Bundeskanzler Scholz besucht BioNTech in Marburg
Das Mainzer Unternehmen BioNTech ist durch seinen Corona-Impfstoff und seine Forschung an einem Mittel gegen Krebs mittlerweile bundesweit bekannt. Jetzt wurde am Standort Marburg eine weitere Produktionsstätte fertiggestellt. Zu diesem Anlass hat Bundeskanzler Olaf Scholz dem Biotechnologie-Unternehmen – im Zuge seiner Reise durch die Bundesländer – heute einen Besuch abgestattet.
Es ist bereits der zweite Besuch eines Kanzlers im Marburger Werk. Nach Angela Merkel vor knapp anderthalb Jahren stattet nun auch Olaf Scholz der größten Produktionsstätte von BioNTech einen Besuch ab. Ein Grund dafür: Die offizielle Fertigstellung einer Herstellungsstätte für Plasmid-DNA. Eine wichtige Komponente für die Produktion von mRNA-basierten Impfstoffen und Therapien.
Özlem Türeci, BioNTech-Mitgründerin
„Das ist von strategischer Relevanz, weil wir damit nochmal ein weiteres Element unserer Supply Chain im Haus haben und selbst kontrollieren können. Das macht uns flexibel und das macht uns auch autonom.“
Für Bundeskanzler Scholz ist der Besuch mehr als nur ein Besichtigungstermin. Vor wenigen Tagen kamen Gerüchte auf, dass BioNTech seine Forschung nach Großbritannien verlegen wolle. Ein Grund dafür seien die langsame Bürokratie und die schlechten Bedingungen für Unternehmen in Deutschland. Diese Gerüchte wurden mittlerweile von BioNTech selbst dementiert.
Olaf Scholz, SPD, Bundeskanzler
„Wir brauchen eine Forschungslandschaft, die wir gemeinsam mit den Ländern in Deutschland stabilisieren und weiterentwickeln müssen, damit Grundlagenforschung in Deutschland stattfinden kann die dann die nächsten großen Erkenntnisse ermöglicht. Und wir werden alles dafür tun, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen die wir haben, damit das alles schnell und zügig in Deutschland möglich ist, auch erhalten bleiben und verbessert werden.“
Um den Standort weiter zu festigen, hat BioNTech knapp 40 Millionen Euro in die neue Herstellungsstätte investiert. Marburg zählt zu den größten Produktionsstätten für mRNA Impfstoffe in Europa und konnte seine Mitarbeiterzahl im vergangenen Jahr auf rund 700 verdoppeln. Hier werden auch die BioNTainer entwickelt. Die mobilen Labore sollen die Impfstoffherstellung in industrieschwachen Ländern ermöglichen. BioNTech plant durch die Herstellung von Plasmid-DNA im eigenen Werk, die Produktion von Impfstoffen und die Forschung an Krebsmedikamenten zu vereinfachen. Bis Ende 2023 soll die Herstellungsstätte in Betrieb genommen werden.
Es ist bereits der zweite Besuch eines Kanzlers im Marburger Werk. Nach Angela Merkel vor knapp anderthalb Jahren stattet nun auch Olaf Scholz der größten Produktionsstätte von BioNTech einen Besuch ab. Ein Grund dafür: Die offizielle Fertigstellung einer Herstellungsstätte für Plasmid-DNA. Eine wichtige Komponente für die Produktion von mRNA-basierten Impfstoffen und Therapien.
Özlem Türeci, BioNTech-Mitgründerin
„Das ist von strategischer Relevanz, weil wir damit nochmal ein weiteres Element unserer Supply Chain im Haus haben und selbst kontrollieren können. Das macht uns flexibel und das macht uns auch autonom.“
Für Bundeskanzler Scholz ist der Besuch mehr als nur ein Besichtigungstermin. Vor wenigen Tagen kamen Gerüchte auf, dass BioNTech seine Forschung nach Großbritannien verlegen wolle. Ein Grund dafür seien die langsame Bürokratie und die schlechten Bedingungen für Unternehmen in Deutschland. Diese Gerüchte wurden mittlerweile von BioNTech selbst dementiert.
Olaf Scholz, SPD, Bundeskanzler
„Wir brauchen eine Forschungslandschaft, die wir gemeinsam mit den Ländern in Deutschland stabilisieren und weiterentwickeln müssen, damit Grundlagenforschung in Deutschland stattfinden kann die dann die nächsten großen Erkenntnisse ermöglicht. Und wir werden alles dafür tun, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen die wir haben, damit das alles schnell und zügig in Deutschland möglich ist, auch erhalten bleiben und verbessert werden.“
Um den Standort weiter zu festigen, hat BioNTech knapp 40 Millionen Euro in die neue Herstellungsstätte investiert. Marburg zählt zu den größten Produktionsstätten für mRNA Impfstoffe in Europa und konnte seine Mitarbeiterzahl im vergangenen Jahr auf rund 700 verdoppeln. Hier werden auch die BioNTainer entwickelt. Die mobilen Labore sollen die Impfstoffherstellung in industrieschwachen Ländern ermöglichen. BioNTech plant durch die Herstellung von Plasmid-DNA im eigenen Werk, die Produktion von Impfstoffen und die Forschung an Krebsmedikamenten zu vereinfachen. Bis Ende 2023 soll die Herstellungsstätte in Betrieb genommen werden.









