NATO-Manöver „Defender“ in Ramstein
Ab Montag findet in Deutschland zwei Wochen lang die größte Nato-Übung aller Zeiten statt. Unter dem Titel Air Defender 23 trainieren 10 000 Soldaten aus 25 Nationen den Ernstfall. Dabei geht es vor allem um die Verlegung von Luftstreitkräften. Doch schon jetzt trainieren die Soldaten den Ernstfall – unter anderem an der US Air Base in Ramstein.
Ankunft eines Transportflugzeugs am US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Die Maschine kommt aus Rumänien und hat verletzte Soldaten an Bord die schnell versorgt werden müssen. Als polnische, rumänische und amerikanische Soldaten in Rumänien einen Fluss überqueren wollten, wurden sie angegriffen. Es gibt viele Verwundete. Ein Szenario, das genauso eintreten könnte. Deshalb müssen die NATO Partner gemeinsam trainieren. Um ihre Zusammenarbeit zu stärken.
Vanessa Moses, Kommandantin US Air Force: Was wir an diesem Austausch mögen ist, dass wir von unseren Partner immer etwas lernen können. Denn wir müssen wirklich wissen, wie der andere handelt, damit wir in der Krisensituation eine Einheit werden.
Jedes Jahr proben die Soldaten diesen Ernstfall. Daher hat das Training laut dem US-Militär nichts mit dem Krieg in der Ukraine zu tun. An der gesamten Übung nehmen seit Mitte April fast 8 000 US-amerikanische und 15 000 multinationale Soldaten aus 26 Ländern teil. In Ramstein geht es vor allem um die medizinische Versorgung. Da die Feldkrankenhäuser nicht gut genug sind, müssen die Verwundeten nach Ramstein gefolgen werden. Das nahegelegene Militärkrankenhaus Landstuhl bieten ihnen dann die optimale Versorgung.
Heute an Bord: Fünf Patienten mit Schuss und Kopfverletzungen und zwei medizinische Puppen, die Verletzungen und auch Herzschlag simulieren können. Auch ein Militärhund ist mit dabei. Ein schwierige Aufgabe, vor allem weil die Transportmaschine sehr laut ist.
Clinton Murray, Brigade-General US-Armee: Ich glaube das schwierigste ist es zu hören. Also wie man kommuniziert. Ich denke, das ist immer noch das größte Problem. Deshalb ist auch das Training so wichtig. So geht es in Fleisch und Blut über, dass du weißt was die anderen dich Fragen würden du weißt was sie brauchen, bevor sie wirklich danach fragen müssen.
Und das Training scheint sich auszuzahlen. Die US-Führungskräfte sind mit dem Verlauf sehr zufrieden. Der Brigade-General hat sogar selbst einen Verwundeteten simuliert, um die Übung aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Clinton Murray, Brigade-General US-Armee: Die Erstversorgung, die ich bekommen habe war genau richtig, sie hätten auf jeden Fall mein Leben gerettet. Dann kam ich direkt in ärztliche Betreuung und ich war so hart getroffen, dass sie meine Lunge und meine Beine behandeln mussten, dass habe ich sogar schon mal woanders gesehen, aber ja sie hätten mich auf jeden Fall gerettet.
Und ab Montag kommt es dann zur größten NATO Übung seit Bestehen des Militärbündnisses. (Grafik Start) Bei Air Defender 23 nimmt auch die US Air Base im rheinland-pfälzischen Spangdahlem teil. Von dort fliegen täglich Kampfjets und Transportmaschinen Richtung Rumänien. Auch Nord-und Ostdeutschland sind von der Übung betroffen. (Grafik Ende) Da dafür zeitweise der Luftraum gesperrt ist, rechnet der Frankfurter Flughafen mit einigen Verspätungen.
Ankunft eines Transportflugzeugs am US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Die Maschine kommt aus Rumänien und hat verletzte Soldaten an Bord die schnell versorgt werden müssen. Als polnische, rumänische und amerikanische Soldaten in Rumänien einen Fluss überqueren wollten, wurden sie angegriffen. Es gibt viele Verwundete. Ein Szenario, das genauso eintreten könnte. Deshalb müssen die NATO Partner gemeinsam trainieren. Um ihre Zusammenarbeit zu stärken.
Vanessa Moses, Kommandantin US Air Force: Was wir an diesem Austausch mögen ist, dass wir von unseren Partner immer etwas lernen können. Denn wir müssen wirklich wissen, wie der andere handelt, damit wir in der Krisensituation eine Einheit werden.
Jedes Jahr proben die Soldaten diesen Ernstfall. Daher hat das Training laut dem US-Militär nichts mit dem Krieg in der Ukraine zu tun. An der gesamten Übung nehmen seit Mitte April fast 8 000 US-amerikanische und 15 000 multinationale Soldaten aus 26 Ländern teil. In Ramstein geht es vor allem um die medizinische Versorgung. Da die Feldkrankenhäuser nicht gut genug sind, müssen die Verwundeten nach Ramstein gefolgen werden. Das nahegelegene Militärkrankenhaus Landstuhl bieten ihnen dann die optimale Versorgung.
Heute an Bord: Fünf Patienten mit Schuss und Kopfverletzungen und zwei medizinische Puppen, die Verletzungen und auch Herzschlag simulieren können. Auch ein Militärhund ist mit dabei. Ein schwierige Aufgabe, vor allem weil die Transportmaschine sehr laut ist.
Clinton Murray, Brigade-General US-Armee: Ich glaube das schwierigste ist es zu hören. Also wie man kommuniziert. Ich denke, das ist immer noch das größte Problem. Deshalb ist auch das Training so wichtig. So geht es in Fleisch und Blut über, dass du weißt was die anderen dich Fragen würden du weißt was sie brauchen, bevor sie wirklich danach fragen müssen.
Und das Training scheint sich auszuzahlen. Die US-Führungskräfte sind mit dem Verlauf sehr zufrieden. Der Brigade-General hat sogar selbst einen Verwundeteten simuliert, um die Übung aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Clinton Murray, Brigade-General US-Armee: Die Erstversorgung, die ich bekommen habe war genau richtig, sie hätten auf jeden Fall mein Leben gerettet. Dann kam ich direkt in ärztliche Betreuung und ich war so hart getroffen, dass sie meine Lunge und meine Beine behandeln mussten, dass habe ich sogar schon mal woanders gesehen, aber ja sie hätten mich auf jeden Fall gerettet.
Und ab Montag kommt es dann zur größten NATO Übung seit Bestehen des Militärbündnisses. (Grafik Start) Bei Air Defender 23 nimmt auch die US Air Base im rheinland-pfälzischen Spangdahlem teil. Von dort fliegen täglich Kampfjets und Transportmaschinen Richtung Rumänien. Auch Nord-und Ostdeutschland sind von der Übung betroffen. (Grafik Ende) Da dafür zeitweise der Luftraum gesperrt ist, rechnet der Frankfurter Flughafen mit einigen Verspätungen.









