Hilfe für Familien beim Hauskauf, eine kostenfreie Meisterausbildung, Fußfesseln für Frauenschläger, ein eigenes Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Forst und Jagd. Jagd machen will Rhein auf den Wolf, der sich in Hessen ausbreite und deshalb seinen Schutzstatus verlieren soll. Rhein selbst ist – politisch gesehen – der Gejagte, seit er vor einem Jahr das Amt als Regierungschef übernommen hat. Er kontert die Aussage von SPD-Spitzenkandidatin Nancy Faeser, die Rhein auf ihrem Parteitag einen „Grüßaugust“ genannt hatte, der sich oft auf Jahrmärkten aufhalte.
Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen
„Ich kann Ihnen dazu sagen: Ja, in der Tat bin ich auf Jahrmärkten unterwegs. Und zwar wir sind vor allem draußen bei den Leuten. Ja, auf den Jahrmärkten. Ja, auf den Festen. Und genau da gehören wir hin. Uns anhören, was die Probleme sind. Mit den Menschen sprechen. Sich um ihre Sorgen kümmern. Sich um ihre Nöte kümmern. Das ist die Politik der CDU. So arbeiten Christdemokraten. Wir sind nicht abgehoben.“
Minutenlange Standing Ovations schon während der Rede. Den grünen Koalitionspartner lässt Rhein hingegen nahezu ungeschoren davonkommen. Dafür eine Ansage an die in Umfragen zuletzt starke AfD. Ihr will Rhein politische Inhalte entgegensetzen.
Boris Rhein (CDU), Ministerpräsident Hessen
„Klare Antworten auf die Fragen, die Menschen auf den Nägeln brennen. Beispielsweise bei der Zuwanderung, beispielsweise bei der Staatsangehörigkeit, beispielsweise beim Verbrenner-Aus oder bei so vielen anderen Fragen sind das beste Mittel gegen die AfD. Gute Politik ist das beste Mittel gegen die AfD. Keine Politik mit Streit so wie auf Bundesebene.“
Einigkeit statt Streit. Es ist das Zeichen, das die CDU von ihrem Parteitag aus versenden will. Und auch wenn Boris Rhein den guten Umfragen keinen Glauben schenken will, mit einer Gewissheit kann der Ministerpräsident in den Wahlkampf starten: Er hat seine Partei hinter sich.









