Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

Ihr SAT.1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen

Cirque du Soleil-Show „Luzia“ begeistert Publikum

Juni 14, 2023

Draußen bunte Fahnen und der Duft nach Popcorn, drinnen Applaus und Jubel, Jubel, und noch mehr Jubel: Der Cirque du Soleil ist wieder zu Gast in Frankfurt – seiner einzigen Station in Deutschland bei seiner aktuellen Welttournee. Gestern Abend hat er hier Premiere gefeiert und das Publikum mitgenommen auf eine Reise nach Mexiko.
Federleicht schweben farbenfrohe Vögel durch die Luft Mexikos.
In einer verrauchten Bar wirbeln Tanzpaare durch den Raum.
47 Artisten aus aller Welt verwandeln derzeit das Zelt des Cirque du Soleil in die Meere, Wüsten und Städte Mexikos. Eine von ihnen ist Lea Toran Jenner, die einzig deutsche Artistin der Gruppe und Meisterin im Cyr-Rad fahren.
Lea Toran Jenner, Cyr-Rad Artistin
„Es sieht einfach super leicht und fliegend und super schön aus. Aber das Gefühl ist auch total toll. Also man hat teilweise wirklich das Gefühl, man ist fast in so einer Manege, wo man sich in alle Richtungen dreht. Teilweise gibt es einen Moment, da lasse ich beide Füße los und hänge nur noch mit den Armen daran. Und dann ist es wie wenn man fliegen würde. Für mich ist es riesig aufregend in so einer tollen Show in Deutschland spielen zu dürfen. Es war mein Traum seitdem ich fünf bin. Also es ist wirklich so genau das, was ich möchte.“
Für diesen Traum trainiert sie mehrmals täglich. Hat nach dem Abitur eine Zirkusschule in Montreal besucht und danach im Moulin Rouge in Paris getanzt. Mit der Pandemie kam ihre Branche zum Stillstand. Jetzt ist Lea Toran Jenner zurück – und seit Januar 2022 beim Cirque du Soleil. Zwei Monate hatte sie Zeit, ihre Performance zu proben. Seitdem hat sie schon über 500 Mal das Publikum auf der ganzen Welt damit begeistert.
Lea Toran Jenner, Cyr-Rad Artistin
„Es ist auch schon einmal was schiefgegangen. Das ist aber nicht so schlimm, wenn man weiß, dass das Publikum eigentlich auf deiner Seite ist. Also eigentlich möchte niemand vom Publikum, dass es irgendwie schiefgeht, sondern die wollen sehen, dass wir Spaß haben auf der Bühne. Sie wollen beeindruckt werden. Sie wollen Emotionen spüren. Das heißt, wenn irgendwas schief geht, das Beste, was man machen kann, ist mit dem Publikum wieder zu connecten.“
Der Zirkus nennt seine Reise nach Mexiko „Luzia“. Das setzt sich aus den spanischen Begriffen für Licht und Regen zusammen. Elemente, mit denen in der Show Muster in einen mexikanischen Wasserfall gezeichnet werden. Oder die in die Wüste unerwartetes Glück bringen.
Lea Toran Jenner, Cyr-Rad Artistin
„Es gibt so wenig Shows, die so etwas überhaupt möglich haben. Also dass man Regen hat in einer Show ist sehr, sehr einzigartig. Und für uns ist das natürlich technisch eine Herausforderung, aber visuell und vom Gefühl her was sehr Einzigartiges.“
Die insgesamt 10.000 Liter Wasser werden in einem Becken unter der Bühne aufgefangen und zu einem Wassertank nach draußen geleitet. Rund 2.500 Zuschauer verfolgen die Premiere an diesem Abend mit Spannung. Und sind begeistert von der Show.
Sven Lauth
„Die Mischung ist schon genial. Aber es geht eher so darum, die Akrobatik mit dem Wasser zusammen, finde ich schon eine sportliche Meisterleistung. Muss man ganz ehrlich sagen.“
Karin
„So eine schöne Geschichte und es ist so poetisch und trotzdem aber auch sehr viel Zirkus auch dabei. Es ist wunderbar.“
Carla
„Ich glaube, dieser Mann, der auf diesen Stäben so Handstand und so etwas gemacht hat.“ – „War das beeindrucken für dich?“ – „Ja!“
Die Künstler des Cirque du Soleil sind noch bis zum 23. Juli auf dem Festplatz am Ratsweg in Frankfurt zu sehen. Danach geht es für sie weiter, raus aus Europa. Wohin genau? Vielleicht ist es ja Mexiko…
[/et_pb_text][/et_pb_column][/et_pb_row][/et_pb_section]