„Langer Franz“ soll neu aufgebaut werden
Der Lange Franz in Frankfurt ist der höchste Turm am Rathaus der Stadt. Einst war der Lange Franz das zweithöchste Gebäude in ganz Frankfurt. Nur der Dom war größer. Doch im Zweiten Weltkrieg wurde das Orignaldach zerstört. Mithilfe von privaten Spenden soll der Turm sein Originaldach wieder zurückbekommen. Fast achtzig Jahre später.
Der Lange Franz. Benannt nach dem Oberbürgermeister Franz Adickes, der den Rathausturm bauen ließ.
So sah der Lange Franz noch in den 1930er Jahren aus.
Der direkte Vergleich: Hier das Originaldach und das: die pragmatische Variante aus der Nachkriegszeit.
Björn Wissenbach, Historiker
„Frankfurt war am Ende des Zweiten Weltkriegs im inneren Kern fast total zerstört. Die Kommune hat bis 1948 die Paulskirche als demokratisches Symbol wieder aufgebaut, wie man auch die anderen Kirchen als identitätsstiftende Gebäude wieder errichtet hat. Aber ansonsten ging es darum, Wohnungen zu bauen, und zwar moderne Wohnungen.“
Also bekam der Lange Franz nach dem Krieg nur dieses vorläufige Dach. Bis heute ein Provisorium.
Das will Christoph Mäckler ändern. Für den gebürtigen Frankfurter ist der Lange Franz eine Herzenssache.
Christoph Mäckler, Vorstand Brückenbauverein Frankfurt
„Das ist das Rathaus der Stadt Frankfurt am Main. Der Bürger der Stadt Frankfurt am Main. Und es ist ein Zeichen, ein Wahrzeichen für die Demokratie.“
Mäckler ist Vorstand des Brückenbauvereins und hat dabei geholfen, Spenden zu sammeln. Damit der Lange Franz sein altes Dach zurückbekommt. Insgesamt 1,5 Millionen Euro kamen zusammen. Von Menschen aus allen Lebensbereichen der Stadt.
Christoph Mäckler, Vorstand Brückenbauverein Frankfurt
„Das zeigt, dass man doch stolz ist auf sein Rathaus, dass es einem was bedeutet. Es ist nicht irgendein Bürogebäude, was irgendwo auf der Wiese steht, sondern im Zentrum der Stadt ein wichtiges Gebäude.“
Im Sommer soll es einen Bauantrag geben. Wenn die Stadtverordneten zustimmen, könnte der Lange Franz in drei Jahren wieder so aussehen. Dann wäre ein Wahrzeichen der Stadt Frankfurt wiederhergestellt.
Der Lange Franz. Benannt nach dem Oberbürgermeister Franz Adickes, der den Rathausturm bauen ließ.
So sah der Lange Franz noch in den 1930er Jahren aus.
Der direkte Vergleich: Hier das Originaldach und das: die pragmatische Variante aus der Nachkriegszeit.
Björn Wissenbach, Historiker
„Frankfurt war am Ende des Zweiten Weltkriegs im inneren Kern fast total zerstört. Die Kommune hat bis 1948 die Paulskirche als demokratisches Symbol wieder aufgebaut, wie man auch die anderen Kirchen als identitätsstiftende Gebäude wieder errichtet hat. Aber ansonsten ging es darum, Wohnungen zu bauen, und zwar moderne Wohnungen.“
Also bekam der Lange Franz nach dem Krieg nur dieses vorläufige Dach. Bis heute ein Provisorium.
Das will Christoph Mäckler ändern. Für den gebürtigen Frankfurter ist der Lange Franz eine Herzenssache.
Christoph Mäckler, Vorstand Brückenbauverein Frankfurt
„Das ist das Rathaus der Stadt Frankfurt am Main. Der Bürger der Stadt Frankfurt am Main. Und es ist ein Zeichen, ein Wahrzeichen für die Demokratie.“
Mäckler ist Vorstand des Brückenbauvereins und hat dabei geholfen, Spenden zu sammeln. Damit der Lange Franz sein altes Dach zurückbekommt. Insgesamt 1,5 Millionen Euro kamen zusammen. Von Menschen aus allen Lebensbereichen der Stadt.
Christoph Mäckler, Vorstand Brückenbauverein Frankfurt
„Das zeigt, dass man doch stolz ist auf sein Rathaus, dass es einem was bedeutet. Es ist nicht irgendein Bürogebäude, was irgendwo auf der Wiese steht, sondern im Zentrum der Stadt ein wichtiges Gebäude.“
Im Sommer soll es einen Bauantrag geben. Wenn die Stadtverordneten zustimmen, könnte der Lange Franz in drei Jahren wieder so aussehen. Dann wäre ein Wahrzeichen der Stadt Frankfurt wiederhergestellt.









