„Herausragend“ – Reliefs von Rodin bis Picasso im Städel
Herausragend – dieser Begriff hat mehrere Bedeutungen. Zum Beispiel, dass etwas hervorsteht, oder auch, dass etwas ganz toll ist. Für die Ausstellung „Herausragend“ im Frankfurter Städel Museum gilt beides. Dreidimensionale Kunst von ganz großen Namen wie Pablo Picasso, Gerhard Richter oder Paul Gauguin. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird in Europa eine Ausstellung über das Relief gezeigt.
Ganz zart – ziemlich erschreckend – nachdenklich – oder auch wunderschön. Das Relief ist wandlungsfähig und manchmal auch kurios!
Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt
„Ein Relief ist ja so ein bisschen eine Zwischenform zwischen einem Gemälde auf der einen Seite und einer Skulptur auf der anderen. Ein Relief ist immer plastisch, etwas kommt heraus, es ist ein dreidimensionales Werk und trotzdem spielt ein Relief natürlich auch mit Illusionen. Es gaukelt einen Raum vor, den es physisch eigentlich gar nicht gibt.“
Oder auch umgekehrt. Arthur Segal täuscht ein Gemälde vor. Ein Stillleben, das eigentlich dreidimensional ist. Ein Relief aus Gips. Herausragend sind die Künstler der Ausstellung. Ganz große Namen wie Henri Matisse, Auguste Rodin, Paul Gauguin und Edgar Degas. Auch Pablo Picasso schätzt das Relief.
Eva Mongi-Vollmer, Kuratorin der Ausstellung
„Im 19. Jahrhundert ist das Relief noch viel stärker die Aufgabe des Bildhauers und das wandelt sich im Laufe des 19. Jahrhunderts, im frühen 20. Jahrhundert, wo immer mehr Maler beginnen, das Relief zu bearbeiten.“
Maler wie Gerhard Richter. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wird das Relief abstrakt. Ganz unterschiedliche Materialien, mal Stahl, mal Holz, mal Blech mit Eisendraht wie bei Picassos Violine. Alles ist möglich!
Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt
„Das Relief wird dann wirklich zu einem Experimentierfeld in Weiß, in Farbe, in Hoch und in Flachrelief. Das ist eigentlich ein Bereich, in dem sich die Künstler da so ein bisschen austoben.“
Yves Klein tobt sich in seinem unverkennbaren Blau aus. Ein Farbflash! Bei Käthe Kollwitz ist es eher ein Gefühls-Flash. In der Ausstellung „Herausragend“ gibt es für jeden etwas zu sehen. Reliefs aus 160 Jahren. Bis zum 17. September bleibt die dreidimensionale Kunst im Frankfurter Städel Museum.
Ganz zart – ziemlich erschreckend – nachdenklich – oder auch wunderschön. Das Relief ist wandlungsfähig und manchmal auch kurios!
Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt
„Ein Relief ist ja so ein bisschen eine Zwischenform zwischen einem Gemälde auf der einen Seite und einer Skulptur auf der anderen. Ein Relief ist immer plastisch, etwas kommt heraus, es ist ein dreidimensionales Werk und trotzdem spielt ein Relief natürlich auch mit Illusionen. Es gaukelt einen Raum vor, den es physisch eigentlich gar nicht gibt.“
Oder auch umgekehrt. Arthur Segal täuscht ein Gemälde vor. Ein Stillleben, das eigentlich dreidimensional ist. Ein Relief aus Gips. Herausragend sind die Künstler der Ausstellung. Ganz große Namen wie Henri Matisse, Auguste Rodin, Paul Gauguin und Edgar Degas. Auch Pablo Picasso schätzt das Relief.
Eva Mongi-Vollmer, Kuratorin der Ausstellung
„Im 19. Jahrhundert ist das Relief noch viel stärker die Aufgabe des Bildhauers und das wandelt sich im Laufe des 19. Jahrhunderts, im frühen 20. Jahrhundert, wo immer mehr Maler beginnen, das Relief zu bearbeiten.“
Maler wie Gerhard Richter. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wird das Relief abstrakt. Ganz unterschiedliche Materialien, mal Stahl, mal Holz, mal Blech mit Eisendraht wie bei Picassos Violine. Alles ist möglich!
Philipp Demandt, Direktor Städel Museum Frankfurt
„Das Relief wird dann wirklich zu einem Experimentierfeld in Weiß, in Farbe, in Hoch und in Flachrelief. Das ist eigentlich ein Bereich, in dem sich die Künstler da so ein bisschen austoben.“
Yves Klein tobt sich in seinem unverkennbaren Blau aus. Ein Farbflash! Bei Käthe Kollwitz ist es eher ein Gefühls-Flash. In der Ausstellung „Herausragend“ gibt es für jeden etwas zu sehen. Reliefs aus 160 Jahren. Bis zum 17. September bleibt die dreidimensionale Kunst im Frankfurter Städel Museum.









